Das Papier gehört immer zur Zeichnung

Wir ziehen Linien zwar auf einem zweidimensionalen Papier, aber im selben Moment entsteht ein “Raum”, etwas gefühltes Dreidimensionales. Sobald wir auf irgendeine Stelle des Papiers eine Zeichnung setzen, und es ist völlig egal, ob diese Zeichnung aus zwei Strichen besteht oder aus zweitausend, verwandelt sich das Blatt Papier und öffnet sich zu einem Raum. Dieser Raum steht in unmittelbarer Beziehung zu diesen Linien und sie gehören von nun an untrennbar zusammen. Eine Zeichnung besteht nie nur aus diesen gezeichneten Linien, eine Zeichnung besteht aus diesen Linien plus Raum, der gerade eben noch “nur” Papier war.

Man kann die Linien einer Zeichnung nicht einfach vom Papier lösen, wie ein Abziehbild, und sie auf einen anderen Untergrund kleben, und glauben, die Zeichnung sei intakt geblieben und noch die selbe. Das Papier bzw. der Raum gehört immer zur Zeichnung.

Zeichner müssen sich bewusst sein, dass sie mit der Linie mehr sichtbar werden lassen, als nur eben diese Linie. Und genau das ist das Wunderbare beim Zeichnen.

Narzissen

 

 

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4 Gedanken zu „Das Papier gehört immer zur Zeichnung

  1. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie wenige Striche eine Zeichnung aus der Ebene in den „virtuellen“ Raum erheben können, was Dir bei Deinem Bild übrigens ganz ausgezeichnet gelungen ist.
    Man kann dem Gehirn richtig bei der Arbeit zuschauen, wie es ein dreidimensionales Bild erschaftt und Fehlendes ganz mühelos ergänzt.
    Ist schon eine tolle Sache, die Zeichnung und natürlich auch mit dem Gehirn.
    Und man hat immer zu wenig davon, von Zeichnungen und vom Gehirn, so daß man sich in diesen Zeiten zunächst mal wünscht:
    „Lieber Gott, wirf Hirn herab. Schnell, und nicht bloß für mich.“
    Zeichnen kann man ja schon. 🙂

    Grüßlen aus dem Süden, wo auch schon die ersten Narzissen gucken, sendet
    Ben

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