Sich selbst beim Zeichnen die Hand reichen

linke Hand abgelegtEs gibt Tage, an denen glaube ich, dass ich Ü-B-E-R-H-A-U-P-T   K-E-I-N-E   Zeit zum Zeichnen habe. Da läuft ein Band in meinem Kopf mit der Dauerschleife, nee, sorry, geht echt nicht, lass mich mal in Ruhe mit dem Zeichnen, ich hab´schließlich noch was anderes zu tun.

An solchen Tagen habe ich mir angewöhnt, zwischendurch ganz schnell meine Hand zu zeichnen, und schon fühle ich mich wieder besser.

Im Alltag verliert man sich selbst schnell aus den Augen, man vergißt leicht, wer man ist und was einem wichtig ist. Wenn ich meine Hand zeichne, „reiche“ ich mir die Hand und sehe mich selbst wieder.

Im wahrsten Sinne des Wortes werde ich wieder „selbstbewusst“. Ich habe nicht nur etwas getan, was mit am Herzen liegt (zeichnen), und sei es nur für wenige Sekunden oder Minuten, sondern ich bin auch wieder mit mir selbst in Einklang gekommen.

Nachdem ich gezeichnet habe, verstehe ich dann gar nicht mehr, warum ich gedacht habe, keine Zeit dafür zu haben. Alle andere Aufgaben, von denen ich mich so habe antreiben lassen, erscheinen mir dann viel leichter zu bewältigen und alles flutscht wieder, ohne diesen inneren Zeitdruck.

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2 Gedanken zu „Sich selbst beim Zeichnen die Hand reichen

  1. Liebe Martina,
    so habe ich nun tatsächlich den Stift in die Hand genommen und gezeichnet…. Ich….. Das ist unglaublich, wo ich von mir sage, dass ich das so gar nicht kann. Ob dies wirklich „ich“ sage? Ich glaube,es sind Stimmen von aussen, die irgendwann einmal so verinnerlicht wurden ….. Dass es jetzt an der Zeit ist, diese Stimmen in mir rauszuschmeissen und durch andere zu ersetzen. Ich will mal sehen, ob ich meine zeichnung abfotografieren kann und zeige….. Ich wäge noch ab.
    Lieben Gruß von Martina

    • Liebe Martina,

      es ist nicht „das Zeichnen“ selbst, das du glaubst nicht zu können, es ist das „Zeichnerin sein“, das du dir nicht zutraust. Du traust es dir nicht zu, weil du bestimmte Vorstellungen damit verbindest, oder eher unbestimmte, so dass du das Gefühl hast, Zeichnerin zu sein, „stimmt“ nicht mit dem Menschen überein, als den du dich siehst.
      Um zeichnen zu können, muss man nicht das Zeichnen lernen, sondern lernen, ein Mensch zu sein, der zeichnet.
      Du hast ganz sicher recht, wenn du glaubst neue Stimmen in dir zuzlassen zu müssen. Das ist genau der Punkt. Wenn du weißt, was diese bisherigen Stimmen über dich erzählen, weißt du, als was für ein Mensch du dich FÜHLST. Das bedeutet NICHT, dass du dieser Mensch BIST.
      Finde heraus, welche Gedanken und Stimmen, dir gut tun, mit denen du dich in Einklang befindest. Denke und Höre bewusst diese Stimmen, dann kannst du dir die Mühe sparen, die anderen rauszuschmeißen. Die gehen von allein, wenn du ihnen keine Aufmerksamkeit mehr schenkst.
      Lenk´ dich nicht ab, mit der Überlegung, ob du deine Zeichnung zeigen willst oder nicht. Darum geht es jetzt nicht. Das ist nur so ein Trick deiner alten Stimmen, die dich dazu überreden wollen, dich in eine Situation zu begeben, in der sie die Möglichkeit bekommen, dich im Griff zu behalten.
      Zeichne um des Zeichnens Willen, nicht um etwas Vorzeigbares zu leisten.
      Sobald du bereit bist, deine Arbeit zu teilen, wirst du es wissen, ohne darüber nachdenken zu müssen.
      Viele Grüße,
      Martina

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