Zeichnen ist kein Kuchen backen

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Wenn man etwas zeichnet oder gestaltet und schon weiß, wie es sein soll, wenn es fertig ist, grenzt man das entstehende Werk extrem ein. Man nimmt ihm jede Möglichkeit jemals MEHR zu sein, als das, was man schon kennt und weiß. Kunst machen ist kein Job wie Kuchen backen. Beim Backen wird nach Rezept gearbeitet und nur die gelungenen werden geschätzt.

Bei der Arbeit mit künstlerischen Mitteln muss man frei und offen genug sein, um ohne das Konzept „Fehler“ zu arbeiten und alles wertschätzen, was geschieht und entsteht.

Wenn du eine Arbeit „verdammst“, nimmst du der nachfolgenden die Lebensgrundlage. Ein Kunstwerk entsteht nicht, indem man sich über das, was man im Moment nicht für Kunst hält, ärgert, sondern indem man das Kunst machen selbst so sehr liebt, dass man alles, was dabei entsteht, ebenfalls liebt. Erst dann kann die Kunst beginnen zu leben und sie kann sich entwickeln. So, wie sich ein Kind nur mit viel Liebe und Respekt seiner Eltern zu seinem vollen Potential entwickeln kann, braucht auch die Kunst die Liebe und den Respekt des Künstlers.

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