25 TIPPS wie man richtig GUT ZEICHNET

Blumen im Garten 71 – Zeichnen ist ein Verb. Man muss tatsächlich zeichnen um zu zeichnen.

2 – So oft es nur geht, betrachte die Zeichnungen von anderen Zeichnern – im Museum, in Büchern, im Internet….Dadurch wird viel gute Zeichen-Energie übertragen.

3 – Zeichne nicht, um jemandem eine Zeichnung zu schenken. Zeichne, um Dir selbst das Zeichnen und eine Zeichnung zu schenken. Erst dann kannst Du Dir überlegen, eine Zeichnung weiter zu verschenken. (Aber auf keinen Fall an Tante Annegret und schon gar nicht zu ihrem Neunzigsten. Die sagt dann, ach wie schön mein Kind, und genauso fühlst Du Dich dann: wie ein Kind.)

4 – Zeichne viel unterwegs. Das geht auch ohne Zeichenblock: auf einer Serviette, auf einem Kassenzettel, auf einer Eintrittskarte….Und es geht sogar ohne Stift: mit einem Stöckchen in den Kies, mit dem Finger auf dem Oberschenkel….Auch zuhause kann man ohne Stift und Papier zeichnen: in den Staub auf dem CD-Player, im Bad auf den angelaufenen Spiegel…..

5 – Wenn Du noch nicht so viele Zeichen-Erfahrungen gemacht hast, zeige Deine Zeichnungen nicht einfach so her, nur weil Dich jemand danach fragt. Und schon gar nicht nach der ersten Anfrage, und schon überhaupt nicht irgend jemandem, der Dir ungefragt über die Schulter schaut. („Zeig´mal, was machst´n da?“)

Wenn jemand Dich wiederholt darum bittet, so ungefähr tausend Mal,  und dadurch ehrliches Interesse bekundet, kannst Du es in Erwägung ziehen, Deine Zeichnungen anschauen zu lassen.

6 – Zeichne mindestens 1 x am Tag für mindestens 30 Sekunden, aber je länger je lieber.

Wichtig ist, den Kontakt zum Zeichnen nicht abbrechen zu lassen. Wenn man etwas sehr mag, kümmert man sich darum, es nicht zu verlieren, oder?

7 – Freue Dich über jede einzelne Zeichnung, die Du gemacht hast.

8 – Beim Zeichnen ist alles erlaubt, u.a. wischen, kratzen, schmieren und alles, was Dir sonst noch so einfällt und was Du ausprobieren willst. „Das DARF man nicht“ gibt es nicht. Okay? Ist das jetzt wirklich verstanden? Es gibt keine Regeln oder Gesetze beim Zeichnen, deshalb kann man auch nicht gegen Gesetze verstoßen!!!!

9 – Zum Zeichnen braucht man keinen Radiergummi.

10 – Wenn Du 25 Zeichenlehrbücher im Regal stehen hast und bisher aus keinem etwas gelernt hast, bedeutet das nicht, dass Du nicht zeichnen kannst. (Es bedeutet, dass Du kein gutes Händchen beim Bücherkauf hast.)

11 – Vergleiche Deine Zeichnungen nicht mit den Zeichnungen anderer. Deine Zeichnungen sind einzigartig. Deine Zeichnungen sind unvergleichlich!!!

12 – Niemand kann Dir sagen, wie „man“ eine Rose zeichnet. Du musst selbst herausfinden, wie DU eine Rose zeichnest.

13 – Wenn Du einen Tisch gezeichnet hast, ist die Zeichnung von einem Tisch kein Tisch. Deshalb wundere Dich nicht, dass Deine Zeichnung nicht aussieht wie ein Tisch, sondern wie eine Zeichnung.

14 – Du wirst vielleicht enttäuscht werden, wenn Du schon vor dem Zeichnen glaubst wissen zu müssen, wie die Zeichnung auszusehen hat. Zeichnungen sehen immer anders aus, als man sie sich vorgestellt hat.

Zeichnungen sind unvorstellbar.

Lass Dich von Deinen Zeichnungen überraschen. Jede Zeichnung ist ein einzigartiges, nicht wiederholbares Werk.

15 – Wenn Du jemandem Deine Zeichnung zeigst, sage ihm nicht als erstes, was Dir selbst daran nicht gefällt oder was Du glaubst, anders hättest zeichnen sollen. Wer Deine Zeichnung anschauen will, der will das Gute daran sehen, deshalb verdirb ihm nicht die Freude.

16 – Sprich über Deine Zeichnungen nie abfällig, auch nicht im Stillen zu Dir selbst.

17 – Zeichnen können heißt nicht, zeichnen können wie jemand anderes (z.B. wie Leonardo). Zeichnen können heißt, einen Stift in der Hand zu halten und auf einem Stück Papier Linien zu ziehen.

18 – Du kannst das Zeichnen einer Zeichnung nicht auf Später verschieben. Wenn Du sie nicht jetzt zeichnest, wirst Du sie nie zeichnen. Die Zeichnung, die Du später zeichnest, wird eine völlig andere sein.

19 – Wem das Talent zum Zeichnen „fehlt“, wer es vermisst, weil er glaubt, dass er es nicht hat, der besitzt dieses Talent ganz gewiss. Wir vermissen stets nur dann etwas, wenn es zu uns gehört, sonst würden wir es ja nicht vermissen.

20 – Wirf niemals eine Zeichnung weg, gleich nachdem Du sie gezeichnet hast. Oft kann man so schnell gar nicht beurteilen, wie eine Zeichnung tatsächlich aussieht, weil man noch so viele (Vor-)Urteile im Kopf hat.

Wenn Du sie aus irgendeinem Grund nicht magst, lege sie unter den Schrank oder auf den Schrank, damit Du sie eine Weile nicht siehst und Abstand gewinnst zu Deinem gegenwärtigen Gefühl. Beim nächsten Umzug oder Frühjahrsputz kannst Du dann immer noch entscheiden, was Du damit machen willst: behalten oder tatsächlich wegwerfen.

21 – Warte nicht mit dem Zeichnen bis Du Lust hast zu zeichnen, Du könntest womöglich für immer warten. Oft ist es nur das „Gesetz der Trägheit“, das mit einem kleinen inneren Ruck überwunden werden muss, und schon ist man mittendrin im Zeichnen. Die Lust aufs Zeichnen steigt mit der Häufigkeit mit der gezeichnet wird.

22 – Es gibt jedoch Zeiten, da hat man tatsächlich einfach keine Lust zu zeichnen. Basta. Da geht gar nichts und das macht auch gar nichts, solange man darin keinen göttlichen Hinweis zu erkennen glaubt, fürs Zeichnen doch nicht geschaffen zu sein.

Zeichne morgen wieder. Das ist alles. Nur keine Aufregung.

23 – Schon mal so müde gewesen, dass Dir der Bleistift in der Hand zu schwer war und Dir sämtliche Zeichentipps und Tricks den Buckel runterrutschen konnten? Da habe ich was für Dich:

Zeichentipp Nr. 3486: einfach mal mit den Augen zeichnen. Dasitzen, den Baum anschauen, die Kaffeetasse oder den linken Fuß, und den Linien, die man mit einem Stift zeichnen würde, nur mit den Augen folgen.

Oder man beherzigt Zeichen-Tipp Nr. 5734: Schlafen gehen.

24 – Hast Du Dir während des Zeichnens schon mal selbst zugehört? Es ist gut möglich, dass Du ganz schön unfreundlich zu Dir bist. Hört sich das vielleicht so an: „Mann, das ist ja völlig falsch, das sieht ja bescheuert aus. Das wird doch nie was. Das kann man ja niemandem zeigen, blablabla.“?

Würdest Du so mit Deinem besten Freund sprechen? Selbstverständlich nicht. Also, achte darauf, was Du zu Dir selbst sagst. Worte können verletzen.

25 – Allein schon die Tatsache, dass Du es in Erwägung ziehst zu zeichnen, muss Dir als Motivation ausreichen, um tatsächlich damit anzufangen. Mehr als das wird es nie geben, keine Engelschöre, keine Cheerleader, nichts. Hintern hoch und los. Das geht allen so, auch denjenigen, die das schon Jahrzehnte machen. Jeden Tag!

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171 Gedanken zu „25 TIPPS wie man richtig GUT ZEICHNET

      • Hallo…Bin neu hier und bin dann wieder zum zeichnen, durch meine Psyso.- gekommen. Bin ein chronischer Schmerzpatient und durch das Zeichnen, soll ich meine Schmerzen langsam vergessen. Schauen wir mal.
        Bin noch am Anfang…

      • Hallo Susanne, ich wünsche dir für deinen neuen Zeichen-Weg alles Gute. Zeichnen ist in jedem Fall heilsam für die Seele und ich kann mir vorstellen, dass es dem Körper auch sehr wohltut.

    • Hallo,Martina,
      das sind genau die Anregungen,die ich brauche,um selbstbewußter an das Zeichnen heranzugehen.
      Vielen Dank!!!!!!!!!!!
      Jutta

      • Das zu hören, freut mich außerordentlich, Jutta. Es ist mein größter Wunsch, dass alle, die gerne zeichnen, dies selbstbewußt und mit Freude tun.
        Herzliche Grüße,
        Martina

  1. Hi,martina, hab bisher keine besseren tipps zum zeichnen gesehen. Ich will seit 25 jahren wieder anfangen (bin jetzt 40) zu zeichnen, weil es mir Spaß machte – jetzt fange ich an:-) wie lange zeichnest du schon? Gruß Uwe

    • Du glaubst gar nicht, wie sehr mich das freut, was Du schreibst, Uwe. Zeichnen ist etwas Wundervolles und ja, Zeichnen macht Spaß. Leider fürchten sich viele Menschen geradezu vorm Zeichnen, obwohl sie so gerne zeichnen würden, weil ihnen eingeredet wurde, man darf nur „richtig“ zeichnen oder man soll es lassen. Das ist sehr traurig. Es gibt kein allgemein gültiges Zeichnen, das es zu lernen gilt. (Das habe ich inzwischen gelernt 🙂 ) Jeder Zeichner zeichnet einzigartig. Zeichnen „lernen“ bedeutet Herausfinden, wie man selbst zeichnet und nicht wie andere zeichnen. Ich zeichne inzwischen seit über 12 Jahren, nachdem ich, wie du, zu viele Jahre nicht gezeichnet habe. Zeichnen bereichert mein Leben mehr, als ich es mir je hätte vorstellen können.
      Ab Mitte November erscheint mein monatlicher Newsletter. Falls Du Interesse daran hast, clicke bitte auf „Newsletter“ in der Kopfzeile und melde Dich an.
      Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntagabend,
      Martina

  2. Hallo Martina!
    Toll! Einfach nur toll! Besser kann man „innere Schweinehunde“ oder „Kritiker“ nicht aufwecken.
    Würde mich jemand nach Tipps fragen, wie man eine Kindergeschichte oder ein Gedicht oder einen Songtext schreibt, so ähnelten meine Tipps sehr den deinen. Und so grinste ich erst, als ich deine Tipps hier ganz zufällig entdeckte, wurde ernst und ernster und blieb an deinem Punkt 19 kleben. Erwischt! Verflixt! Ich glaube, Null Talent zum Zeichnen zu haben. Ich behaupte immer, ich zeichne mit Worten. Und, nun ehrlich, ich wünsche mir nicht Sehnlicheres, als zu einigen meiner Geschichten, falsch, schon wieder Selbstbetrug, zu all meinen Geschichten die Bilder, die ich beim Schreiben und Lesen im Kopf hatte und habe, auch zu zeichnen.
    Ohne Talent?
    Nun, ich werde gleich mal meinen Hintern heben, Stift und Kritzelblock holen und zeichnen. Was? Ach was: Irgendetwas.
    Danke für den Tritt!
    Gruß mit einem Augenzwinkern
    Elke

    • Hallo Elke, dein Kommentar ist ja ganz zauberhaft. Ich danke dir sehr dafür.
      Weißt Du, beim Zeichnen gibt es zwei große Geheimnisse. Wenn die sich rumsprechen, werden bald alle Menschen auf der Welt zeichnen. Ich verrate dir diese zwei Geheimnisse: sie sind (psst) „Anfangen“ und „Weitermachen“. Aber wahrscheinlich kennst du diese zwei Geheimnisse schon längst, denn sie gelten, wie du es ja auch schon gesagt hast, nicht nur für´s Zeichnen, sondern genauso für´s Schreiben und jede andere kreative Tätigkeit.
      Ich wünsche Dir viel Freude beim „Weitermachen“, den „angefangen“ hast du ja schon.
      Ganz herzliche Grüße,
      Martina

  3. Diese Tipps sind ehrlich toll….ich bin dabei, ewige Anfängerin mit Hang zum Meckern der
    eigenen Versuche….nach dieser Lektüre mach ich’s besser. Versprochen.

    • Hallo Christiane,
      das zu hören, freut mich sehr.
      „Versuchen“ zu zeichnen gibt es nicht. Jede Zeichnung ist eine Zeichnung gezeichnet von einer Zeichnerin.
      Herzliche Grüße,
      Martina

  4. Hallo Martina,
    ich bin gerade im Internet auf der Suche nach Zeichenbüchern gewesen und dabei auf deinen Blog gestoßen. Er ist zwar nichts, wonach ich gesucht habe, aber diese Tipps hier sind besser als das wonach ich gesucht habe! Vielen Dank dafür!
    Ich zeichne und male eigentlich schon mein (noch recht kurzes 😉 ) Leben lang, aber seit ich angefangen habe zu studieren „komme ich nicht mehr dazu“ oder besser, ich kann mich nicht dazu aufraffen meine ganzen Zeichenutensilien auf meinem Tisch auszubreiten und mich daran zu setzen um zu malen. Deine Tipps haben mir deutlich gezeigt, dass der ganze Aufwand mich vom Zeichnen abgehalten hat, und es doch so viel einfacher ist! und zack, Mit dem Bleistift der neben mir lag (um mir scheinbar gute Bücher zu notieren) hab ich grad meine Blumen skizziert! Toll, wie motivierend du schreiben kannst!
    Nochmal vielen Dank für die super Tipps!
    Herzlichste Grüße,
    Johanna

    • Ich danke DIR, Jojofroschi, für Deinen lieben Kommentar. Das ist super, dass Du spontan zum Zeichenstift gegriffen hast. Das macht doch so richtig Spaß, oder? So unbekümmert und so „nebenbei“? Bitte weitermachen!!!!
      (Übrigens: Ich habe hier ja schon viele Spitznamen gelesen, aber DEINER ist bisher definitiv der niedlichste 🙂 )

  5. danke, die Tipps sind wirklich toll!! nachdem ich 5 jahre in der HAK war, hab ich das zeichnen mehr oder weniger aufgegeben (oder nur mehr als Hobby betrachtet), jetzt studiere ich Landschaftsarchitektur und mir fällts nicht so leicht wieder damit anzufangen… hauptsächlich weil die meisten anderen einfach weiter sind als ich (5 Jahre Pause sind nicht so wenig). Und wenn bei mir mal etwas nicht sofort hinhaut, bin ich die Erste die geht und den Mut verliert!
    Ich habe die Wochen nachdem ich deine Tipps gelesen habe, wirklich versucht sie einzuhalten, und muss sagen, es hat mir wirklich sehr geholfen!!!
    Ich sage auf jedenfall danke!!!

    • Weiter so, Veronika! Das ist klasse!
      Und: die anderen sind nicht „weiter“ als Du, sie sind „woanders“. Das hat aber nichts mit 5, 10 oder 20 Jahren zu tun, sondern damit, dass jeder Mensch gerade an genau der Stelle ist, an der er eben gerade ist, und das ist immer die für ihn im Moment richtige!!!!
      Landschaftsarchitektur zu studieren stelle ich mir wundervoll vor.

  6. Hallo liebe Martina, mir gefallen deine Tipps ausgesprochen gut.
    Ich werde sie beherzigen.
    Ich bin zwar den zweiten Schritt vor dem ersten gegangen und habe erst im vorigen Jahr mit Aquarell angefangen (ich bin fast 50), aber vor jedem Bild steht, zumindest bei mir, doch eine Vorzeichnung.
    Und je besser die ist, um so leichter fällt auch der Rest.
    Ich habe am Anfang auch gesagt, dass mit dem malen klappt im Leben nicht.
    Jetzt bin ich immer noch dabei und sehe Fortschritte, die mich immer weiter anspornen und antreiben und immer noch verblüffen.
    Ach so…ich bin durch deinen Beitrag im Aquarellnewsletter hier gelandet.
    Liebe Grüße und vielen Dank
    Sylvia

    • Hallo, liebe Sylvia,
      das freut mich, dass dir die Tipps gefallen und dass du sie anwenden willst.
      Du wirst sehen, sobald du oft nach der Natur zeichnest, wird dir auch das Aquarellmalen immer leichter von der Hand gehen. Du wirst immer mehr und immer deutlicher und differenzierter wahrnehmen können, und zwar nicht nur die Linien und Formen, sondern auch die Farben.
      Herzliche Grüße,
      Martina

  7. Hallo Martina,

    danke für die Tipps. Ich selbst habe gern gezeichnet. Widrige Umstände haben mich aber dann gezwungen, aufzuhören. Jetzt überlege ich mir wieder anzufangen. Früher habe ich „nur“ abgezeichnet. Ich überlege mir nun, frei zu zeichnen, scheue mich aber vor der Schwere dieser Aufgabe, denn es ist leichter von einer Vorlage zu zeichnen. Die Tipps hier geben mir Auftrieb doch wieder damit anzufangen.

    Vielen Dank. Ich hoffe, dass ich den Newsletter auch bekomme. Ich habe bisher keine Bestätigung bekommen.

    Viele Grüße

    Monika

    • Hallo, liebe Monika,
      „nur“ abzeichnen gibt es nicht. Zeichnen ist zeichnen!!!
      Ich vermute, du meinst mit „frei“ zeichnen, aus dem Kopf nach eigener Vorstellung zeichnen? Sobald du Erfahrungen machst mit dem Zeichnen nach Motiven aus der Natur oder nach Menschen oder nach Gegenständen, wird dir das „freie“ Zeichnen ganz von alleine kommen, weil du damit dein inneres Formenrepertoir auffüllst.
      Meinst du mit „Vorlage“ Fotos? Da gebe ich dir recht. Es ist „einfacher“ nach Fotos zu zeichnen, weil ein Foto schon eine zwei-Dimensionale Abbildung ist. Um damit Zeichen-Erfahrungen zu sammeln, eignet es sich aber auch hervorragend. Ich empfehle dir, aber auch ganz viel nach echten Motiven zu zeichnen. Je öfter du zeichnest, um so mehr wirst du merken, dass die eigentliche Freude, das Zeichnen selbst ist und nicht die fertige Zeichnung. Solange es dir aussschließlich auf eine „fertige“ Zeichnung ankommt, wirst du das Zeichnen als „schwere Aufgabe“ empfinden. Lass solche Gedanken nicht mehr zu. Du zeichnest und malst doch, weil es dir Freude machen soll, oder?
      Herzliche Grüße,
      Martina

  8. Als ich deine Tipps lass, musste ich an was denken.
    Ich habe erst dieses Jahr mit dem Zeichnen angefangen, dennoch lade ich meine Bilder bereits auf devianart hoch. Dort findet man abgezeichnet aus Büchern (nicht zu verwechseln mit abgepaust) erste Anfänge, kleine Kritzeleien die ich während meiner Pause gemacht habe, bis hin zu meinen größeren Zeichnung. Trotzdem schäme ich mich für keine meiner Zeichnungen.
    Warum auch? Außerdem, wenn Menschen perfekt sind indem sie es eben nicht sind, warum dürfen Zeichnungen nicht das selbe recht haben 😉

    • Da stimme ich dir voll und ganz zu, Chris. Zeichnungen müssen so perfekt unperfekt sein wie ihre Schöpfer. Perfekte Zeichnungen bzw. angestrebt perfekte Zeichnungen sind uninteressant, weil sie nichts Einzigartiges erzählen wollen.

  9. Hy,Martina!
    Ich liebe so seeeeeeehr zeichnen ,ich mache es auch.
    Mein Lehrer sagt öfters zu mir:“Du bist die Beste Schülerin,die so gut zeichnen kann“
    Das freut mich.Doch heute musste ich ein tisch zeichnen,ich habe aber total vergessen,wie es geht!Bitte wenn es möglich ist,erkläre es mir
    Liebe Grüße,
    Jennyfer Jo

    • Hallo Jennyfer Jo,
      weil du das Zeichnen so sehr liebst, bist du auch so gut darin. Das ist ganz wundervoll.
      Eine Anleitung wie man einen Tisch oder irgendetwas anderes zeichnet, gibt es nicht, da jeder Mensch anders zeichnet. Jeder Mensch muss für sich selbst rausbekommen, wie er selbst einen Tisch zeichnet. Ich kann dir aber ein paar Sachen sagen, bei denen du, speziell bei dem Zeichnen eines Tischs, achten kannst.
      Schaue dir einen echten Tisch genau an, nicht einen auf einem Foto, und zeichne diesen.
      Stell dir vor, du fliegst ÜBER dem Tisch und schaust von oben herab auf die Tischplatte.
      Von dort aus siehst du genau, wie lang und breit diese Tischplatte ist, nicht wahr?
      Jetzt landest du wieder auf deinem Stuhl und betrachtest von dort aus den selben Tisch. Du siehst wieder die Tischplatte. Obwohl du weißt, von deinem Flug, wie groß und breit diese Platte ist, kannst du jetzt feststellen, dass diese Platte anders aussieht. Es sieht aus, als sei die Platte schmaler geworden. Du siehst sie nicht mehr in voller Breite, sondern „verkürzt“, wie man beim Zeichnen sagt. Der Abstand zwischen der vorderen Kante und der hinteren Kante ist viel geringer, als der Abstand, den du siehst, wenn du die Tischplatte von oben betrachtest. Und dann schau mal auf die Tischbeine. Du weißt, dass alle Tischbeine gleich lang sind. Wenn nicht, würde der Tisch ja umkippen.
      Aber trotzdem sieht es so aus, als seien die hinteren Beine kürzer als die vorderen Beine, stimmts?
      Ich weiß jetzt nicht, von welcher Position aus du dir den Tisch anschaust, deshalb musst du selbst rauskriegen, in welche Richtung und mit welcher Neigung die vier Tischkanten verlaufen.
      Dazu strecke deinen Zeigefinger gerade in die Luft, kneife ein Auge zu, und schaue auf den Zeigefinger. Den geraden Zeigefinger – du musst den Finger immer gerade halten, das ist wichtig – legst du in der Luft an einer der Tischkanten entlang. Weil du ein Auge zukneifst, sieht es so aus, als gäbe es zwischen deinem Finger und dem Tisch gar keinen Abstand, obwohl der Tisch in Wirklichkeit viel weiter von dir weg ist als dein Finger, den du ja fast vor der Nase hast.
      Diesen Finger kannst du mit der gesamten Hand wie einen Scheibenwischer nach rechts oder links bewegen, aber bewege ihn nicht nach vorne oder hinten. Sobald der Verlauf der Tischkante mit der Neigung deines Fingers übereinstimmt, machst du das zugekniffene Auge wieder auf und schaust auf deinen, nun schräg gehaltenen Finger. Diese Schräge entspricht nun genau dem Verlauf der Tischkante und du weißt nun, wie die Linie, mit der du die Tischkante zeichnest, auf dem Zeichenpapier verlaufen muss. So machst du das mit allen vier Tischkanten und – trara – du hast einen Tisch gezeichnet. (die Beine nicht vergessen 🙂 )
      Viele Grüße,
      Martina

  10. hallo martina, 🙂
    über susanne hauns blog bin ich eben auf deinen blog gestoßen. ich finde deinen blog klasse und die 25 tipps ließen mich lächeln – sie scheinen auf mich sehr passend zu treffen! 😉
    ich habe deine 10 sekunden rose gesehen und stelle fest, du hast absolut recht – ein wenig zeit hat man doch jeden tag, selbst wenn man viel arbeiten geht.
    dein blog ist jetzt in meinen lesezeichen gespeichert und ich werd hier sicher häufig reinschauen.
    auf deinen newsletter freue ich mich schon sehr! 🙂
    noch einen schönen restsonntag und viele grüße aus dem schönsten tal bayerns
    tina 🙂

    • Hallo Tina,
      vielen, vielen Dank für deine lieben Zeilen. Das liest man doch gerne am Montagmorgen 🙂 Ich freue mich darauf, dich hier sehr oft zu treffen.
      Jetzt frage ich mich natürlich, welches ist das schönste Tal Bayerns. Fängt es zufällig mit „m“ an? Dort, nämlich, „Im Tal“, habe ich schon die besten Knödel gegessen 🙂
      Ich wünsche Dir eine schöne Woche,
      Martina

      • hi martina,
        das schönste tal bayerns fängt für mich mit f an. 😉
        von hier aus kann ich die berge sehen, die ich so sehr liebe! 🙂 es ist quasi ein katzensprung dorthin.
        knödel liebe ich auch und mach sie auch recht häufig, kochen mag ich sehr gern.
        für dich auch eine schöne woche und bis bald – Tina 🙂

    • Hallo Frau Schäfchen, aus einem mir nicht erklärlichen Grund habe ich deinen Kommentar, den du schon vor einem halben Jahr (!) hier geschrieben hast, übersehen und dir deshalb nie geantwortet. Das tut mir sehr leid und es geschah nicht mit Absicht. Ich bin sehr froh, dass dir die Tipps hilfreich sind und ich hoffe, dass du weiterhin zeichnest und dir deines eigenen und unverwechselbaren Zeichnens immer sicherer wirst und du immer mehr und noch mehr Freude daran hast. 🙂
      Herzliche Grüße,
      Martina

      • Ist nicht schlimm 🙂 Auf die meisten Kommantare, die ich auf Blogs hinterlasse, wird nie geantwortet^^
        Ich habe nach wie vor sehr viel freude am Zeichnen, danke schön 🙂
        Herzliche Grüße zurück,
        Schäfchen

  11. Hallo Martina,
    sehr viele gute Tipps, danke dafür. Wie lernt man eigentlich so zu zeichnen wie diese Zeichner hier?: Dirk Dzimirsky, Lee West, Brian Duey, …? Da träume ich noch von ;-(

    • Hallo James,
      diese Frage beantworte ich Dir sehr gerne.
      Ohne diese Zeichner zu kennen, sage ich dir: gar nicht! Du wirst nie lernen so zu zeichnen wie diese Zeichner oder irgendwelche anderen.
      Zum Glück kannst du nur so zeichnen wie DU zeichnest, denn die Welt braucht DEINE Zeichnungen. Die, der von dir genannten Zeichnern gibt es ja schon.
      Deshalb: höre auf zu träumen und beginne mit DEINEM Zeichnen. Während du mit dem Zeichnen Zeichenerfahrungen sammelst, wird sich Dein eigenes Zeichnen immer mehr herauskristallisieren.
      Aber…wenn du nicht zeichnest, betrachte die Zeichnungen von Zeichnern, die du bewunderst und liebst. Studiere sie genau, verzehre sie mit deiner Seele, trinke sie mit deinen Augen. Nicht, um diese Zeichnungen nachzumachen, sondern um ihre Energie in dir aufzunehmen. Alles, was dir gefällt und was dich ruft, alles, was deine Seele unmittelbar anspricht, vermittelt dir die Kraft, der Zeichner zu werden, der zu sein du bestimmt bist.

  12. Hey, ich finde deine Tipps auch echt super – bis auf einen. Tipp Nr. 9. Ich bin der Meinung das man ein Radiergummi braucht. Denn:
    1. manchmal verzeichnet man sich halt auch Mal (jemand stupst ein an, der Stift rutscht ab etc)
    2. Radiergummis benutzt man nicht nur um etwas wegzumachen wenn etwas „falsch“ ist. Man benutz sie auch um zu zeichnen, z.B. benutze ich sie für helle Lichtpunkte in den Augen 😉
    Der Rest ist super und natürlich sollte man auch einfach zeichnen und nicht versuchen jedes kleine Detail perfekt zu machen (auch wenn ich zugeben muss das ich das leider immer noch machen)

    • Hallo Fireflies,
      herzlichen Dank für deinen Kommentar. Ja, du hast völlig recht, mit dem Radiergummi kann man auch zeichnen, indem man ihn benutzt wie irgendein anderes Zeichengerät, wie z.B. den Finger im Staub oder den Ast im Sand, indem man helle Stellen aus einer dunkleren Oberfläche abträgt.
      Ich glaube jedoch, dass es nichts Langweiligeres gibt, als eine Zeichnung, die der Zeichner/die Zeichnerin versucht hat „perfekt“ zu machen. Sie kann es aus Prinzip nie sein und die angestrebte Perfektion wirkt immer angestrengt und steif und eben uninteressant. Wer mit einem Radiergummi in Griffnähe zeichnet, geht immer davon aus, dass er/sie seinen Linien und sich selbst nicht vertraut.
      Erfahrene Zeichner arbeiten ihre „Unfälle“, ausgelöst durch Anstupsen oder Verwackeln, mit ihn die Zeichnung ein (oder wenn ein Erdbeben den Strich quer übers Papier gezogen hat, beginnen sie eine neue Zeichnung), das macht ihre Zeichnungen einzigartig und unverwechselbar.
      Wenn du von Anfang an ohne den Einsatz des Radiergummis zeichnest, lernst du deiner eigenen Ausdruckskraft zu vertrauen. Solange du aber immer wieder zum Radiergummi greifst, wirst du nie zu deinem eigenen eigenständigen Zeichnen finden, sondern immer nur so zeichnen, wie es alle anderen tun, die auf Nummer Sicher gehen wollen, weil sie glauben nur eine perfekte Zeichnung ist eine gute Zeichnung und
      deshalb nie wirkliche authentische Zeichnungen anfertigen werden. In meinem März-Newsletter, der heute noch rausgehen wird, schreibe ich übrigens genau zu diesem Thema. 🙂
      Viele Grüße,
      Martina

      • Danke für die Antwort 🙂 Zum großem Teil gebe ich dir recht… nur leider ist es (zumindest für mich Im Moment) schwer ohne Radiergummi zu zeichnen weil ich es wirklich ärgerlich finde wenn mein Hund ein Strich im Auge hat… Aber ich übe weiter daran nicht perfekt zu zeichnen. Und ich glaube auch (sorry wenn ich falsch liege) auch große Künstler benutzen ab und zu – wenn auch selten – ein Radiergummi ; ) aber da kann ich mich auch täuschen…
        Viele Grüße Fireflies

    • tut mir leid ich hab noch etwas vergessen … 😀 Ich sollte vielleicht erwähnen das ich vorwiegend realistische Porträts zeichne, also Bilder die fast exakt so aussehen wie das Foto. Um das zu schaffen benutze ich Raster, und um die wieder wegzukriegen greife ich zum Radiergummi. Noch eine Möglichkeit es zu benutzen 😉 und es lässt sich in solche Bilder auch nur schwer ein Strich einarbeiten, und wenn man schon einen Monat an dem Bild sitzt wirft man es nicht weg 😀 Aber beim freien zeichnen gebe ich dir durchaus recht, was das radieren anbetrifft und versuche mich da auch zu bessern. Ich hätte noch eine Frage: Wie genau ist mit Regel 5 gemeint? Okay, ich zeige meine Bilder auch nicht Wildfremden aber meine Eltern (okay ich bin 14, die wollen sehen was ich da so stundenlang in meinem Zimmer mache) oder auch meinen Freunden zeige ich sie, wen sie mich fragen…. Noch Mals liebe Grüße Fireflies 🙂

      • Liebe Fireflies,
        wenn du die Technik des Rasterzeichnens anwendest, musst du das Raster selbstverständlich später auch wieder ausradieren. Das ist klar.
        Ich meine, man muss einfach darauf achten, wem man seine Zeichnungen zeigt.
        Eltern und Freunden zu zeigen, die sich dafür interessieren was du zeichnest und wie es dir dabei geht und welche Erfahrungen du beim Zeichnen machst und was du den ganzen Tag so treibst, macht Freude und du hörst Ermutigungen und Zuspruch.
        Aber es gibt auch immer wieder Zeitgenossen, die schnell mit dummer Kritik dabei sind, ohne eine Ahnung vom Zeichnen und Kunst zu haben, die glauben, verkünden zu müssen, nur was sie selbst als „richtig“ auf Zeichnungen empfinden,sei der Maßstab. Auch wenn das Menschen sind, die man ansonsten lieb hat, ist es für einen selbst besser, wenn man denen nicht alles unter die Nase hält, nur weil sie einen dazu auffordern.
        Ach noch was: die einzige „REGEL“ beim Zeichnen ist die, dass es keine Regeln gibt. Jeder muss sich selbst sein ganz eigenes Zeichnen erfinden, das ihm Freude macht. Und wenn es dir zur Zeit Freude macht, mit Raster und Radiergummi zu zeichnen, dann tue das, und lasse dich nicht beirren. Überhaupt ist das Gefühl der Freude bei allem im Leben, nicht nur beim Zeichnen, ein untrüglicher Kompass, der einem anzeigt, ob man sich auf dem richtigen Weg befindet.
        Ich wünsche dir von Herzen viel Freude im Leben und beim Zeichnen,
        Martina

      • Ja da hast du recht. Mir den Regeln, dem Radiergummi und auch dem Zeigen. Obwohl es in meinem Alter schon schwer ist jemanden zu finden der deine Zeichnungen nicht gut findet. Man muss nur etwas einigermaßen erkenntliches zeichnen/malen und schön bist du ein Künstler 😀
        LG Firefles
        PS: Danke für die ganzen antworten 🙂

  13. Mir ist neulich aufgefallen das man mit dem Weißen Stift. (Splender müsste das heißen?)
    Nicht nur Farben Mischen und glätten kann. Man kann auch im Vorfeld einige Punkte an Zeichen die Möglichst weiß bleiben sollten. An diesen stellen hält kaum neue Farbe. Man kann auch andere Methode Verwenden. ^^
    Ich hatte auch ein mal ein Bild öfters gezeichnet um zu sehen wie es sich verbessern kann.
    Von einer Inspiration entstanden durch Grafitstaub und etwas Phantasie, eine Zeichnung hervorzubringen. Würde es gerne zeigen, mache ich hier aber nicht. Das Radieren sich abzugewöhnen ist nicht so leicht, aber bestimmt möglich.

    • Das ist ja interessant. Ich wusste nicht, dass man mit einem Splender, die Farbe auf dem Papier „ausblenden“ kann. Das muss ich unbedingt ausprobieren – wenn ich in meinem Stifte-Durcheinander mal den Splender finde. 🙂
      Ein Bild immer und immer wieder zu zeichnen, wenn es denn Freude macht, halte ich auch für eine gute Idee. Vielleicht nicht unbedingt um es „besser“ zu machen, sondern um zu beobachten, wie sie sich verändert und welche Möglichkeiten drin stecken.
      Probier´ es ruhig mal aus ohne Radierer. Du kannst ihn ja vor dir selbst im Eisfach verstecken oder so. Ohne Radiergummi machst du dich selbst zum Schöpfer deiner Arbeiten und nicht die Konvention.
      Danke für deinen Kommentar. Ich habe mich sehr darüber gefreut. 🙂

  14. Hallo Martina! Ich bin auf Deinen Blog zufällig gestossen und bin so froh, dass Du hier thematisierst was mich schon Jahre lang beschäftigt. Ich erinnere mich an eine Sache, die mir im in meinem Leben ein Gefühl von innerer Erfülltheit gab und das war Zeichnen/Maln. Ich sage immer, dass ich dieses Gefühl gerne wieder hätte und künstlerisch tätig sein will, aber ich mache nie etwas und ich habe mich gefragt, ob ich Angst habe. Ich bin sehr schnell frustriert mit meiner „Zeichenkunst“. Offensichtlich kennst Du diese Situation auch, Oder?

    • Liebe Aymará,
      Oh ja, diese Situation kenne ich sehr gut. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man nicht versteht, wie etwas, wonach man sich so sehr sehnt es zu tun, so sehr frustrieren kann.
      Da sind alte eingefahrene Gedankenmuster am Werk, die dir die Freude am Zeichnen und Malen buchstäblich verderben. Man kann diese Gedankenmuster ändern, und man kann lernen sich selbst im Bezug zum Zeichnen und Malen ganz neu und mit innerer Freiheit zu erleben. Mir ist es gelungen und wie, möchte ich an andere, denen es so ergeht, wie früher mir, weitergeben. Wenn du magst, kannst du dich für meinen monatlichen Newsletter eintragen. Auf diese Weise kannst du vorsichtig wieder Kontakt mit deiner Künstlerseele aufnehmen. (oben in der Kopfzeile „Newsletter“).
      Sei herzlich gegrüßt,
      Martina

  15. Hallo Martina, dein Block ist super – habe gestern auch deinen zweiten Newsletter bekommen – sehr lesenswert!!! Aber was ich eigentlich schreiben wollte….deine 25 Tipp`s sind suuuuper – ich habe mir sie ausgedruckt und jetzt hängen sie über meinem „Maltisch“ – damit ich sie immer im Blick habe 😉 DANKE dafür, liebe Grüße,
    Johanna

  16. Liebe Martina,

    vor kurzem bin ich durch das „Zeichen Lab“ von Carla Sonheim wieder ans Zeichnen und Malen gekommen. Mit großer Begeisterung probiere ich vieles aus, matsche mit Kohle und Pastell-Kreiden rum und habe schon herausgefunden, was mir besonders liegt (Fineliner und anschließendes Aquarellieren).

    Nun bin ich gestern zufällig auf Deinen Blog gestossen und bin hingesrissen sowohl von Deinen Arbeiten als auch von den 25 Tipps. Meinen liebsten, Nr. 9, das Weglassen vom Radiergummi, praktiziere ich als Ex-Perfektionistin schon die ganze Zeit und habe mich selten so frei und zufrieden gefühlt.

    Vor über einem Jahr habe ich mit Julia Cameron den Weg zurück zur Kunst gefunden und sehr viel geschrieben. Nun sehe ich bei Dir, wie ich „Tagebuch malen“ kann und habe das heute direkt mal getan, indem ich eine gestern erstandene Flasche Spüli (rosa und sehr gut riechend) gemalt und mit dazugehörender Geschichte versehen habe (Flasche war ausgelaufen etc.). That was fun!! Mein Wochenende ist jetzt schon gerettet…

    Danke für die tollen Inspirationen.
    Schönes Wochenende
    BLUNA

    • Liebe Bluna,
      ich hoffe, du hattest ein schönes und kreatives Wochenende.
      Über deine Nachricht habe ich mich außerordentlich sehr gefreut. Du hast es ja schon weit gebracht. Wer sich selbst eine Ex-Perfektionistin nennt, hat die größte Hürde vorm Zeichnen und Malen mit Freude schon hinter sich. Meine Gratulation. Ich weiß, was für einen Weg du zurück gelegt haben musst.
      Auch mir hat Julia Cameron sehr geholfen. Wenn du auch schreibst, ist für dich vielleicht auch die Autorin Natalie Goldman interessiert. Sie hat ein wundervolles Buch übers Schreiben geschrieben. Im Original heißt es „Writing down the bones“. Ich glaube, es gab/gibt eine deutsche Übersetzung, zumindest vor einigen Jahren. Aber das vielleicht beste Schreibbuch ist von Anne Lamott, Bird by Bird. Auch dieses müsste es in Deutsch geben. Sag mir bitte Bescheid, sobald du einen Tagebuch-Blog zeichnest/schreibst. Ich liebe solche Text/Bild-Kombinationen.
      Da fällt mir ein, es gibt/gab (war lange nicht mehr dort) einen Zeichenblog „woolgathering“ von Elizabeth….Nachname fällt mir nicht ein. Der könnte dich auch interessieren.
      Sei herzlich gegrüßt,
      Martina

  17. Ich bevorzuge den Stilisierten Zeichen still von Cartoons und Mangas, mit einer leicht realistischen Note. Leider muss ich auch darauf achten das meine Bilder nicht aussehen als würde ich sie Kopierern. Zumal ich mittlerweile meist aus dem Kopf Zeichne.

    Letztens hatte ich ein Bild gezeichnet, was mich zu sehr an eine Zeichnung einer anderen Person erinnerte. Ich habe das Bild nicht mehr, es war nur klein und Daumen groß. Ich habe es nicht mehr.
    Würde auch gerne meine Bilder vorzeigen. Habe nen Kater gezeichnet.
    nach dem Tritten Anlauf wurde es gut. >^_^<
    Das ich so was zeigen will hat Psychologische gründe. Sorry.
    Mir gefällt es einfach erst ne Skizze anzufertigen und dann daraus was zu machen.
    Noch besser ist wenn einen ein Tintenfleck oder ein ausgekippter Spitzer die Inspiration gegen hat.
    Schon mal die Tapete oder die Wolken gesehen und der Phantasie ihren lauf lassen und dies
    auf eine neue art wieder zu geben?

  18. Hallo, ich bin erst 13 aber soll später vllt. auf ei8ne kunstschule wechseln… ich kann auch gut zeichnen doch oft glaub ich nicht an mich! Doch mit deinen Tipps klabt es vllt. besser, vielen dank :))! ich werde gleich etwas zeichnen

    • Das ist wundervoll, dass du sofort den Stift in die Hand genommen hast.
      Genau deshalb habe ich die Tipps geschrieben, damit sich die Menschen, die gerne zeichnen, sich ermutigt fühlen, sofort damit anzufangen.

  19. Hey Martina,
    Bei mir ist es so das ich zwar gut zeichnen kann ( also das sagen alle Zeichenlehrer, Freunde ect.) Ich nehme auch Zeichenunterricht in der Musik und Kunstschule. Doch ich zweifel oft daran das ich gut malen kann …. ich möchte später im Beruf etwas mit Kunst machen … soviel weis ich 🙂
    Kennst du ein paar tolle berufe? Und kannst du mir ein paar tipps geben wie ich bei meinen Zeichnungen mehr Selbstbewusstsein bekomme? (13) LG

    • Liebe Stefanie Rosa,
      es ist klasse, dass du von deinen Freunden und Lehrern gutes Feedback bekommst und sie dich dadurch ermutigen mit dem Zeichnen weiterzumachen. Lob und Anerkennung von anderen ist gut und wichtig.
      Aber:
      versuche darauf zu achten, dass zu bei allem was du tust, sei es beim Zeichnen oder bei anderen Dingen des Lebens, du selbst, die erste sein musst, die das, was du tust, toll findet. Freue dich über die Ermutigungen von anderen, aber mache dich gefühlsmäßig nicht davon abhängig.
      Wenn du dir selbst immer bewusst bist (also selbstbewusst), dass du mit dem, was du tust, selbst einverstanden bist, und dich selbst nicht nur gut findest, wenn andere dich gut finden, dann entwickelst du nach und nach ein gutes Gespür dafür, in welche Richtung du künstlerisch gehen willst.
      Beim Zeichnen wird man selbstbewusst, wenn man viel zeichnet, am besten jeden Tag. Auf diese Weise lernst du dein eigenes Zeichnen gut kennen und du fühlst dich vertraut und sicher damit. Du beginnst dann, dir selbst zu vertrauen (Selbstvertrauen!), dass du es kannst und dass du es gut kannst.

      Wenn du tatsächlich einmal einen künstlerischen Beruf ausüben möchtest, ist eine langjährige Zeichenpraxis immer von allergrößtem Vorteil. Da du noch jung bist, hast du jetzt noch die beste Gelegenheit dir diese aufzubauen. Es kommt nicht darauf an perfekt zeichnen zu können, sondern, wenn es dann mal um Bewerbungen und Bewerbungsmappen geht, du dir einen sicheren Umgang mit dem Zeichnen erworben hast und dadurch automatisch schon einen eigenen Ausdruck gefunden hast, wenn andere vielleicht erst damit anfangen, einen zu suchen. Das ist ein großer Vorteil, den du dann hättest.
      Es gibt viele Berufe für die künstlerisches Gespür, die Fähigkeit kreativ zu denken und zeichnerische Erfahrung nötig sind. Es muss nicht immer der Beruf des Künstlers ansich sein (kann aber, dass wirst du dann entscheiden können, wenn es soweit ist). Wenn du Kunst oder Design an einer Hochschule studieren willst, brauchst du das Abitur, und zwar ein in allen Fächern gutes, nicht nur in Kunst. Bei diesen Hochschulen muss man sich mit sogenannten „Mappen“ bewerben. Wenn man Glück hat, wird man aufgrund seiner eingereichten Mappe zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen und dann erst wird entschieden, ob man zum Studium zugelassen wird. Hat man das einmal geschafft, ist dann nach einigen Jahren Studium der Abschluss selbst kein Problem mehr. Bei diesen künstlerischen Studiengängen macht man quasi bei der Eingangsprüfung die Abschlussprüfung gleich mit. Deshalb ist es so wichtig, sich für solche Bewerbungen sehr gut vorzubereiten. Ich kann solche rein künstlerischen Studiengängen nicht wirklich empfehlen, wenn es einem nicht wirklich auf der Seele brennt, es tun zu wollen. Diese Studiengänge lehren nichts über wirtschaftliche Zusammenhänge. Die Künstler beenden ein Hochschulstudium, ohne eine Ahnung zu haben, wie sie mit dem Erlernten Geld verdienen können. Man muss schon sehr viel Eigeninitiative und Durchhaltevermögen besitzen, wenn man sich dafür entscheidet. Wenn es für dich soweit ist, dich entscheiden zu müssen, versuche Menschen um Rat zu fragen, die diesen Weg schon gegangen sind und höre genau zu, was sie zu sagen haben.
      Es gibt noch andere Berufe, für die kreative und künstlerische Fähigkeiten nötig sind. Spontan fällt mir da das Theater ein. Am Theater gibt es z.B. Bühnenbildner, Kostümdesigner, Make-up-Artists. Für alle diese Berufe muss man sehr gut zeichnen können.
      Doch am wichtigsten ist es, auf dein Herz zu hören, weil es dir immer sagen kann, was für dich wichtig ist zu tun. Und wenn du glaubst dein Herz sagt dir, es ist für dich wichtig zu zeichnen und zu malen, dann tu genau das. Alles andere wird sich dann fügen und du wirst dann auch einen Beruf finden, der dich erfüllt und mit dem du Geld verdienen kannst.
      Ich wünsche dir viel Freude beim Zeichnen,
      Martina

  20. Hi Martina,

    bin über Deine Zeichentipps gestolpert und finde sie großartig, richtig ermutigend. Ich zeichne sehr gerne, lasse mich aber schnell entmutigen und bin dadurch auch etwas frustriert. In letzter Zeit versuche ich öfter unterwegs zu skizzieren, aber ich fühle mich – gerade wenn andere Leute in der Nähe sind – sehr gehemmt und traue mich dann häufig doch nicht alte Pfade zu verlassen. Beim weiteren Stöbern auf Deiner Seite habe ich auch gesehen, dass Du manchmal Kurse in Frankfurt gibst und mich riesig gefreut!!! Ist denn in nächster Zeit etwas geplant?

    Liebe Grüße
    Alex

    • Hallo Alex, ich hoffe, dass ich diesen Sommer noch Workshops anbieten kann.
      Über den Newsletter wirst du aktuell informiert, sobald ein Termin fest steht. 🙂
      Ich weiß, dass es ein bisschen Überwindung braucht „in der Öffentlichkeit“ zu zeichnen. Suche dir doch für den Anfang Orte, die etwas weniger von Leuten frequentiert werden und du es dir ein wenig abseits bequem machen kannst. Zum Beispiel in Parks, Anlagen usw.
      Versuche dich beim Zeichnen auf das Zeichnen selbst zu konzentrieren und nicht so sehr darauf, was dabei auf dem Papier entsteht. Zeichne schnell und viel. So kannst du deinen selbstkritischen Stimmen davon laufen und ruckzuck hast du eine Menge von Zeichnungen. DENKE NICHT so viel über das Zeichnen nach und was und wie du zeichnen willst und ob dir deine Zeichnungen gefallen oder nicht. Lass dich ins Zeichnen fallen, lass es einfach geschehen. Erlaube dem Stift auf dem Papier zu machen was er will. Und dann sei überrascht davon! Und freu´dich darüber!
      Herzliche Grüße,
      Martina

      • Hi Martina,
        danke für Deine nette und ausführliche Antwort :-). Heute habe ich übrigens – bevor ich Deine Antwort las – in einem Park gezeichnet: meine Schuhe, einen lesenden Mann mit Hut und eine Bank. Es hat sehr viel Spaß gemacht! Mit Deinem Tipp nicht zu viel nachzudenken, hast Du voll in’s Schwarze getroffen, ich denke zuviel darüber nach, was und wie ich zeichnen soll, anstatt es einfach zu tun. Manchmal funktioniert es aber auch einfach mal los zu lassen, so wie heute! Ich werde mir Deinen Ratschlag also zu Herzen nehmen 😉 Deinen Newsletter habe ich auch abonniert.

        Herzliche Grüße, ich freue mich auf weitere tolle Einträge und wunderschöne Zeichnungen auf Deinem Blog!
        Alex

  21. ich will ja immer zeichen aber wenn ich anfangen will ist mein kopf wie leergefegt und ich habe keine idee was ich zeichen soll -.- 😀

    • Hallo Violetta,
      Das Gute ist: um zu zeichnen braucht man keine Idee. Man beginnt einfach mit dem, was direkt vor einem ist, wo immer du auch gerade zeichnen willst. Alles ist des Zeichnens wert, ob es die Computermaus auf dem Schreibtisch ist oder der Kaffeebecher oder der Blick aus dem Fenster. Beginne mit irgendetwas und wenn du erst einmal tatsächlich angefangen hast, willst du gar nicht mehr aufhören, denn du wirst plötzlich so viel entdecken, was du alles zeichnen willst. Versprochen. 🙂
      Viele Grüße,
      Martina

    • Auch wenn ich noch nie eine Zeichnung von dir gesehen habe, glaube ich dir das nicht.
      Vielleicht denkst du „schlecht“ zu zeichnen, weil deine Zeichnungen anders aussehen wie Zeichnungen, von denen deine Lehrer, Eltern, Freunde glauben, dass sie „gut“ gezeichnet seien.
      Ich verrate dir ein Geheimnnis: Alle Dinge, wofür die man sich von Herzen interessiert, die man spannend findet, von denen man sich angezogen fühlt, die einem immmer wieder auffallen, mit denen man sich gerne beschäftigt, sind genau die Dinge, die zu einem gehören und die man auch GUT kann. Man muss sie nur TUN. Und da du offensichtlich auf einem Blog übers Zeichnen gelandet bist, hat das Zeichnen sehr wahrscheinlich viel mit dir zu tun.
      Dass andere darüber urteilen und ihren Senf abgeben zu Themen, von denen sie keine Ahnung haben, ist wieder eine ganz andere Sache.
      Viele Grüße, lieber Indianer :-),
      Martina

    • Ich kann gut zielen. 😉 aber zum Glück nur mit dem Stift, beim Zeichnen, aber auch beim Schreiben. Manchmal muss sich das Herz getroffen fühlen, damit sich im Kopf was ändert.

  22. Liebe Martina! Danke für deine 25 Tipps. Sie helfen mir ein wenig mehr Selbstvertrauen in mein Tun zu haben. Ich zeichne oft, überall und mit allem was ich erwische. Mindestens ein paar Striche muss ich machen. Mir hilft das Zeichnen gegn die Depression. Solange ich mich nicht selbst unter Druck setze oder mich selbst beleidige – ich kann es mir selber nicht gut genug machen. Danke nochmals!!
    Gaby

    • Liebe Gaby,
      ich bin froh, dass du erkannt hast, dass du selbst es bist, die es sich schwer macht, wenn du nicht freundlich mit dir umgehst. Gut machen oder schlecht machen sind in der Kunst keine relevanten Kriterien, sondern nur DAS überhaupt MACHEN. Indem man seine Arbeit macht, gibt man der Kunst, die erschaffen werden will, die Möglichkeit in die Welt zu kommen. Dieses Gut/Schlecht wird von Menschen aufrechterhalten, die nur in Schwarzweiß denken und glauben, das Leben und die Kunst sei ein großer Wettbewerb, und weil sie auf diese Weise so tun können, als seien sie vorne dran. Manche brauchen das. Viele Künstler glauben, dass sie eine Art Verpflichtung haben, sich selbst am strengsten zu bewerten, damit keiner ihn nachsagen kann, sie bemühten sich nicht genug oder ihre Arbeit sei zu flach, wenn sie sich nicht mindestens dafür seelisch zerfleischen. Das ist so ein großer und tragischer Mist.
      Ich bitte dich, zeichne soviel du willst und kannst und freue dich über jeden einzelnen deiner Striche und über jede deiner Zeichnungen.
      Sei herzlich gegrüßt,
      Martina

  23. Hey super Tipps! Man sollte sich natürlich nicht hängen lassen .. Nur manchmal weiß man echt nicht was man nur zeichnen soll da fehlt einem wahrscheinlich einfach nur die Fantasie. 🙂

    • Hallo Ilayda,
      …vielleicht fehlt manchmal die Fantasie daran zu denken, dass man gar keine Fantasie braucht, um sich einfach umzusehen und zu zeichnen, was einem vor der Nase liegt. Lange zu überlegen, was man zeichnen will/soll, ist nur eine Hinhaltetechnik von sich selbst, um das Zeichnen vor sich herzuschieben. Stift und Papier rausholen und los gehts…und schon ist man mitten im Zeichnen. 🙂

  24. Hallo Martina
    Danke für diese goldenen Tipps, da steckt so viel Wertvolles drin! Und ich habe auch gleich etwas umgesetzt anstatt zu planen, wann ich diese 30 Sekunden Zeichnen wohl mal unterbringen kann.
    Super!
    Eva

      • Dankeschön! Wie schön, dass ich Dich hier zum Urlaubsende (wieder) entdeckt habe. Bin gespannt hier weiter zu lesen und zu staunen. – Jetzt noch Zeichnen, das hätte ich fast vergessen, der newsletter hat mich erinnert …

        Viele Grüße
        Eva

  25. hi martina
    ich bin jetzt 10 und ich mochte so gerne zeichnen meine schwester kan das aber ich nicht ich versuch es immer wieder aber es klapt nicht deine tipps haben mir echt geholfen und bin jetzt besser geworden

  26. Wie ist das möglich, dass man fast 2 Jahre zeichnet und kaum Fortschritte macht, und plötzlich überschlagen sich die Fortschritte?
    Das diese Fortschritte gerade statt fanden als ich meinen Radierer nicht hatte….das war bloß ein Zufall. ^_^“

    PS: Würde dir auch nen sehr schlechten Radierer empfehlen. Einige verschmieren die Bilder so sehr das es schon wieder gut ist. 😄

  27. Ja, so ein nicht vorhandener Radierer kann Wunder bewirken. 🙂
    Das mit den Fortschritten machen ist so eine Sache: wenn man beim Zeichnen dran bleibt, kann man gar nicht verhindern „Fortschritte“ zu machen, dass heißt, das eigene Zeichnen verändert sich beständig, manchmal sichtbarer, manchmal weniger sichtbar. Nicht nur das äußere Zeichnen verändert sich, der Zeichner selbst verändert sich durch das Zeichnen.

  28. hallo martina… ich bin eigentlich nur zufällig auf deinen bloq gestoßen als ich mir ein neues skizzenbuch bestellen wollte…bin gerade frische 18 geworden und male seit ich ungefähr 11 jahre alt bin graffiti…möchte nich das dadurch irgendwelche vorurteile kommen denn ich versuche schon lange das zeichnen von menschen und umwelt mit meinem graffiti zu vereinen. deine 25 tips sind der wahnsinn ich habe diese seite auch gleich an ein paar von meinen zeichen freudigen kumpels geschickt. bin sehr überzeugt von diesem bloq werde ihn jetz auch öfter besuchen und habe auch den newsletter abboniert. du kommst sehr sympatisch und intellektuell ( bitte nich mit schleimen in verbindung bringen )
    Freu mich auf dein kommentar und wollte nur noch wissen ob der newsletter zu einem bestimmten tag im monat kommt oda eben nich 😀

    ps: male nich (mehr) illegal graffiti.!

    Liebe Grüsse,
    Robert

    • Haha, das bin ich aber froh, Robert, dass du jetzt nur noch „legal“ zeichnest, 🙂 besonders da du jetzt voll-jährig/voll-selbst-verantwortlich bist.
      Herzlichen Glückwunsch nachträglich. Ich wünsche dir hundert Jahre Zeichenfreude.
      Über deinen freundlichen und fröhlichen Kommentar freue ich mich sehr. Der Newsletter erscheint, wenn ich es hinkriege, irgendwann am Anfang eines jeden Monats, aber nicht an einem bestimmten Datum. Ich schicke dir gleich den aktuellen Oktober-Newsletter und den vom September noch dazu.
      Sei herzlich gegrüßt und schau bald wieder mal vorbei.
      Martina

  29. Hallo Martina!
    Seit Jahre male und Zeichne ich gerne, habe auch aufträge und die meisten Bilder gelingen mir auch. Aber seit ein paar Tagen ist es wie verhext und jedes Bild sieht sch… aus. Ich hab plötzlich groß zweifel an mein Talent. Und heute bin ich auf deine Seite gestoßen und hab mir deine 25 Tipps durchgelesen und hab mich darin wiedergefunden. Mit ein paar Tränen der verzweiflung hab ich angefangen zu lesen und mit ein Lächeln und Erleichterung bin ich bei den letzten Zeilen angekommen. Die Tipps sind sehr wertvoll . Daaaaaaaaanke Liebe Grüße Andrea

    • Hallo liebe Andrea,
      ich weiß ganz genau, was du meinst, dass mit dem „alles sieht sch…aus.“ Das passiert, wenn man glaubt, dass man ständig so zeichnen und malen muss, dass es ja auch allen Menschen, die man kennt und nicht kennt, gefallen muss. Man sieht sich nur noch durch die Augen der anderen.
      Dein Talent wird dir nicht abhanden kommen, keine Sorge, aber es will geliebt und gepflegt werden. Das macht man, in dem man ihm viel interessanten Input gibt, wie z.B. in Ausstellungen gehen, Bildbände anschauen, ziellos herum-doodeln. Wenn du dein Talent ausschließlich benutzt, um andere Leute zufriedenzustellen, hat es halt irgendwann keine Lust mehr, für dich bzw. für die anderen zu arbeiten. Es will mit DIR arbeiten, für DICH da sein. Gehe in den Wald oder in den nächsten Park und geniese die Natur. Schau dich um und mach dir bewusst, was DU siehst, was DU fühlst. Das will dein Talent mit dir zusammen erleben und schwuppdiwupps will es zurück ins Atelier und wieder voll Freude mit dir zusammen weiter arbeiten. Ein Künstler arbeitet nicht für andere Menschen, indem er für diese deren Vorstellungen und Erwartungen in Kunst umsetzt, sondern seine eigenen. Die daraus entstandenen Arbeiten können dann verkauft werden. Wenn ein Kunde ein Pferd oben links in der Ecke haben will oder eine gestreifte Tischdecke unter dem Apfel, dann male das, aber achte darauf, dass du es immer mit DEINEN Augen tust und mit DEINER Seele. Der Kunde will DEINE Kunst, auch wenn er das Thema vorgeben sollte.
      Herzliche Grüße,
      Martina

  30. What a wonderful list! I really get what you’re saying and love reading it (even if it’s in Google-translated German to English)! : )
    As a photographer I drew up a list that included photography without a camera!
    I would like to post your list on my site, but don’t know about the translation. Do you have an English version?

    • Hi Marso,
      thank you so much for your message. I would be honored to see my list on your site.
      Probably a google-translated version will do. Though I would love to do it, I can´t make room in my schedule to prepare a proper translation.
      I wish you a Happy New Year!
      Martina

  31. Ich bin jetzt 11 Jahre alt, wollte schon als ich klein war Künstlerin werden, und du hast wir gerade mit deiner HP ne Menge Motivation gegeben
    DANKE dass du alle Menschen so motivierst(klein-)Kindheitsträume (vielleicht) doch nicht aufzugeben ;p
    LG, Kristina

    • Hallo liebe Kristina, ich danke DIR für deinen lieben Kommentar.
      Du bist ein Glückskind, dass du schon so früh wusstest, dass du Künstlerin sein willst. Es muss kein Traum bleiben. Sei es jetzt! Jetzt und jeden Tag kannst du Künstlerin sein und es immer mehr werden, wenn DU dich dafür ENTSCHEIDEST, es zu sein.
      Herzliche Grüße,
      Martina
      P.S.: An manchen Tagen, muss man sich immer wieder von neuem entscheiden und einfach weitermachen.

  32. Hallo Martina,

    ich zeichne sehr gerne hobbymäßig und muss sagen, dass ich heute, während ich auf meinem Zug gewartet habe, auf deinem Blog gestoßen bin. Als ich die Tipps durchgelesen habe, musste ich stellenweise wirklich lächeln weil ein Paar Punkte auf mich zutreffen.
    Zum Beispiel verliere ich schnell den Mut wenn mir etwas nicht gelingt und es einfach nicht so klappen will wie ich es mir vorgestellt habe. Oder ich fange an zu zweifeln wenn ich anfange mich mit andere Künstler auf deviantart zu vergleichen, oder mit meiner besten Freundin. Ich weiß das sollte man nicht weil jeder seinen eigenen Stil hat, aber ich tu es trotzdem. Deswegen hat mich Punkt 11 besonders angesprochen.

    Wegen dem Vergleichen hab ich sogar zeitweise aufgehört mit dem Zeichnen als ich so um die 16 war und meine Schwester meiner Meinung halt besser war als ich. Und ich bereue es dass ich es damals gemacht habe. Ich zeichne seit einanhalb Jahren wieder intensiv und es macht Spaß und verbringe meine Freizeit gerne mit der Zeichnerei.

    Da ich digital mit dem Grafiktablett zeichne, werde ich mich dank deiner Tipps an meiner vielen, angefangenen Skizzen wieder heranwagen 😉

    Vielen Dank und einen schönen Tag noch.

    • Hallo Chrissy,
      ganz herzlichen Dank für deinen lieben Kommentar.
      Ja, dieses verdammte Vergleichen. Ich fürchte, wir werden das nie los, aber immerhin kann man sich dessen bewusst werden und gegensteuern, indem man TROTZDEM weiter zeichnet. Du hast dich ja, Gott sei Dank, dafür entschieden.
      Du schreibst: „Zum Beispiel verliere ich schnell den Mut wenn mir etwas nicht gelingt und es einfach nicht so klappen will wie ich es mir vorgestellt habe.“
      Ich glaube, das, was man sich so „vorstellt“ wird überschätzt. Es ist besser, zuzulassen, was tatsächlich auf dem Papier beim Zeichnen geschieht, als sich etwas ganz genau vorzunehmen und dann pingelig darauf zu bestehen. Erstens: man schränkt sich selbst ein, indem man darauf besteht, seine ‚beschränkte‘ Vorstellungskraft nicht überschreiten zu wollen, Zweitens: man baut sich selbst wieder eine gut funktionierende Frustfalle.

      Auf jeden Fall: zeichnen ist zu schade, als sich davon (auch noch) fertig machen zu lassen. Warum das Zeichnen nicht einfach genießen und wenn einem mal was nicht gefällt: so what? Dann macht man einfach trotzdem weiter. 🙂

      Herzliche Grüße,
      Martina

  33. Hallo Martina ich finde die Tipps nicht so toll.Wie kann man damit besser zeichnen?Mann kann was schönes ohne Radirgummi nicht malen

    • Liebe Anna,

      es ist natürlich immer ein Frage, WAS man zeichnen möchte und WARUM man zeichnet.
      Wenn man etwas “Schönes” machen will, das so aussieht wie viele andere “schöne” Bilder, dann zeichnet man nicht frei und man findet keine neuen Formen und Aussagen. Man wiederholt nur etwas, das man schon mal gesehen hat und das man nachmachen will. Bei dieser Art von Zeichnen braucht man wahrscheinlich einen Radiergummi, weil man ja vorher schon ganz genau weiß, wie die Zeichnung aussehen soll und da muss man Linien, die nicht genau in dieses Bild passen, ausradieren.

      Wenn man aber so zeichnen will, dass bei jeder Zeichnung etwas völlig Neues und Einmaliges entsteht, und das nur der jeweilige Zeichner oder die jeweilige Zeichnerin so zeichnen kann und kein anderer, dann ist der Radiergummi unnötig.
      Jede gezeichnete Linie auf dem Papier ist der unmittelbare künstlerische Ausdruck eines Zeichners. Wenn der Zeichner solche Linien wegradiert, weil sie ihm nicht gefallen, dann verliert er das Vertrauen zu sich selbst.
      Wenn man immer wieder wegradiert, was man gezeichnet hat, um Linien zu korrigieren und um sie “schöner” oder passender zu machen, bestätigt man sich immer wieder selbst, dass man nicht zeichnen kann, weil man ja offenbar immer wieder etwas falsch macht.

      Beim freien, künstlerischen Zeichnen geht es aber nicht um “falsch” oder “richtig” und auch nicht darum “schöne” Bilder zu zeichnen, sondern darum, neue, besondere, noch nie dagewesene, einmalige und unvergleichliche Bilder entstehen zu lassen. Und das kann man nur, wenn man alle Linien, die beim Zeichnen entstehen, erlaubt genau so und nicht anders und nicht korrigiert, auf dem Papier zu erscheinen und so zu bleiben.

      Herzliche Grüße,

      Martina

  34. Hallo Martina, vielen Dank für Deine Zeichentipps! Sie sind so herrlich unmittelbar, erfrischend und frei von akademischer „Korrektheit“. Ich wünsche Dir und allen Deinen Lesern & Kursteilnehmern jeden Tag ganz viel Freude am kreativen Schaffen! Viele sonnig Grüße – Anette

  35. Nun habe ich eine neue Ausbildung, weil ich mir die Arbeit machte mehr zeichnen zu üben.
    Nun wird meine Kunst-Note wohl die wichtigste Note überhaupt werden. 😄

    Hätte auch nicht gedacht, dass ich mit üben und Geduld das in 2 Jahren schaffe. ^^
    Achja, was den Radierer betrifft. Wurde mir geraten…

    1. Nicht bei Scribble Zeichnungen den Radierer zu nutzen und auch nicht wenn man sich ein ganz neues Bild erst ausdenkt. Es würde der Kreativität schaden, wenn man was ganz neues Schafen will.

    2. Zum üben viel darauf verzichten. Aber später darf man ab und an ihn ruhig gebrauchen.

    Das Zeichenprogramm Alchemy würde ich empfehlen, wenn man nen Anstoß für eine Idee haben will. Und Zeichner wie Mark crilley zeigen das man auch fast ohne Radiergummi Akkurate und Identische Bilder zeichnen kann. Mich stört damit nur das ich ihnen quasi recht gebe, den ich nutze gerne den Radiergummi. Da ich auch den Punkt von einen Vorpostern verstehe. (Anna) :I

    Zudem denke ich es ist nicht richtig zu sagen, man kann nur einmalige und neue Bilder zeichnen ohne Radiergummi.

    • Ganz vielen Dank für dein update. Ich freue mich sehr für dich, dass du eine Ausbildung gefunden hast, die deinen Vorlieben entspricht. Das ist sicher ein wundervoller Start ins Berufsleben. Selbstverständlich tut es mir sehr leid, dass du mir „quasi recht“ geben musst. 😉
      Zu deinem letzten Satz: da müssen wir unsere unterschiedlichen Meinungen wohl so stehen lassen, obwohl Punkt 1 in deinen Ausführungen dafür zu sprechen scheint, dass sie ganz so unterschiedlich dann doch nicht sind.
      Herzliche Grüße, 🙂
      Martina

      • Tut mir leid, für diese Art wie ich ausgedrückt habe, hoffe das kam nicht abweisend, oder beleidigend rüber. ^^‘

        Unsere verschieden Meinungen und Überzeugungen scheinen sich ab und zu auf einer Kreuzung zu begegnen und sich dann wieder entfernen, von einander. 😄
        Gut wir können das so auf sich beruhen lassen.

        PS: Mit diesen Alchemy Programm, habe ich etwas mal gezeichnet, was nur für mich aussah wie ein Ritter mit langen Roten wehenden Umhang der in einen Thronsaal, beleuchtet mit Kerzen und einen langen Teppich entlang lief. AAAber für andere sah das aus wie ein Hirn mit vielen Schnörkeln. 😄

        Das Programm ist ein Zeichenprogramm was die Fantasie einfach ankurbeln kann, wenn Wolken und Tapeten nicht ausreichen sollten. :’3

  36. Nein, Dragoncat, mach dir keine Gedanken, du kamst überhaupt nicht so rüber, wie du befürchtest. Dieses Zeichenprogramm werde ich mir mal anschauen. Danke für den Hinweis.
    Außerdem ist auf deiner Zeichnung immer das zu sehen, was du darin siehst. Wenn andere das nicht sehen können, ist das deren Problem und nicht das deiner Zeichnung.

  37. Danke für die Emails. Deine 25 Tipps finde ich sehr gut :-). Ich glaube, ich habe da auch ein Problem mit Loslassen. Einmal ist mir ein gutes Bild gelungen, als ich nur motiviert war und anfing. Ich hatte eine Leinwand wo ich einen Zaun angefangen hatte zu malen. Ich hatte aber keine Lust mehr darauf und habe die Leinwand andersrum genommen und drauf los gemalt es ist einfach gut geworden. Eine Freundin hat das gesehen und fand es umwerfend. Und dann bin ich wieder so verbissen. Nach dem, was ich jetzt alles gelesen habe werde ich auch anfangen und jeden Tag irgendwas zeichnen und vielleicht colorieren, so wie es kommt. Ich hoffe, ich vergesse es nicht wieder :-(. Aber dein Newsletter wird mich sicher erinnern. Ich habe auch schon ein paar wenige Bilder verkauft. Vielleicht muss ich auch einfach dazu stehen, wie ich jetzt male und nicht von mir erwarten, dass ich so male, wie ich es bei anderen bewundere. Ich male im Moment eben eher natürlich, realistisch, Gegenständlich oder wie immer man das nennt. Ich bewundere auch die Maler, die so halbabstrakt malen. Zum Abstrakten habe ich keinen Bezug. Ich liebe Farben, Papier, Stifte, Pinsel und schöne Schreibgeräte. Aber der Tipp einfach anzufangen und zu malen macht mir Mut. Danke für die schönen Anregungen 🙂

    • hey, vielleicht veeruchst du mal den Tipp mit geschlossenen Augen zu malen oder auch mal die entgegengesetzten Farben zu benutzen, oder die Farbe von dem GEgenstand der rechts daneben ist.. oder eine Bewegung in einer Form zu zeichnen.. ( zb das Joggen in einer schwungvollen Bewegung zu malen).
      oder du suchst nach schönen Formen und verbindest diese in einem Bild.. du kannst auch wild drauf losmalen und deine Gefühle durch Farben, Druck und Schnelligkeit ausdrücken.

      Liebe Grüße ❤ Juli

  38. Ich Zeichne im moment echt viel Manga und ich bekomm die Haare nie so gut hin,obwohl ich das schon lange mache!
    Hast du einen Tipp für mich was ich besser machen kann?

    • Liebe Svenja,
      so wie du es beschreibst, hört sich das für mich sehr nach einem „ich kann nicht akzeptieren, wie ich zeichne“ – Fall an.
      Soll heißen, ich vermute, du bekommst die Haare prima hin, aber du willst sie unbedingt so zeichnen wie es die meisten machen und deshalb gefallen dir „deine“, von dir gezeichneten Haare nicht.
      Ich weiß ja nicht, was genau dir an deiner Art des Haare zeichnens nicht gefällt, aber bevor sich die Art, wie du sie zeichnest, verändern kann, musst du sie erstmal wertschätzen, sie so richtig gut finden und akzeptieren.
      „Hey, so mache ich das nun mal, und das ist prima so.“ – soetwa in der Art.
      Auf diese Weise wirst du die Lust am immer weiterzeichnen nicht verlieren.
      Wenn du aufhörst, immer nur andere Zeichner kopieren zu wollen, um die Haare „so gut“ wie die anderen hinzukriegen, wird es dir bald gelingen, die Haare so zu zeichnen, wie DU sie gut findest.
      Ich weiß, es geht beim Manga zeichnen ganz viel um´s Nachmachen und man glaubt leicht, wenn ich so zeichnen kannn wie der oder wie die, dann kann ich das auch toll. Aber mit dieser Einstellung wirst du nicht glücklich.
      Manga zu zeichnen ist eine Art Schauspielerei auf dem Papier. Du musst dich in deine Figur, die du zeichnen willst hineinversetzen, fühlen, was deine Figur fühlen soll, genauso wie ein Schauspieler sich in die Figur hineinversetzt, die er im Film darstellt.
      Nur du, als „zeichnende Schauspielerin“ erweckst deine Figur auf dem Papier zum Leben. Du kannst nur eine lebendige Figur zeichnen, wenn du weißt, was diese Figur erlebt und fühlt. Nicht zuletzt musst du auch nachempfinden, wie sich die Haare auf dem Kopf deiner Figur „anfühlen“, dann kannst du sie auch zeichnen.
      Herzliche Grüße,
      Martina

      • Ich habe auch ganz viele verschiedene Zeichen-still Richtungen im Bereich anime und Manga gesehen. Der Zeichner von Soul eater zeichnet z.B Nasen ganz anders als andere Zeichner. (nen kleiner Kringel). andere Bekannte Zeichner machen Harre anders, andere die Muskeln, Hände ect. und auch Zeichner auf Deviant Art sind echt gute Zeichner und Zeichnen wie kein anderer. Die größte Gemeinsamkeit die diese Zeichner hatten waren eine sichere Strichführung und das diese Zeichner nicht für jede Figur einen neuen Zeichen-still nutzen, finde ich.

        PS: Für die Komik oder Abwechselung, je nach Szenario, darf man ruhig den Zeichen-still mal kurz wechseln. ^^

  39. Durch „Zufall“ habe ich deinen Blog entdeckt. Es gibt ja eine Menge Blogs die sich damit beschäftigen den Lesern zu erzählen das sie Mut und Vertrauen in ihr Leben haben sollen.
    DU schreibst übers Zeichnen und triffst genau den Kern der Sache, soll heißen
    Deine Worte, wie du über das Zeichnen schreibst,können locker auf das ganze Leben übertragen werden denn so sollte man sein Leben leben!
    Vielleicht fange ich auch mit dem Zeichnen an?

    • Liebe Marion, den Eindruck, dass du mit dem Zeichnen beginnen solltest, habe ich allerdings auch. 🙂
      Es freut mich sehr, dass du meinen Artikel übers Zeichnen auf diese Weise verstehst. Und da du dich davon angesprochen fühlst, will wohl das Zeichnen mit dir Kontakt aufnehmen. Es ist gut möglich, dass ihr beiden, du und das Zeichnen euch gegenseitig viel zu geben habt.
      Herzliche Grüße,
      Martina

  40. Einfach super! Ich bin noch 11 also wusste ich bisher nicht was zeichnen WIRKLICH bedeutet. Also heute musste ich als Hausaufgabe eine Eintagsfliegenlarve (ich HATTE keine Ahnung was das ist) aber mit deinen Tipps habe ich das geschafft! DANKE!

  41. Martina, ich habe dich gerade erst entdeckt und bin so berührt von deinem Blog und die 25 Tipps zum Zeichnen. Ich war als Kind immer am zeichnen, dann ließ en nach und seit meine Studium nicht mehr. Höchstens kritzel-bilder beim Telefonieren (auch lustig ist ja auch zeichnen!) Ich glaube ich drücke mir die 25 Tipps aus und lese die immer wieder. Beim lesen juckte es mir schon in die Finger. Ich bin gespannt was passiert. Vielen, vielen dank für diese Inspiration! LG von Joan

  42. hallo martina, tolle tipps! habe deinen blog gerade durch einen kursteilnehmerin kennengelernt. deine bilder entstehen genau in dem selbem geist, den ich auch in meinen workshops vermttle. habe gleich ein bookmark zu deinem blog in mein zeichenforum gesetzt. ein schönes gefühl, gleichgesinnte im web zu finden.

    • Hallo Jan, herzlich willkommen auf dem jedentagzeichnen-Blog. Ich freue mich, dass du hierher gefunden hast. 🙂 Vielen Dank für das bookmarken, ich werde mich dann gleich mal auf deiner Seite umschauen.
      Gleichgesinnte herzliche Grüße, 🙂
      Martina

  43. Hallo Martina,
    zwar bin ich noch (12) aber es gefällt mir einfach zu zeichnen, aus einem Strich kann eine Figur entstehen und aus der Figur ein gewaltiger Gegenstand..
    Mit dem zeichnen hab ich da angefangen als ich meinem Vater seine Zeichnungen gesehen habe.
    Die Bilder waren für mich etwas sehr ausergewöhliches, im guten Sinne, als ob die Bilder mich in eine ganz andere Welt „entführt“ haben.
    Seit dem begann ich leidenschaftlich vom Herzen zu Zeichnen, an einem Tag zum Besipiel wollte ich eine Hand die eine Flasche mit Aufdruck hält zeichnen, meine Freunde sagten zu mir das ich es nicht machen könnte, ich jedoch hab nicht auf sie gehört und habe mich rangesetzt und begann es zu zeichnen.
    Nachdem ich fertig damit war, zeichnete ich noch ein paar kleinigkeiten/verschönerungen hinzu, und das Bild per sozialem Netzwerk zu meinen Freunden und die waren ganz auser sich und haben mir geschrieben das es wundervoll wäre, von dieser Minute an war ich ganz stolz.. Stolz auf all meine Zeichnungen, egal ob meine Zeichnungen misslungen waren oder nicht, jedes einzellne Bild hatte etwas einzigartiges an sich.
    Mit freundlichen Grüßen, Melek

  44. Hallo lieber Melek,
    ich danke dir ganz herzlich für deine schönen Zeilen.
    Weißt du, was mir an deiner Geschichte am allerbesten gefällt?
    Mir gefällt am allerbesten, dass du auf dein Herz gehört hast, als du mit dem Zeichnen begonnen hast und dass du weiterhin mit deinem ganzen Herzen zeichnest. Und du hast recht: stolz sein auf jede einzelne seiner Zeichnungen, auch wenn man eine mal nicht so toll findet, ist so wichtig. Da spricht der wahre Zeichner und Künstler aus dir.
    Herzliche Grüße,

    Martina

  45. Hallo liebe Martina,

    Als aller erstes mal: Vielen dank! für diese Wunderschönen und in meinem fall auch berührenden Worte 🙂

    Ich bin erst 17 und leider durch ein chronisches Erschöpfungssyndrom ( ME/CFS ) seid einem halben Jahr ans Bett gefesselt.
    Ich bin schon seid ich klein bin eine begeisterte Zeichnerin die mit vollem Herzen alles daran gibt ein neues „Kunstwerk“ zu erschaffen, habe jedoch nur selten und leider immer seltener den Mut ein neues Bild zu beginnen da es „eben doch nie so wird wie man es gewollt hat“.
    Dabei ist das zeichnen in der letzten Zeit, doch dass einzigste was mir an meinen Hobbys geblieben ist.
    Auch wen ich in den letzten Tagen sehr viel und bemüht gezeichnet habe und auch glaube ich, dass erste Mal in meinem Leben von dem Ergebnis begeistert bin, haben mich deine kleinen Tipps gerade unheimlich berührt, weshalb ich dir einfach diese Worte hier schreiben musste 🙂
    Ich fand deine Tipps wirklich, wirklich gut, da du es mit ihnen genau auf den Punkt gebracht hast. Schließlich sind es genau diese Ratschläge die man aus den Augen verliert und auch nie von ihrgend jemand gesagt bekommt. Dabei sind doch gerade das die Tipps die einen Aufrichten und einem neue Energie schenken.

    Also hiermit noch mal vielen, vielen Dank für diese „kleinen“ Tipps! 🙂
    Liebe Grüße, Schayla ❤

    • Hallo liebe Schayla, ganz vielen Dank für deinen schönen Kommentar.
      Wenn man etwas zeichnet oder gestaltet und schon weiß, wie es sein soll, wenn es fertig ist, grenzt man das entstehende Werk extrem ein. Man nimmt ihm jegliche Möglichkeit jemals MEHR zu sein, als das, was man schon kennt und weiß. Kunst machen ist kein Job wie Kuchen backen. Beim Kuchen backen wird nach Rezept gearbeitet und nur die „gelungenen“ werden geschätzt. Bei der Arbeit mit künstlerischen Mitteln muss man frei und offen genug sein, um ohne das Konzept „Fehler“ zu arbeiten und alles wertschätzen, was geschieht und entsteht. Das eine kann immer nur aus dem Vorherigen entstehen. Wenn du eine Arbeit „verdammst“, nimmst du der nachfolgenden die Lebensgrundlage. Ein Kunstwerk entsteht nicht, indem man sich über das, was man im Moment nicht für Kunst hält, ärgert, sondern indem man das Kunst machen selbst so sehr liebt, dass man alles, was dabei entsteht ebenfalls liebt. Erst dann kann die Kunst beginnen zu leben und sie kann sich entwickeln. So, wie sich ein Kind nur mit viel Liebe und Respekt seiner Eltern zu seinem vollen Potential entwickeln kann, braucht auch die Kunst die Liebe und den Respekt des Künstlers.
      Vielleicht interessiert dich die Website des britischen Zeichners Michael Nobbs. Leider kann ich hier nicht direkt verlinken. Der Titel lautet: „Sustainably Creative“. Michael Nobbs lebt mit einer ähnlichen Diagnose wie du und wie mir scheint sehr gut.
      Herzliche Grüße,
      Martina

  46. Hallo, liebe Martina,
    Lange schon hat mich etwas nicht so fasziniert wie Deine 25 Tipp zum Zeichnen. Ich habe seit frühster Jugend gezeichnet, es half mir zu überleben. Auch wenn sich das pathetisch anhört. 30 Jahre lang war das Skizzenbuch ein wichtiges Mittel zur Seelenhygiene. Als freischaffende Künstler brachte es zudem etwas zum Lebensunterhalt bei. Und dann vor fast 10 Jahren zerbrach mir der Stift, die Hand, das Papier durch ein tragisches Ereignis. Seitdem versuche ich meinen „Kritzelgeist“ zu reanimieren. Irgendwie hast Du es geschafft mit Deinen Tipps, aber auch Deinen Kommentaren in mir eine Sehnsucht nach dem zu wecken, was ich verloren habe. Ich hätte auch gerne an Deiner Zeichenexkursion im Frankfurter Zoo teilgenommen, aber es geht dieses Mal leider nicht. Hoffentlich bei nächster Gelegenheit!
    Ich danke Dir trotzdem, dass Du mich wachgerüttelt hast. Möge Dir Dein Zeichenfunke nie verloren gehen!
    Liebe Grüße
    Rolf A. BURKART

    • Deine Zeilen berühren mich sehr, lieber Rolf. Danke! Die Welt braucht deine, meine, unsere Kunst, auch wenn man sich als Künstler manchmal alleine fühlt und das gar nicht glauben mag. Möge dir dein Zeichenstift jetzt wieder fest und sicher in der Hand liegen. Herzliche Grüße, Martina

  47. Hallo liebe Martina,
    sehr verblüfft bin ich darüber, dass die 25 Tipps auch meine eigenen inneren Dialoge sein könnten. Das ist ja zum Piepen! Ich bin seit einigen Wochen dabei, nun endlich wieder anzufangen zu zeichnen usw. Lustigerweise baue ich aber erstmal ganz umständlich das Wohnzimmer malfreundlich zurecht, habe einen Malplatz auf dem Balkon geschaffen, schaffe Materialien heran… und schiebe das wirkliche Zeichnen noch vor mir her, denn die Vorstellung eines weißen Blattes Papier immer noch furchtbar. Doch ich weiß, vor meinem wirklichen Lebenssinn kann ich nicht mehr weglaufen und dabei unterstützen mich jetzt ganz sicher Deine Tipps.
    Herzlichen Dank!!!
    Mit ganz lieben Grüßen
    Brigitte

  48. Hallo liebe Brigitte,

    es ist absolut wichtig seinem Lebenssinn in seinem Leben „Raum zu geben“ und Raum zu schaffen, so wie du es gerade tust. Und das zu tun macht großen Spaß und diese Vorfreude gibt so viel Energie. Genieße diese Zeit. Ja, und dann macht man sich an die Arbeit und das Schaffen…. oder auch nicht.

    Da muss man dann einen neuen Abschnitt beginnen und man zögert es hinaus, weil man weiß, es wird nicht immer alles so angenehm bleiben. Man weiß, man muss sich seinen Ängsten und Selbstzweifeln stellen. Stifte aussuchen und Papier kaufen ist halt weniger beängstigend.

    Mein Vorschlag: besorg dir ein Skizzenbuch und gehe zum Zeichnen ins Freie und skizziere was das Zeug hält. Mit deinen Vorbereitungen in der Wohnung hast du dir jetzt vielleicht einen etwas zu hohen Druck aufgebaut, und dir sitzt die Befürchtung im Nacken, dem gar nicht gerecht werden zu können.
    Dieses freie unbekümmerte, auf kleinem Papieren Zeichnen dagegen ist keine große Sache, da musst du dir nicht so viele Gedanken machen, ob es was wird oder nicht. Mache auch keine einzelnen fertige Zeichnungen, sondern „kritzel“ alle Seiten voll. Erfreue dich am Sehen und Entdecken. Gehe auf Erkundung: was umgibt dich, was überrascht dich, was zieht dich an?
    Sammle Skizzen wie ein Schmetterlingsjäger, Schmetterlinge fängt oder ein Muschelsammler am Strand, sich seine Taschen mit allen wundervollen Arten von Muscheln vollstopft.
    Fülle deine innere Schatztruhe, mach dich reich an Eindrücken.

    Auf diese Weise kommst du in Kontakt mit deiner Künstlerseele. Wenn sie sich sicher fühlt, und sie merkt, dass du von ihr nicht erwartest innerhalb kürzester Zeit umwerfende Kunst zu schaffen, wird sie bereit sein mit dir zusammenzuarbeiten.
    Locke sie mit deiner Freude am Tun, anstatt sie mit deinen Forderungen zu verschrecken. Wenn du dich an das regelmäßige Skizzenbuch-zeichnen im Freien und unterwegs ein bisschen gewöhnt hast, so vielleicht nach drei, vier Wochen (wie schön, dass jetzt der Sommer beginnt), wirst du merken, dass du irgendwannmal wie von allein, deine neuen Mal- und Kreativplätze nutzt, ohne groß darüber nachzudenken. Deine Fülle an gesammelten Eindrücken will und muss sich Ausdruck verschaffen. Wie gut dass du vorgesorgt hast und schon alles vorbereitet ist.

    Herzliche Grüße,

    Martina

  49. Hallo liebe Martina,
    ich habe immer schon gerne gezeichnet, ich bin inzwischen 12.
    Du hast es auf den Punkt gebracht!! Seit ich diesen Text gelesen habe, zeichne ich immer mehr und mehr, ich bin motiviert!
    Danke für diesen Text!

    Herzliche Grüße

    Jana Maxem

  50. Liebe Martina,

    Vielen lieben Dank für diese Tipps! Ich selbst habe mit 13 noch sehr viel gezeichnet, allerdings unter Zuhilfenahme von Lineal und Zirkel. Die Bilder sind recht gut geworden, doch das Vorgehen passt zu mir: Auch ich bin stets sehr aufs Endergebnis konzentriert, vergleiche mich mit anderen und bin dementsprechend eingeschüchtert (zumal im Internet Zeitalter, wo DeviantArt und Facebook einem diverse „Profis“ vor Augen fuehren). Seit wenigstens fünf Jahren möchte ich nun eigentlich wieder anfangen (ich bin jetzt 28), schiebe es jedoch erfolgreich vor mir her. Speziell Manga als für mich neues Gebiet hat es mir angetan, entsprechende Bücher stapeln sich bei mir, ohne direkt nützlich zu sein. Freihandzeichnen ist Neuland für mich. Eben deshalb wirken deine Tipps – die man, so denke ich mühelos auf das ganze Leben über tragen kann – so erfrischend und einfach wahr! Ich muss nun endlich anfangen, ganz im Moment aufgehen! Das ist doch der Sinn eines Hobbys. Und gilt ganz nebenbei auch für den Rest meiner Freizeit – eine Sprache wollte ich ja auch noch lernen, und da stellen sich aehnliche. Probleme… Vielen Dank und beste Gruesse 😆!

    • Hallo lieber Fabian,

      perfekt sein wollen ist eine gewisse Art von Feigheit. Diesen sogenannten „Anspruch“ zu haben, bedeutet nichts anderes, als dass man sich nicht traut, zu seinem einzigartigen Ausdruck zu stehen. Man will sich lieber vor 99 Menschen nicht lächerlich machen, als einen einzigen Menschen tatsächlich tief zu beeindrucken. Das hat zur Folge, dass man 99 Menschen, denen man im Grunde völlig gleichgültig ist, hohle Phrasen der Anerkennung entlockt, während man den einen Mensch, dessen Leben man hätte verändern können, nie erreicht. Und wäre es dieser eine nicht Wert gewesen, sich von den anderen 99 auslachen zu lassen? Diese 99, die sich selbst nicht mehr zutrauen, als ebenfalls perfekt zu sein, und damit auf Nummer Sicher gehen, um wiederum selbst nicht ausgelacht werden usw. usw.
      Ich danke dir für deine schönen Zeilen und ich freue mich, dass sie dich so ins Nachdenken gebracht haben.

      Herzliche Grüße,
      Martina

  51. Liebe Martina,
    Nachdem ich wieder nicht den nächsten Termin in Muenchen wahrnehmen kann, habe ich mich kurz entschlossen in die Warteliste für Dein online-zeichnen und den Blog angemeldet. Ich habe letzteres noch nie gemacht, keine Ahnung, aber ich möchte gerne den Kontakt zu Dir halten. Jede e-Mail von Dir ist eine Bereicherung und gibt einem wieder die Motivation zum Stift zu greifen.
    Ich habe mit Art journaling angefangen und habe viel Spaß dran, habe das eigentlich schon immer gemacht, nur nicht unter so bedeutend klingendem Namen.
    Also neu beim Zeichnen bin ich nicht, nur Lehrling in Sachen Internet. Ich hoffe, ich Kriegs hin, denn ich freu mich drauf.
    Liebe Gruesse
    Karin

    • Liebe Karin, ganz vielen Dank für deine lieben Zeilen. Du stehst jetzt mit auf der Liste der Interessenten für den online-Workshop. Ich hoffe, dass es nicht mehr allzu lange dauert, bis ich damit an den Start gehen kann.
      Herzliche Grüße,
      Martina

  52. Fein, dass die Verbindung jetzt klappt. Ich freue mich auf Deinen online- Workshop. Habe Sketchbookskool von Danny Gregory mitgemacht. War sehr interessant. Ich hatte nur technische Probleme meine Zeichnungen einzugeben und zu bloggen. Muss alles selber so lange probieren bis es klappt und wenn es dann plötzlich geht,weiß ich nicht wie es plötzlich klappte 😅.
    Doch man ist ja lernfähig.
    Für solche Workshops ist , glaube ich, großes Interesse da. Wie Du Deine Ideen und Anregungen in Deinen E-Mails rüber bringst, da ist man so motiviert. Dass ist doch schon die halbe Miete für den Workshop.
    Liebe Grüße
    Karin

  53. Ich habe auch, weiterhin, das Zeichnen nicht Aufgeben. Mittlerweile konnte ich mein ersten Geld mit einer Zeichnung verdienen, und ich bekomme ab und an Anfragen von Personen die ein Bild in Auftrag geben wollen, und mir 30€ bis 60€ dafür anbieten.
    Das Manga zeichnen habe ich aber aufgeben, stattdessen konzentriere ich mich nun nur noch auf Realistische bis Semi-realistische Zeichnungen. Zudem bringe ich mir nun auch noch Zbrush bei, um indirekt in 3D zu zeichnen.

    Zbrush verbindet quasie, Tonbau und das Zeichnen, für die jenigen die das Programm nicht kennen.

  54. Ich finde es toll zu zeichnen und habe angefangen Hunde zu zeichnen. Sie haben so recht, es macht Spaß, man kann super abschalten vom Alltag und man sieht Erfolge. Man wird immer besser.
    Danke und ein gesundes Neues Jahr 2016 mit vielen neuen Zeichnungen. 🙂

  55. Lieber Martina,

    dein Text hat mich sehr beeindruckt. Werde ich erstmal ausdrucken und mir an die Wand hängen, sowie an meinen besten Freund weitergeben. Ich finde dich unglaublich süß und sympathisch, weine schon fast, weil ich so froh bin, dass die Welt Menschen wie dich hat.
    Du hast mich sehr inspiriert und motiviert.
    Vielen Dank.

  56. Hallöchen Martina, bin über FB auf deinen Blog gestoßen und muss gestehen du hast in mir etwas geweckt, nämlich die Neugierde zum Zeichnen.
    Ich bin zwar kein Jüngling mehr doch das Zeichnen verlangt dies auch nicht. Also werde ich versuchen, deine Tipps in die Tat umzusetzen.

    Ich grüße dich aus der schönen Weststeiermark, Franz.

    • Hallo Franz, schön, dass du dich hier meldest. Herzlich Willkommen auf meinem Blog. Neugierig zu sein, ist die beste Vorraussetzung, um mit Freude zu zeichnen. (unabhängig vom Alter 😉 )Herzliche Grüße, Martina

  57. Wow, eine sehr inspirierende Seite !
    Viele nützliche Tipps sind hier zu finden.
    Ich ziehe voller Respekt meinen Hut wenn ich sehe wie lange du den Leute mit deinem Blog schon hilfst.

    Liebe Grüße an dich Martina

  58. Hallo Martina
    Zeichnen, Malen oder Irgend etwas gestalten, mein 2tes Hobby neben der Angelei. Ich zeichne jetzt schon über einen sehr langen Zeitraum hinweg. Für mich ist das eine Art zu entspannen, wenn ich dann so zu Gange bin, befinde ich mich jenseits von Zeit und Raum, quasi in einer anderen Welt. Im Augenblick habe ich das Bedürfnis, alle möglichen Arten von Zeichnen oder Malen auszuführen. Es ist schon fast wie eine geheimnisvolle Sucht. Nun haben sich schon sehr viele große Bilder angesammelt und die Wohnung hängt voll damit, so das meine Ehefrau der Meinung ist, das ich vorerst kleinere Objekte starten sollte. Mittlerweile gebe ich nun doch einige Objekte an Interessenten ab, jedesmal wenn ich ein Bild verkaufe, ist es als ob ein Teil von mir in die Welt hinausgeht. Dieses ist eine sehr schöne Internetpräsentation, die Tipps sind sehr zu beherzigen. Vielleicht begegnet man sich mal bei einem Workshop auf eine kleine Unterhaltung.
    Bis dahin- liebe Grüße aus Brachttal-Hessen

    • Hallo lieber Matthias, ich persönlich glaube, dass es gut ist, wenn man seine Arbeiten ziehen lässt. Das schafft nicht nur äußerlich Raum, sondern macht auch innerlich freu für Neues. Ich danke dir sehr für deine freundlichen Zeilen. 🙂 Herzliche Grüße, Martina

  59. Hallo Martina,
    ich bin zufällig auf deine Website gekommen, da ich nach Zukunftsmöglichkeiten für jemanden suche der das „Talent“ zum Malen/Zeichnen hat. Ich finde deine Tipps echt gut :). Manche treffen auch auf mich zu. Ich zeichne nun schon seit ich 7 od 8 bin, denke ich 😀 es ist schon so lange her. Inzwischen bin ich 18 und male gelegentlich noch, wenn ich Zeit/Lust dazu habe. Aber vor Weihnachten habe ich mich schließlich dafür entschieden aus meinem Hobby mein „Beruf/Leben“ zu machen, weil es schon immer mein Traum war eine Künstlerin zu sein. Daher habe ich mich an der FOS für Gestaltung in München angemeldet. In einem deiner Komentare hattest du erwähnt, dass man eine Mappe machen müsste. Das dachte ich vorher auch aber anscheinend wurde dies mal wieder geändert. Also ich habe mich dort angemeldet und bin zur Aufnahmeprüfung gegangen. Man musste einmal ein Bild malen mit dem Thema: Viel Lärm um nichts und eine Bleistiftzeichnung. Man musste „Manner“ Waffeln abzeichnen.
    Leider habe ich diese Aufnahmeprüfung nicht bestanden. Zuerst habe ich mich gefragt, ob ich nicht gut genug war oder ob die anderen einfach besser sind als ich. Vielleicht lag es auch daran, das all die anderen auf Schulen gingen in denen Kunst mehr berücksichtigt wurde oder schon älter und besser waren. Zugegeben zeichne ich ziemlich schlecht für die Zeit die ich nun schon zeichne. Wenigsten habe ich es versucht. Und jetzt versuche ich trotzdem noch weiter, weil einfach aufzugeben gibt es bei mir nicht. Darum recheriere ich gerade ein bisschen was es noch für Möglichkeiten gibt. Da wären noch ein paar Fragen:
    Wie kann ich Ideen die in meinem Kopf entstehen am besten zu Papier bringen?
    Sollte ich einfach loszeichnen oder erst mal mit Bleistift schrafieren?
    Ist es besser das Zeichnen einfach nur als Hobby zu haben oder es zu einem Beruf umzufunktionieren? Was denkst du?

    Danke übrigens noch für deine Tipps. Sie bauen mich wieder etwas auf 🙂 Ehrlich gesagt habe ich Angst und zweifle an mir selbst. Andere merken das nicht sehr, da ich mich immer sehr selbstbewusst gebe :/ Das wird zumindest immer behauptet ;D
    Eins deiner Kometare trifft direkt auf mich zu: Wenn Du jemandem Deine Zeichnung zeigst, sage ihm nicht als erstes, was Dir selbst daran nicht gefällt oder was Du glaubst, anders hättest zeichnen sollen. Wer Deine Zeichnung anschauen will, der will das Gute daran sehen, deshalb verdirb ihm nicht die Freude.
    Das mache ich immer. Ich frage immer „passt es so“, „Wie findesd du es?“ während ich selbst schon wieder „weiß“ was nicht an diesem Bild stimmt und es auch noch sage.
    Ich werde es mit deinen Tipps versuchen 🙂 Nochmals vielen Dank
    bis bald
    lg Lisa 😉

  60. Hallo liebe Lisa,

    ganz vielen Dank für deine Zeilen.
    Die Absage einer Kunstschule hat nichts mit deiner Eignung für die Kunst zu tun. Solche Ergebnisse sind viel zu sehr von allen möglichen Zufällen und Umständen abhängig.
    Wenn du Kunst zu deinem Beruf machen willst, darfst du (zumindest die meiste Zeit) nicht daran zweifeln, dass du das willst. Du musst dafür brennen und eine hohe Frustschwelle haben. Die Vorstellung zu zeichnen und zu gestalten und zwar jeden Tag und dein ganzes Leben, darf dich nicht nur nicht schrecken, sondern mit tiefster und größter Freude erfüllen. Du musst viel zeichnen, zeichnen, zeichnen und noch mehr zeichnen und zwar täglich und nach der Natur (!!!!). Ob du dann schraffierst oder Linienzeichnungen machst oder du dir ganz was anderes einfallen lässt, wird sich dann ergeben. Vom Kopf her planen kann man das nicht. Du musst es geschehen lassen und zeichnend Zeichenerfahrungen sammeln.

    Herzliche Grüße,
    Martina

    • Hallo Martina,
      Danke für deine Antwort 🙂
      Zugegeben habe ich etwas angst davor meinen Traum zu verwirklichen, aber so ist das und das kann man ändern. Also werde ich zeichnen und zeichnen bis mir die Hände abfallen 😉
      Du kannst wirklich gut aufbauen und motivieren 🙂 Mach weiter so!
      bis bald
      lg Lisa 🙂

  61. Hallo Martina,

    das wird ganz sicher eine Beziehung – Dein Blog und ich!
    Immer wieder mal bin ich im Netz unterwegs und schaue mich um nach Blogs zum Thema Zeichnen. Heute habe ich Dein Weblog aufgespürt und bin gleich bei den 25 Tipps hängen geblieben.
    Ich bin erst seit drei Jahren mit diesem Hobby beschäftigt, weil ich vorher wegen meiner Berufstätigkeit einfach keine Zeit dazu fand. Und ich bin noch immer im Schwamm-Stadium (sauge alles auf, was an Brauchbarem im Internet zu dem Thema erscheint).
    Daher heute erst mal ein fettes DANKE an Dich für alles, was Du an Interessierte weitergibst.
    Erscheint mir nach kurzem Anschnuppern schon recht vielversprechend!

    So, und jetzt bin ich ganz neugierig, was ich hier in Deinem Blog noch alles finde.

    Herzliche Grüße und ein schönes Frühlingswochenende Dir,
    Ulrike

  62. Hallo, das sind sehr schöne Tipps. Vor allem das sich selbst fertigmachen ist wohl eines der größten Probleme. Man sollte sich nicht selbst entmutigen. Ich zeichne auch für mein Leben gerne. Besser als fernsehen.:). Ich habe auch neuerdings einen eigenen Blog. http://vibrant-fantasy.myblog.de/
    Etwas eigenes zu erschaffen ist einfach toll.
    LG Loreen

    • Ja, es ist wichtig, dass man sich seiner Selbstgespräche bewusst wird und auf den „Umgangston“ mit sich selbst achtet. 🙂
      Danke für deinen schönen Kommentar und den Link.

  63. Hallo Martina,
    da bin ich „schon wieder“ über einen deiner Artikel gestolpert.
    Wunderbare 25 Tipps, die du präsentierst.

    Ich zeichne auch jeden Tag und sei es nur ein kleines bißchen.
    Das dauerhafte Momentum ist wichtiger als eine einmalige Hau-Ruck-Aktion.

    Viele Grüße,
    David

  64. Liebe Martina!
    Danke für die Tipps! sie haben mir sehr geholfen mehr, so zu zeichnen wie ich es will und nicht von anderen Bildern abzuzeichnen. früher habe ich oft Bilder kopiert, einzelne teile ausgeschnitten, und drumherum gezeichnet. jetzt zeichne ich selbstbewusster und auf meine eigene Art

    liebe grüße, lea

    • Liebe Lea, das ist ganz wunderbar!!! Ich freue mich für dich, dass du DEIN Zeichnen gefunden hast. Bleib dran! Einfach immer weiterzeichnen, dann wird dir der Spaß daran auch immer erhalten bleiben.
      Herzliche Grüße,
      Martina

  65. Liebe Martina,

    Ich fand den Beitrag richtig toll und muss einfach sagen: Es hat mich sehr inspiriert! Ich zeichne ja sehr oft, doch weis ich nie genau was und ob es gut ist. Aber durch diesen Beitrag von dir, fühle ich mich jetzt wieder Fit und kann sofort loslegen. Ich freue mich schon wieder die Natur abzuzeichnen oder mal frei was zu erfinden und los zu kritzeln. Vielen Dank nochmal für den Beitrag 😀 ich werde ihn mit Freude weiterempfehlen, denn sowas muss geteilt werden 🙂

    Lg

    Kevin

  66. Liebe Martina,

    früher habe ich viel gezeichnet. Leider wurde ich dafür eigentlich immer nur kritisiert oder belächelt oder sogar ausgelacht, obwohl ich mich verbessert habe. Ich habe damals jeden Tag gezeichnet, bis ins Alter von ca. 23
    Jetzt, über 10 Jahre später, fange ich wieder an. Leider läuft da nichts so, wie ich will, ich bin sehr unzufrieden mit den Ergebnissen und danach sehr traurig. Habe schon einiges weggeworfen.

    Hast du einen Tipp für mich?

    • Hallo liebe Carmen,

      ja, ich kann dir so manchen Tipp geben, aber du musst mir zuhören und mir glauben, was ich sage und nicht denken, nein nein, das trifft nicht auf mich zu, das gilt vielleicht für andere, aber nicht für mich. Ich schicke das voraus, weil mir scheint, dass du in deiner negativen Selbstwahrnehmung ziemlich eingesperrt bist und vielleicht (noch) nicht recht glauben kannst, dass du dich da selbst sehr einfach befreien kannst. Du hast sehr schlechte Erfahrungen gemacht und die haben weh getan, ABER du kannst dich entscheiden, dass sie heutzutage nicht mehr weh tun müssen. Schließe mit dieser Vergangenheit ab. Den ersten, wichtigsten Schritt hast du schon getan, du hast wieder angefangen. Das ist großartig.
      Der nächste Schritt ist, dabei zu bleiben, weiterzumachen.

      Mache dir bewusst, dass du heute ein anderer Mensch bist, der sich von den Bewertungen und von Beleidigungen (befürchtet oder real) anderer nicht mehr aus der Bahn werfen lässt. Du hast dich entschieden wieder zu zeichnen, dann machst du auch genau das, unabhängig davon, was du im Moment über deine Ergebnisse denkst oder wie du dich deswegen fühlst. Mache dir zum Maßstab deines Gelingens nicht mehr deine eigene Bewertung deiner Zeichnungen, sondern allein die Tatsache, dass du WEITER ZEICHNEST – trotzdem, trotz deiner Gedanken, trotz deiner Traurigkeit. Wenn dir das für eine Weile gelingt, ohne irgendetwas wegzuwerfen (!), dann ist dir schon etwas ganz Großes gelungen. Du hast dich nicht von den Schreckgespenstern, die dir auf diesem Weg begegnen, einschüchtern lassen.

      Dann mache dir bewusst, dass deine Bewertung deiner Arbeiten, das Gefühl der Unzufriedenheit mit dir selbst, ein antrainierter Reflex ist. Du hast es dir über viele Jahre hinweg angewöhnt, automatisch auf fast alles, was du zeichnest, so zu reagieren und – und das ist das Fatale – du glaubst dir! Du hältst alle deine negativen Gedanken für die Wahrheit, eben weil du sie denkst, während du mögliche positive Gedanken mit Argwohn betrachtest und fürchtest, einer Verblendung zu erliegen. Deine Gefühle resultieren dann aus diesen Gedanken. Du fühlst dich schlecht, weil du schlecht über dich denkst.

      Wir machen das fast ALLE so, wir gehen fast alle mit unseren Gedanken so um, weil wir alle uns an ein bestimmtes, immer wiederkehrendes Gedankenmuster gewöhnt haben.
      Aber man kann sich diese Gedanken auch wieder abgewöhnen. Man macht das nicht, indem man sie verdrängt oder nicht wahrhaben will, denn alles, was man von sich schiebt, kommt mit geballter Kraft zu einem zurück.
      Nein, man gewöhnt sich ein neues Denken, neue Gedanken an und gräbt damit den alten Gedanken ganz einfach das Wasser ab. Sie kommen immer schlechter zu einem durch, weil man gedanklich in eine andere Richtung schaut.

      Und jetzt zum ganz konkreten Zeichnen: Nimm dir am besten ein ganz spezielles Thema vor. Was zeichnest du am liebsten? Womit beschäftigst du dich am liebsten? Wo hältst du dich zeichnend am liebsten auf? Danach entscheidest du, womit du dich die nächsten drei Wochen regelmäßig (am besten du machst dir einen festen Zeitplan, den du in deinen Alltag integrierst) zeichnend beschäftigst.
      Allein die Einhaltung dieses Plans soll der Maßstab sein, ob du erfolgreich gezeichnet hast oder nicht. Du wirst keine deiner Zeichnungen, sobald du mit dem Zeichnen fertig bist, anschauen. Diese Vorgabe ist die wichtigste überhaupt, wenn du es erreichen willst, endlich locker und entspannt zu zeichnen. Du musst das aber auch wirklich wollen, du musst es wollen, dich diesbezüglich zu verändern. Wenn du darauf warten willst, dass jemand von außen kommt und zu dir sagt, hey, du zeichnest ja klasse, und du glaubst, erst dann dich mit deinem Zeichnen wohlfühlen zu dürfen, wirst du ewig warten bzw. eine grundlegende Zufriedenheit nicht erreichen, da du dein Wohlbefinden davon abhängig machst, dass dich andere gut behandeln.

      Du musst dich aber selbst gut behandeln. Wenn du deine Zeichnungen sofort nach dem Zeichnen kritisch überprüfst und du dich sofort von der Zeichnerin in die kritische Nörglerin verwandelst, bleibst du in diesem Kreislauf “zeichnen- schlecht fühlen-zeichnen-schlecht fühlen” gefangen. Du kannst aber ausbrechen, wenn du dich daran gewöhnst, nicht automatisch auf deine gewohnte Weise zu reagieren.
      Konkret bedeutet das, dass du für längere Zeit deine Zeichnungen nach dem Zeichnen nicht anschaust, sondern entweder das Skizzenbuch zuschlägst oder das Blatt sofort umwendest, um eine neue Zeichnung zu beginnen.
      Diese Zeichnungen darfst du mindestens vier Wochen nicht weiter beachten. Du kümmerst dich nur darum zu zeichnen und zwar ausschließlich zu zeichnen – kein Nachschauen, kein Bewerten, keine abschätzenden und vergleichenden Blicke. Am besten du besorgst dir Blöcke mit Spiralbindung, dann kannst du jedes Blatt einfach nach hinten umlegen und hast stets nur ein neues frisches Blatt vor dir. Wenn du ein Skizzenbuch benutzt, lege dir ein Lesezeichen hinein, damit du es immer nur auf der nächsten freien Seite aufschlägst.
      Ich verspreche dir, wenn du das eine Weile durchhältst – drei Wochen mindestens wären schon gut, je nach dem wie häufig du unter der Woche zum Zeichnen kommst – wenn du das durchhältst, wirst du sehr bald wieder die Freude am Zeichnen empfinden und dir die automatisierten schlechten Gedanken und die daraus resultierenden schlechten Gefühle abgewöhnt haben und zwar so sehr, dass dir bewusst wird, wie gut es sich ohne diese lebt und zeichnet.

      Ich wünsche dir das Allerbeste.

      Herzliche Grüße,

      Martina

      • Hallo Martina,

        wow – Du machst ja hier über das Zeichnen richtig eine Art Therapie!
        Ich kann Dir in jedem Punkt nur zustimmen!

        Wir sind es gewohnt, unser Weltbild Tag für Tag selbst zu erschaffen.
        Und damit auch das, was uns begegnet, was uns passiert, was uns ge- oder misslingt.
        Ja, das tun wirklich ALLE!

        Warum nur wählen wir immer wieder das, was wir nicht wollen?
        Weil es tief in uns eingeprägt ist.
        JAWOLL!
        GENAU SO ist es!

        Und wenn man das erst mal komplett durchschaut hat, legt man viel schneller den Schalter um.
        SWITCH!!!
        Das belegen heute die Quantenphysik, die Erkenntnis über das Wirken der Spiegelneuronen, davon sprechen die Weisen oder Meister aller Zeiten.
        Es ist eine grundlegende Wahrheit, die alles betrifft:
        Wir erschaffen uns selbst.
        SWITCH!

        Und nach all den guten Ratschlägen, die Du hier für Carmen notiert hast, möchte ich Carmen ebenso zusprechen – im Sinne von „Hey, ich habe das auch durchgemacht und im Kleinen mache ich es Tag für Tag durch!“
        Was ist heute anders?
        Ich erkenne früher den Punkt, an dem ich den Schalter umlegen kann – SWITCH – und es geht wieder voran.

        Ob das nun über die Tätigkeit des Zeichnens geschieht oder über jede x-beliebige andere Tätigkeit. Die Grundhaltung, die das verhindert, was wir wollen, liegt nicht im Außen, sondern nur IN UNS selbst. Egal, wer die uns eingeprägt hat (von wem wir uns haben prägen lassen) – es geht darum, die eigene Freiheit zu erlangen und uns von dem, was andere über uns sagen (oder auch nur denken) unabhängig zu machen. Ja, selbst von dem, was wir selbst über uns denken. Nur so kann es vorwärts gehen.

        Dazu hast Du wirklich tolle Tipps gegeben, Martina! Ich würde mich riesig für Carmen freuen, wenn sie auf diese Weise Schritt für Schritt aus ihrem zerstörerischen Selbstkonzept treten kann.

        In diesem Sinne – alls Gute für Dich, Carmen …
        und …
        ebeso in diesem Sinne …
        fühlt Euchbeide herzlich umarmt!

        Liebe Grüße,
        Ulrike

  67. Liebe Martina!

    Du weißt gar nicht, wie sehr du mir gerade mit deinen Beiträgen hilfst. Ich dachte bisher, es sei unnormal, dass mich das Anfangen jedes Mal so viel Überwindung kostet und es würde sich für mich sowieso nicht lohnen, weil es ja doch nie perfekt wird. Ich stehe mir mit diesem Perfektionismus meistens selbst im Weg und zu lesen, dass das ganz normal ist, tut soo gut! 🙂 Mit deiner Motivation bringe ich meinen Schweinehund bestimmt doch wieder dazu, zu zeichnen. Habe beim Lesen gerade schon gemerkt, wie meine festgefahrene Einstellung bröckelt 😀 Gerade so etwas gewollt Unperfektes und Schnelles wie Urban Sketching stelle ich mir super vor, um meine strengen Selbstzweifel zu besiegen. 😉 Werde mich auf jeden Fall mal wieder heranwagen! Vielen Dank für die hilfreichen Worte, bin gespannt auf weitere Beiträge von dir!

    Alles Liebe von einer Bloggerkollegin aus einem eigentlich ganz anderen Bereich 😉
    Viktoria von http://www.diary-of-a-booklover.tumblr.com

    • Hallo liebe Viktoria, ich danke dir ganz herzlich für deine zauberhaften Zeilen. Bitte zeichne drauflos und ja, es ist auch normal, dass man seine eigenen Zeichnungen nicht besonders mag. Ignoriere diese Gefühle, wenn sie auftauchen. Die werden nur durch Gedanken ausgelöst, die zu denken, du dir angewöhnt hast. Nach und nach kannst du neue, wertschätzende Gedanken denken und bald wird es dir immer leichter fallen, jeden Tag von neuem zu beginnen. Und dann wieder. Und dann wieder. Und dann, wenn du aufgehört haben wirst, deine Zeichnungen sofort nach dem Zeichnen in der Luft zu zerreißen (verbal oder mit den Händen), wirst du deine Zeichnungen mögen können.
      Herzliche Grüße, Martina

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