Rose Nr. 333

333 von 999 Rosen sind auf meinem „999 Rosenzeichnungen-Blog“ gezeichnet. Wie nennt man das? Drittel-Zeit?
Hier sind alle zu sehen: 999 Rosenzeichnungen

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Die Bäuerin

“Zwei Mal in der Woche gehe ich zum Markt. Das ist schwere Arbeit. Sehr schwer. Bin auch nicht mehr jung. Ich weiß nicht, wer nach uns unsere Felder bewirtschaften wird. Keines der Enkel will es machen. Ich weiß es nicht, was dann wird.” arte tv

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Die Korkschnitzerin

“ Ich habe das von meinem Vater und Großvater gelernt. Ich habe ihnen zugeschaut und danach selbst experimentiert. Manchmal misslingt es, aber meistens wird etwas Schönes daraus.“ arte-tv

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Um zeichnen zu können, muss man nicht das Zeichnen lernen, sondern man muss lernen, ein Mensch zu sein, der zeichnet

Um zeichnen zu können, muss man nicht das Zeichnen lernen, sondern man muss lernen, ein Mensch zu sein, der zeichnet.

Das übersehen viele: wenn man in seinem Leben etwas Neues erleben will, wie z.B. das Erlebnis des Zeichnens, muss man sein Leben verändern, man muss ein anderer Mensch werden.

Wirklich? Muss das sein – gleich das ganze Leben verändern?
Ist das nicht ein bisschen übertrieben?

Selbstverständlich kann man zeichnen, OHNE sein Leben zu verändern. Dann zeichnet man eben so, wie viele von uns ohnehin schon leben: man setzt sich unter Druck, um die Erwartungen anderer zu erfüllen.
Glücklich wird man dabei nicht, aber man weiß wo man hingehört und das ist doch auch schon mal was.
Man lernt das Zeichnen, wie viele es behaupten, dass es richtig sei und ist ständig darauf bedacht, keine Fehler zu machen. Wenn man doch welche macht, fühlt man sich schlecht und strengt sich beim nächsten Mal noch mehr an, damit einen endlich doch noch alle ganz toll finden.

Ja, in der Tat, du kannst zeichnen, ohne je ein wahrer Zeichner, eine wahre Zeichnerin zu werden, nämlich indem du nur so tust, als ob du zeichnest.

Das machen viele.
Sie zeichnen z.B. nach Fotos irgendwelche Gesichter ab, weil sie wissen, dass viele Leute solche abgezeichneten Fotos total beeindruckend finden. Sie zeichnen irgendwelche Blumen, weil Blumen doch jeder irgendwie ganz schön findet und sie zeichnen Landschaften, so wie man sie von Postkarten kennt, denn sie wollen ja, dass möglichst viele Leute auf ihren Zeichnungen etwas sehen, was diese früher schon mal gesehen haben, es also wiedererkennen, und deshalb daraus schließen, dann müsse es wohl auch irgendwie gut sein.
Selbstverständlich kann man auch zeichnend sein Leben unverändert fortsetzen.

Aber eigentlich weißt du es doch besser. Ist dir das Zeichnen nicht viel zu schade, bedeutet es dir nicht viel zu viel, als dass du es, genauso, wie vieles andere, dazu benutzen willst, dir damit auch noch das Leben schwer zu machen?

Es ist tut mir so weh, immer wieder mitzuerleben, wie Zeichner sich von (gut gemeinten!?) Aussagen ihrer Mitmenschen verunsichern lassen.
„Das sieht ja aus wie ein Foto. Du bist ein wahrer Künstler“, lese ich in einem Kommentar auf Facebook zu einer Portraitzeichnung einer berühmten Persönlichkeit. Oder ein Zeichner kommentiert sein eigenes Bild und schreibt dazu: „Ich habe 36 Stunden daran gearbeitet. Ich hoffe, es gefällt.“

Eine meiner Strichzeichnungen wurde von einer jungen Zeichnerin scharf kritisiert. Ihr fehle da der erkennbare Aufwand, schrieb sie. Diese wenigen Striche habe man ja in zwei Minuten erledigt. (Wenn du wüsstest, dass ich dafür nur 30 Sekunden gebraucht habe, dachte ich mir.) Sie habe es ausprobiert, das sei ganz einfach. Wenn sie zeichne, erklärte sie weiter, würde sie schon für ein ganz kleines Format mindestens zwei Stunden benötigen.

Es könnte mir ja völlig gleichgültig sein, was Leute auf Facebook posten. Mir ist aber ganz und gar nicht gleichgültig, dass viele Zeichner und Zeichnerinnen diesen Murks für die Wahrheit halten, und glauben, sie müssten, um anerkennenswerte Zeichnungen zu schaffen, so beschränkt nach- und ab-zeichnen, wie es in vielen Zeichenbüchern oder eben in vielen Kunst-Communities verbreitet wird.

Zeichnen müsse man erst in einer Abfolge von Lektionen lernen, damit man es dann irgendwann einmal so richtig kann.
Lektion 1: Vorzugsweise einen Apfel mit den richtigen Schraffuren und Tonwerten schön plastisch darstellen.
Lektion 2: Einen Tonkrug, ein kariertes Tuch und (schon wieder) einen Apfel hübsch anordnen, weil so zeichnet „man“ ein Stillleben usw.

Wer solche Lektionen durchhält und alle brav abarbeitet, kann dann so zeichnen, „wie es im Buche steht“. Vor lauter Anstrengung, darauf zu achten, nicht vom vermeintlich richtigen Weg abzuweichen, merkt der arme Zeichner nicht, wie er wirklich zeichnen könnte, wenn er es sich erlauben würde, so zu zeichnen, wie NUR ER ES KANN.
Aber das, so fürchtet er, will keiner sehen.
Also wieder zurück zum Anfang, schön brav Äpfel schraffieren, immer mit der ängstlichen Hoffnung, die Zeichnung werde wenigstens für die offensichtlich aufgewendete Mühe Beachtung finden.

Wie es anders geht, so richtig mit Lebensveränderung, mit allem Drum und Dran und ganz viel Spaß?

1. Zeige niemals – hörst du: niemals!!!! – eine Zeichnung jemandem, im Internat oder privat, wenn du dir davon eine freundliche Reaktion erwartest. Solche ungeschickten Sprüche, wie „Oh, wie fein, mach´nur weiter so“ oder „das ist aber schon sehr gut geworden“ hast du nicht nötig. Abgesehen davon, dass du dich irgendwie in die erste Klasse zurückversetzt fühlst (spürst du das Tätscheln am Kopf), dauert es ewig bis du diesen faden Geschmack, die solche Reaktionen hinterlassen, wieder los wirst.

2. Wenn du Nr. 1 konsequent durchhältst, ergibt sich daraus automatisch, dass du deine eigenen Zeichnungen und auch dich selbst, mit mehr Respekt behandelst. Ist es nicht ein gutes Gefühl, wenn man sich nicht mehr anbiedern und so billig verkaufen muss?

3. Zeichne WAS und WIE du willst und WANN du willst, WOMIT du willst und WORAUF du willst. Das hört sich selbstverständlich an, schließlich bist du ein autonomer Mensch. Und womöglich machst du es ja auch tatsächlich schon längst oder, womöglich, denkst du nur, dass du es machst. Gehe mal ein bisschen in dich. Das, was du bisher gezeichnet hast, hat das wirklich nur und ausschließlich mit dir zu tun, mit deinen Vorstellungen und deiner Sicht der Dinge oder schielst du nicht doch ein bisschen zu viel darauf, das zu machen, was dir gerade angesagt erscheint?

4. Wenn du darauf achtest, dass dein Zeichnen etwas ist, das niemanden etwas angeht, niemand zu kommentieren hat, und du keine wertvolle Zeit und Energie damit verschwendest, jemand anderer werden zu wollen, nur um zu gefallen, wirst du auch keine Zeit und Lust mehr haben, „DAS“ Zeichnen zu erlernen, weil du viel zu beschäftigt sein wirst, DEIN Zeichnen zu entdecken.
Und das, verspreche ich dir, ist so ein Abenteuer, dass in deinem bisherigen Leben keinen Stein mehr auf dem anderen bleibt.

Jetzt bist du nicht mehr abhängig von lauwarmen Lob, das man dir großzügig hinwirft. Jetzt ist es an dir, großzügig zu sein.
Indem du anderen Menschen selbstbewusst deine Arbeiten zugänglich machst, entbindest du sie nicht nur von der Pflicht wiederum deine Erwartungshaltung zu erfüllen und dir freundliche, aber leere Komplimente zu machen, sondern du schenkst ihnen etwas Wertvolles:
Deine Sicht auf die Dinge, deine Lebenserfahrung, deine unverstellten Ansichten und Erkenntnisse.

Das macht uns die Kunst so wertvoll: Mit den Augen und dem Herzen eines anderen Menschen sehen zu können, an dessen Leben teilhaben zu dürfen. Das ist eine wundervolle Bereicherung für jeden.
Klar, nicht jeder mag dieses Geschenk haben, entweder weil jemand prinzipiell solche Geschenke nicht zu schätzen weiß, oder weil jemand speziell dein Geschenk ablehnt. Das ist aber nicht dein Problem und hat nichts mit dir und dem Wert deiner Kunst zu tun.

Denjenigen aber, die diese besonderen Geschenke, die Menschen einander machen können, gerne annehmen, ist man es schuldig, in seiner künstlerischen Ausdrucksweise kompromisslos zu sein und ihnen ALLES von sich zu geben, ohne sich zu verstellen oder irgendetwas zurückzuhalten.

Im Gegensatz zu einem Menschen, der nicht mehr, als nur das Zeichnen gelernt hat und nur gelernt hat, seine eigenen Zeichnungen zu sehen, wirst du gelernt haben, ein Mensch zu sein, der zeichnet und der zeichnend die Welt sieht.

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Meine ersten Narzissen in diesem Jahr

 

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Inspirierende Vorbilder suchen

FueßeManchmal sieht man die Arbeiten anderer Zeichner und denkt, oh ja, soooo möchte ich zeichnen können, genau so!

Aber Vorsicht! Man sollte sich fragen, WARUM man sich das wünscht. Fühlt man sich im Vergleich zu diesen bewunderten Arbeiten klein und ungenügend (oh, das schaffe ich niemals) und man traut sich kaum mehr den Stift in die Hand zu nehmen ODER fühlt man sich vom Anblick einer bewunderten Zeichnung inspiriert, sofort selbst zum Stift zu greifen – nicht um diese Zeichnung zu kopieren, sondern einfach um zu zeichnen, wie man eben zeichnet?

Man glaubt oft, nur weil man eine Arbeit toll, großartig, umwerfend findet, dass sie das eigene zeichnerische Ziel verkörpert und dass man unbedingt genauso zeichnen können „muss“, wenn man „gut“ zeichnen will. Das ist aber nicht so.

Die Zeichnungen anderer Künstler, die zu sehen tatsächlich für die eigene Entwicklung wichtig sind, lösen immer eine innere Freude, eine Art Wiedererkennen aus. Im ersten Fall, vergleicht man sich und fühlt sich mies. Im zweiten Fall, denkt man gar nicht daran, sich zu vergleichen, weil man viel zu ungeduldig ist herauszufinden, wie es mit dem eigenen Zeichnen weitergeht.

Diese anderen Zeichnungen kann man ruhig weiterhin großartig finden und bewundern, aber man muss sich davon nicht niederdrücken lassen. Wichtig für das eigene Zeichnen sind die Zeichnungen, die einem diese positive Ja!-Ja!-Ja!-genau-das-ist-es! – Energie vermitteln. Es fühlt sich an, wie nach hause kommen. Alles was dich auf diese Art ruft, alles, was deine Seele so unmittelbar anspricht, vermittelt dir die Kraft, die Zeichnerin zu werden, die zu sein du bestimmt bist.

 

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Wie unmittelbares Sehen gelingen kann

piano no. 70

piano no. 70

Beim Zeichnen nach der Natur gibt es ein grundlegendes Problem:

wir nehmen die Dinge um uns herum nicht in ihrer ganzen Wahrheit wahr. Wir sehen sie immer nur flüchtig und ungenau. Wir bemerken sie quasi nur im Vorübergehen.

Warum ist das so?

Weil wir meistens nicht UNMITTELBAR SEHEN. Es steht immer etwas zwischen uns und dem Motiv, das wir zeichnen wollen, das uns den Blick verstellt.

Es sind wir selbst und unsere Gedanken, die uns beim Zeichnen im Weg stehen.
Alles, was wir um uns herum sehen, wird von unseren Gedanken gefiltert.
Wir sehen nicht alles WIE es ist, wir sehen alles wie wir denken, dass es ist.
Man kann sich diesen Filter auch wie einen halb transparenten Schleier vorstellen, der sich auf alles legt, was wir sehen und was wir erleben.
Dieser Schleier ist gewebt aus unseren Bewertungen, Vermutungen und Vorurteilen.
Bei allem, was wir anschauen, sehen wir immer noch etwas, nämlich das, was wir darüber denken oder was wir denken, was andere darüber denken oder was wir denken, was wir denken sollten.

Es ist genau dieser Schleier, der uns oft glauben macht, zeichnen sei schwierig.
Auch wenn dieser Gedankenschleier zu unserer menschlichen Natur gehört und wir ihn nie ganz los werden, kann man ihn zur Seite schieben, und sei es auch nur für kurze Momente.

In diesen Momenten können wir UNMITTELBAR sehen.

Wir können dieses klare und unverstellte Sehen erleben, wenn wir HIN-sehen.
Das HIN-sehen gelingt uns dann, wenn wir von uns ab-sehen.
Dieses HIN-sehen ist zu vergleichen mit einem direkten auf etwas zugehen.

HIN-sehen ist hingehen mit den Augen.

In diesem Moment des HIN-sehens geht es (endlich mal) nicht mehr um uns.
Es geht nicht mehr darum, was wir gerade wollen (gut zeichnen), was wir erwarten (eine umwerfende Zeichnung) oder was wir denken (ich kann das nicht).

Beim HIN-sehen gehe ich aus mir heraus, ich verlasse mich selbst, als den Mittelpunkt meines Interesses.

Wenn ich von mir selbst absehe, SCHENKE ich dem Motiv meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit.
Es ist jene Aufmerksamkeit, die üblicherweise meiner eigenen Person gilt.

Für dieses Geschenk der uneingeschränkten Aufmerksamkeit werden wir vom Motiv großzügig belohnt.
Plötzlich ist es möglich, das Motiv als das zu sehen, was es ist.
Ich erkenne dessen einzigartige Existenz in diesem einzigartigen Augenblick.

In solchen Momenten können wir dem Motiv, dem, was es uns sagt, leicht und losgelöst mit dem Stift auf dem Papier antworten.

Das Motiv hat sich uns offenbart.

Man kann diese besonderen Momente des gelüfteten Schleiers nicht erzwingen, aber man kann ungezwungen darauf zugehen und die Wahrscheinlichkeit, sie zu erleben, aktiv erhöhen.

Es bedarf dafür gar nicht viel.

Hier einige gut wirksame “Tricks”:

1. Viel zeichnen.

2. Trotzdem zeichnen (jeder hat da sein eigenes “trotzdem”).

3. Seine eigenen Zeichnungen nie und niemals runter machen, nicht nur nicht vor anderen, sondern auch vor sich selbst nicht.

4. Für jede einzelne Zeichnung dankbar sein, unabhängig davon, was man gerade darüber denkt.

5. Jedem Motiv, sei es ein tatsächliches Wunder der Natur oder irgendwas Profanes, mit Staunen begegnen (Wow, so sieht das also aus).

Das Zeichnen selbst ist nämlich gar nicht schwierig, nur diese festgefahrenen Gedanken darüber loszuwerden, wie z. B. den Gedanken, Zeichnen sei schwierig, ist nicht immer ganz leicht.

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