Wie meine Workshops so ablaufen

Vor ein paar Tagen, wurde ich auf meiner facebook-Seite gefragt, wie meine Workshops denn so ablaufen.

Das ist eine berechtigte Frage und Folgendes habe ich geantwortet:

Liebe A.,

ich danke dir für deine Frage, wie meine Workshops so ablaufen. Das hat mich wirklich ins Nachdenken gebracht, nicht, weil ich es nicht wüsste, sondern weil ich es tatsächlich noch nirgends genauer beschrieben habe.
Deshalb nehme ich dein Interesse gerne als Anregung, das mal nachzuholen.

Zunächst will ich allerdings erst mal erklären, wie meine Workshops NICHT ablaufen:

– Es werden KEINE konventionellen Zeichentechniken vermittelt, wie man sie als Lektionen in manchen Lehrbüchern findet, wie z. B. Schraffieren, Graustufenfelder anlegen oder ein Ei unter einer gedachten Lichtquelle von links oben zeichnen.

– Ich gehe NICHT während des Zeichnens herum, um den Zeichnern über die Schulter zu schauen und sie auf sogenannte Fehler aufmerksam zu machen.

– Es geht NICHT um ‚falsch oder richtig‘ oder um ‚besser oder schlechter‘ zeichnen als….

Wenn du jetzt noch Lust hast weiterzulesen, ist ein Workshop, so wie ich ihn anbiete, vielleicht tatsächlich etwas für dich.

Die Zeichenworkshops finden jeweils in einem Museum in Frankfurt, München, Köln oder Wien statt, in Frankfurt auch im Zoo.

Beim ersten Zusammentreffen der Gruppe nennen wir nur unsere Vornamen und es gibt keine dieser üblichen Selbstvorstellungsrunden.
Ich möchte, dass das ‚Woher‘ und ‚Wohin‘ und das ‚Was mach ich sonst noch‘ draußen vor der Tür bleibt.

Ich stelle mir die Runde der Zeichner immer gerne als eine zufällig zusammengewürfelte Gruppe Reisender vor, die sich vorgenommen haben, für eine gewisse Zeit gemeinsam Entdeckungen zu machen.

Im Laufe des Tages bitte ich die Teilnehmer, sich auf verschiedene Zeichenexperimente einzulassen.
Ich erkläre das jeweilige Experiment und los geht’s mit dem Zeichnen, jeder für sich.
Nach einer vorgegebenen Zeit kommen wir wieder zusammen, und wer mag, erzählt von seinen Erfahrungen, die er während des jeweiligen Reiseabschnittes sammeln konnte.

Es kommt dann immer zu einem regen Austausch, weil natürlich jeder durch die Erfahrungen der anderen auch Erkenntnisse für sich selbst gewinnen kann.

Diese Zeichen-Experimente sind dazu gedacht, die Zeichner herauszufordern, den Prozess des Zeichnens zu hinterfragen und neu zu erleben.

Das unmittelbare Sehen und Erleben stehen im Mittelpunkt so eines Zeichenworkshops, denn nur, was den Zeichner innerlich beeindruckt, kann er auf seine einzigartige und unvergleichliche Weise auf dem Papier auch adäquat zum Ausdruck bringen.

Welche Experimente das sind, verrate ich natürlich nicht. Dann wäre ja die Überraschung weg.
Aber am Ende des Tages wird sich für jeden Zeichner etwas verändert haben und für jeden wird es etwa anderes sein.

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Herzliche Grüße und bis bald :-),

6 Gedanken zu „Wie meine Workshops so ablaufen

  1. Liebe Martina, ich habe ja schon lange das Gefühl, dass du Menschen bei ihren Zeichenprozessen auf eine ähnliche Weise unterstützt, wie ich es beim Schreiben versuche. Solltest du mal in Bremen oder Hamburg einen Workshop anbieten, könnte ich das ja mal sehr real überprüfen 😉

    • Das wäre natürlich klasse, Jutta. Bremen interessiert mich sehr. Und dann bei der Gelegenheit mal wieder die Bilder von Paul M.sehen…(seufz). Ich muss mal recherchieren, ob es in Bremen ein Museum gibt, dass geeignet wäre. Wenn du eine Idee hast (Museum mit dreidimensionalen Objekten) oder du mir einen Zugang zu einem Raum vermitteln kannst, dann lass es mich bitte wissen.
      Hamburg habe ich früher schon mal überprüft, aber es sieht so aus, als gäbe es da zur Zeit für meine Zwecke nichts Geeignetes.

  2. Ein Workshop bei Martina ist eine Reise zum eigenen, ganz persönlichen zeichnerischen und authentischen Ausdruck und ein echter Befreiungsschlag für angstfreies Zeichnen! 😀

    • Mannomannomannoman! ALEX!!!! Du bist der Hammer! D.A.N.K.E.!!!!!!!! ❤ ❤ ❤ D.A.N.K.E.!!!!
      Darf ich dich SOFORT zitieren im nächsten online-Magazin? Ich platze vor Stolz über diesen wunderschönen Satz von dir und, wenn du erlaubst, möchte ich allen davon erzählen.

      • Na klar, darfst Du 😊 Wunderbar, dass ich Dir etwas von der Freude zurückgeben kann, die ich in Deinen Workshops erleben durfte.

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