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Richtig gute Zeichenübung Nr. 3

madamewalroc39f

Das Wort „doodle“ klingt wie etwas, das man nicht ernst nehmen muss und das Spaß macht. Auf jeden Fall klingt es wie etwas, das man definitiv öfter tun sollte, und zwar nicht nur beim Telefonieren oder um bei einer langweiligen Vorlesung nicht einzuschlafen, sondern ganz bewußt um zu zeichnen.

Nimm irgendein Stück Papier und einen Stift, der in greifbarer Nähe liegt. Man kann auf Büttenpapier oder auf Schreibpapier doodle-n, mit Füller, Filzer oder Bleistift. Ich doodle gerne mit meinem Kugelschreiber auf dem sehr glatten Papier meines Schreibblocks.

Fülle das ganze Blatt von oben nach unten, von unten nach oben, in alle Richtungen, mit schwungvollen Linien und Kreisen. Stell Dir vor, du fährst Schlittschuh auf dem Papier und du hast die gesamte Eisfläche ganz für dich alleine. Es ist niemand da, der dich anrempelt. Du hast freie Fahrt. Du genießt die ruhige Bewegung deiner Hand und den Anblick der dabei entstehenden Formen.

Früher oder später wirst du anfangen, in diesen Linien Formen oder Gegenstände zu erkennen. Laß dir Zeit. Sobald sich eine Form für dich deutlich genug abzeichnet (!), folge ihr mit dem Stift. Lasse dich leiten von dem Bild, das du beginnst zu erkennen. Wie will dieses Bild gezeichnet werden? Ziehe weiter deine Linien und Kreise und lass dich führen. Was ist es, was auf deinem Blatt entstehen will? Hilf ihm. Bring es an die Oberfläche.

Hier noch ein weiteres Entstehungs-Beispiel:

Der Sinn der Übung?

– Du lernst, der Bewegung deiner Hand und deinen Linien zu vertrauen.

– Du lässt sichtbar werden, was dich gerade berührt oder amüsiert oder interessiert.

– Du erfindest mühelos, ohne auf das berühmt berüchtigte weiße Blatt starren zu müssen.

– Du hörst auf, dich selbst zu beobachten und zu kontrollieren, ob du richtig oder gut zeichnest. Du zeichnest ganz entspannt. Du gibst die Kontrolle auf und LÄSST zeichnen.

Dumbo

Madame Wall Ross

Madame Schier-Raff

Madame Präschtig

100 Zeichnungen in 30 Minuten

Richtig gute Zeichen-Übung Nr. 1:

Nimm 100 Blatt von irgendeinem billigen Papier, z.B. von einem Notizblock-Würfel oder von einem alten Tageskalender, und lege sie als Stapel links von Dir auf den Tisch (oder rechts, je nach Händigkeit).

Entscheide Dich für einen einzigen Stift, wie z.B. einen Kugelschreiber oder einen weichen Bleistift oder einen schwarzen Filzstift.

Und jetzt zeichne was das Zeug hält, ein Blatt nach dem anderen.

Das Einstellen eines Küchenweckers auf 30 Minuten ist optional. Es ist nicht wichtig, ob man tatsächlich in 30 Minuten fertig wird oder schon in 25 Minuten oder in 45 Minuten. Wichtig ist, in relativ kurzer Zeit sehr viele Zeichnungen anzufertigen.

An dieser Stelle könnte ich jetzt sagen: Auf die Plätze, fertig, LOS!

Doch zuvor noch ein paar Hinweise:

– Bevor Du anfängst, überlege NICHT was Du zeichnen willst und lege Dir auch nichts zurecht, um es abzuzeichnen. Du kannst darauf vertrauen, dass Du einen großen Vorrat innerer Bilder hast. In Dir drin findet sich genug was Du zeichnen kannst.

– Lass Deine Hand entscheiden, wohin die Linie geht, nicht Deinen Kopf. Schau einfach nur zu, was Deine Hand auf dem Papier entstehen läßt. Gegenständlich oder abstrakt, lass Dich überraschen.

– Es geht hier um´s schnell zeichnen, d.h. Du musst mit jeder Zeichnung schnell fertig werden. Zeichne schnell und hör mit dem Zeichnen auch schnell wieder auf. Du wirst es fühlen, sobald eine Zeichnung fertig ist. Vertraue diesem Gefühl und greife schnell zum nächsten Blatt.

– Ja, irgendwann wirst Du schlapp machen. Bei Kilometer/Zeichnung 30 oder 55 denkst Du, ich hör jetzt auf, ich kann nicht mehr, das macht doch keinen Sinn. Wenn Du DANN weitermachst, TROTZDEM  weiter zeichnest, auch wenn Du glaubst nur noch sinnlos zu kritzeln (was Du ganz sicher glauben wirst, mach Dir da nichts vor), wirst Du am Ende den großen Preis gewinnen. Versprochen. Vielleicht nicht sofort und auf der Stelle, denn Du bist ja dann erstmal total erschöpft, aber Du wirst bald erkennen, wieviel Dir das Durchhalten gebracht hat.

– Und jetzt doch noch was Schwieriges : Wenn Du 100 Zeichnungen fertig hast, der Stapel Papier von der einen Seite zur anderen gewandert ist, verkneife es Dir, Deine Zeichnungen sofort anzuschauen. Pack den Stapel irgendwohin und hole ihn frühestens nach einer Woche wieder hervor. Was Du dann siehst, wird Dich überraschen.

Der Sinn der Übung?

– Du übst, ohne zu zögern zu Stift und Papier zu greifen und ohne zu zögern, den Stift aufs Papier zu setzen und loszulegen.

– Du lernst, Dich selbst als ZeichnerIn wahrzunehmen.

-indem Du Dir keine Zeit läßt, das „Gelungensein“ jeder einzelnen Zeichnung lang und breit zu hinterfragen, lernst Du Deine eigenen Zeichnungen zu akzeptieren und zu respektieren so wie sie sind.

– Du übst, Deiner inneren Kritikerstimme einfach davonzurennen und mit der Zeit gewöhnst Du Dich daran, sie gar nicht mehr zu hören.

– Das Zeichnen verliert den Nimbus des Außergewöhnlichen. Wer erst einmal 100 Zeichnungen gezeichnet hat, hängt kein Schild mehr raus mit der Aufschrift „Achtung, ich zeichne jetzt!“, bevor er beginnt zu zeichnen. Zeichnen wird dann schnell zu etwas Alltäglichem.

Hier zeige ich ein paar meiner eigenen Zettel-Zeichnungen. Die gestreiften Flächen sind entstanden, indem ich die Oberflächen-Struktur eines Buchdeckels durchgerieben habe. Die Gesichter mit den aufgerissenen Augen habe ich wahrscheinlich in dem Moment gezeichnet, als ich einfach n.i.c.h.t.  m.e.h.r  w.e.i.t.e.r.  m.a.c.h.e.n. w.o.l.l.t.e. und dann eben doch weiter gezeichnet habe.

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Letzter Workshop in Köln am Samstag, 20. Mai 2017 (ist inzwischen ausgebucht)

– ausgebucht –

Das Römisch-Germanische Museum schließt Ende 2017 für mehrere Jahre. Deshalb muss ich leider den „Standort“ Köln erst mal aus meinem Programm nehmen. Allerdings wird es noch einen letzten Workshop dort geben und zwar am Samstag, den 20. Mai 2017. Für weitere Informationen bitte diesem Link folgen. http://conta.cc/2kEY17i

Köln Museum

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15 Erste-Hilfe-Tipps für blockierte Zeichner (plus ein Zusatztipp)

Nicht nur Schriftsteller leiden ab und zu unter dem berühmt berüchtigten „Writer´s Block“, auch Zeichner rennen immer wieder mal gegen innere Blockaden. Nicht jede kleine Lustlosigkeit muss sich gleich zur großen Schaffenskrise auswachsen, aber grundsätzlich ist es wichtig, darauf zu achten, dass man seiner Arbeit nicht allzu lange fernbleibt.
Lähmende Selbstzweifel können sich nämlich am stärksten aufplustern, wenn man seine Arbeit tatenlos mit hängenden Schultern von außen betrachtet, anstatt damit beschäftigt zu sein, sie tatsächlich zu machen.
„Machen“ ist das Wichtigste, egal was, egal wie.

1. Vor lauter Erschöpfung abends doch wieder vor dem Fernseher gelandet und ans Zeichnen war den ganzen Tag sowieso nicht zu denken?
Du kannst den (Zeichen-)Tag noch retten. Während du den Nachrichten lauschst, zeichnest du ganz nebenbei, das fast unbewegliche Gesicht des Nachrichtensprechers.

2. Du weißt nicht, was zur Hölle, du zeichnen sollst?
Entwirf ein Ornament oder zeichne ein Mandala. Mit nur wenigen, sich wiederholenden Kringeln und Kreisen entstehen, wie von selbst, himmlisch schöne Gebilde.

3. Das Papier des Zeichenblocks erscheint dir stumm und leer, es spricht dich so gar nicht an?
Grundiere es mit schnellen farbigen Pinselstrichen oder lasse Tee oder Kaffee darauf tropfen. Schon habt ihr beiden, du und das Papier, eine interessante Gesprächsgrundlage.

4. Du fühlst dich zu ungeduldig und zu unruhig, um dich aufs Zeichnen zu konzentrieren?
Lies ein Gedicht.
Und dann noch mal.
Merke, wie deine Gedanken zur Ruhe kommen, wie sich deine Augen auf ihre unmittelbare Umgebung einstellen. Jetzt kannst du wieder mehr wahrnehmen, als ausschließlich diese Polka tanzenden Gedanken in deinem Kopf.
Schau dich um.
Atme tief….
Und wieder aus.
Zeichne, was dir jetzt am nächsten ist.

5. Du machst dir seit Wochen Vorwürfe, weil du schon so lange nicht mehr gezeichnet hast und eigentlich wolltest du doch….?
Hier ein kleiner Trick: Du verbietest dir, vor nächsten Dienstag, 15.30 Uhr, einen Zeichenstift in die Hand zu nehmen. Unter keinen Umständen darf vor diesem Termin gezeichnet werden. (Es juckt dich wahrscheinlich jetzt schon in den Fingern.)

6. Wer sagt, dass man immer auf Papier und mit Bleistift zeichnen muss?
Man kann zeichnen mit dem dicken Eddingstift auf die Steine, die man am Seeufer gesammelt hat, mit Straßenkreide auf die asphaltierte Einfahrt des Nachbarn oder man kann sich mit dem Kugelschreiber ein Tattoo auf den Unterarm zeichnen.

7. Du fühlst dich viel zu müde, um zu zeichnen?
Prima. Das ist die beste Voraussetzung mit der schönsten LMA-Stimmung, trotzdem zu zeichnen. Es ist dir viel zu anstrengend, darauf zu achten, ob die Zeichnung gelingt oder nicht. Bäh. Egal. Kommt doch nicht drauf an.
Aber gezeichnet hast du.

8. Zeichnen fühlt sich anstrengend an?
Dann lass mal dein inneres Kind ran. Das weiß nämlich, wie man Spaß damit hat und besorge ihm auch gleich diese dicken Wachsmalstifte. Auf ganz glattem Papier kann man in die Wachsschicht mit dem Plastikschaber Linien hinein ritzen und man kann sich darüber freuen, wie die Farben leuchten und dann kann man weiter damit experimentieren und alles Mögliche ausprobieren und, und, und….und bald wird es wieder hell im Kopf und du erinnerst dich, dass die Freude dein Antrieb sein sollte und nicht die Pflicht.

grashuepfer-29. Du kannst dich einfach nicht überwinden, anzufangen?
Stell dir den Küchenwecker auf fünf Minuten und zeichne genau fünf Minuten. Nicht länger. Wenn die Uhr klingelt, legst du sofort den Stift aus der Hand. Jetzt hast du das gute Gefühl, wenigstens etwas gezeichnet zu haben. Das ist viel, viel besser, als mit diesem dumpfen Gefühl zu leben, wieder nicht das gemacht zu haben, was du dir vorgenommen hast. (Oder: nach fünf Minuten willst du den Stift gar nicht mehr aus der Hand legen. Klappt nicht immer, ist aber gut möglich.)

10. Du musst noch den Einkaufszettel fürs Wochenende schreiben?
Warum statt es aufzuschreiben, nicht einfach alles aufzeichnen: Frühlingszwiebeln, Zitronen, Tiefkühlpizza….

11. Du findest Zeichnen langweilig?
Nimm dir drei Buntstifte, am besten in den Grundfarben Rot, Gelb und Blau, und klebe sie oben und unten mit Klebeband zu einem einzelnen Zeichenstift zusammen. Jetzt kommt Schwung in den Laden. Deine Zeichnungen fangen an, im harmonischen Dreiklang zu vibrieren.

12. Du machst dich mit den besten Vorsätzen mit dem Skizzenbuch in der Tasche auf den Weg, aber plötzlich ist dir alles zu viel? Zu viele Menschen, zu viele Bäume, zu viele Häuser?
Zeichne nicht die ganze Allee mit allen 238 Bäumen, zeichne auch nicht einen ganzen Baum – zeichne ein einziges einzelnes Blatt.
Zeichne nicht die ganze Caféhaus-Atmosphäre mit allen Tischen, Lampen und Plüschsesseln – zeichne eine einzige, einzelne Kaffeetasse.
Zeichne nicht die ganze Opernhausfassade, auch nicht die Quadriga über dem Portal – zeichne nur ein einziges, einzelnes Ornament, das dort links oben, über dem Fenster im ersten Stock.

13. Du kannst einfach nicht mehr sehen, was du da zeichnest?
Dann schau halt nicht hin – beim Zeichnen.
Deine ständige Kontrolle und deine Mäkeleien nerven mehr, als dass sie nützlich sind. Den Blick fest aufs Motiv gerichtet, ohne aufs Papier zu schauen, synchronisierst du deine Augenbewegungen mit denen deiner Hand und du hast nichts mehr zu sagen. So zeichnest du dich frei von deinen Erwartungen und du wirst verblüfft sein, was du da zu sehen bekommst – nach dem Zeichnen.

14. Der Stift liegt dir schwer in der Hand?
Dann zeichne mit der anderen. Die andere Hand – man sagt ihr oft nach, sie sei die Ungeschicktere von beiden. Ist sie in Wirklichkeit nicht einfach nur die Fantasievollere, die, die sich mehr traut, der es egal ist, was die Leute sagen? Sie kann deiner ersten Hand zeigen, wie man mit Spaß bei der Sache ist und dass das Zeichnen nicht schwerwiegend sein muss.

15. Alles um dich herum ist dir gleichgültig? Du siehst nichts Bedeutsames, was du zeichnen könntest?
Dann gib dem Baum vor deinem Fenster einen Namen und achte darauf, was geschieht.
So wie ein Kind dem Stofftier einen Namen gibt, um es zu seinem einzigartigen Spielgefährten zu machen, kann man auch sein Zeichenmotiv mit einem Namen personalisieren. Wenn du dein Motiv persönlich ansprichst – „Hallo Ben, ich sehe dich“ – wird dir dieser Baum plötzlich so viele Besonderheiten und Details offenbaren, die er vor dir verborgen hielt, als ihr euch noch nicht persönlich kanntet.

Zusatz-Tipp:
Entrümple deine Sammlung von Zeichenlehrbüchern.
Jedes Buch, bei dessen Anblick du nicht sofort Lust bekommst zu zeichnen, fliegt raus. Jedes!
Nichts da von wegen, ja, aber da steht vielleicht noch etwas Wichtiges drin, damit wollte ich mich mal beschäftigen, weil, ich glaub, das muss man wissen und wenn ich mal Zeit habe, dann lerne ich das Zeichnen endlich mal von Grund auf….mäh, mäh, mäh.
Jedes Buch, das dich eher runterzieht anstatt dich zu begeistern, belastet nicht nur dein Bücherregal, sondern auch deine Seele. Schließlich muss man sich nicht auch noch von seinen eigenen Büchern Vorwürfe machen lassen. Behalte nur die Zeichenbücher, die dich inspirieren und ermuntern, und die dir auch tatsächlich helfen, wenn du ihre Hilfe brauchst.

grashuepfer-kleinThe Summer Day
(The Grasshopper) by Mary Oliver

Who made the world?
Who made the swan, and the black bear?
Who made the grasshopper?
This grasshopper, I mean
the one who has flung herself out of the grass, the one who is eating sugar out of my hand,
who is moving her jaws back and forth instead of up and down
who is gazing around with her enormous and complicated eyes.
Now she lifts her pale forearms and thoroughly washes her face.
Now she snaps her wings open, and floats away.
I don’t know exactly what a prayer is.
I do know how to pay attention, how to fall down
into the grass, how to kneel down in the grass,
how to be idle and blessed, how to stroll through the fields,
which is what I have been doing all day.
Tell me, what else should I have done?
Doesn’t everything die at last, and too soon?
Tell me, what is it you plan to do
with your one wild and precious life?

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Herzliche Grüße und bis bald :-),

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