Bleistifte vom berühmtesten Klo der Stadt

BleistifteIm berühmten Café „Les Deux Magots“ muss man ja wenigstens mal auf dem Klo gewesen sein.

Am unteren Ende der schmalen Wendeltreppe traf ich auf eine kleine alte Dame mit  weißen, perfekt ondulierten Haaren. Sie saß in einer winzigen Kabine hinter einem Holztresen und bewachte nicht nur das Tellerchen mit dem Kleingeld, sondern bot auch Bleistifte mit Goldprägung zum Verkauf an.

Zu jeweils fünf Stück waren sie mit einem fein säuberlich verknoteten Bastband zu einem Bündel gefasst. Wie hätte ich da widerstehen können.

Wahrscheinlich haben Hemingway, Simone de Beauvoir und Picasso dort ebenfalls immer ihre Bleistifte erstanden, womöglich bei der selben Dame.

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blaue Feder

blaue FederIm Marais gibt es kleine Geschäfte, die erscheinen wie aus dem Märchenbuch, angefüllt mit Kostbarkeiten, die anmuten, als kämen sie direkt aus dem Morgenland.

In  einem Laden, der bis zur Decke angefüllt ist mit bedruckten Papierbögen, Notizbüchern und Bleistiften, habe ich mir diese blaue Zeichenfeder ausgesucht.

Natürlich ist sie nur eine gewöhnliche gefärbte Gänsefeder, aber sie könnte auch genauso gut aus dem Besitz einer persischen Prinzessin stammen. Wer kann das schon so genau wissen?

Das Geschäft heißt „Melodies Graphiques“ und ist in der rue du Pont Louis Philippe.

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Kastanien

KastanienDas sind nicht irgendwelche Kastanien, das sind Kastanien aus Paris. Ich fand sie unter dem Baum, unter dem wir an unserem ersten Abend in Paris am Montmartre Champagner getrunken haben.

Wir waren im „Le Relais de la Butte“ und es war noch mild genug, um auf wackeligen Stühlen im Freien an der Straße zu sitzen. Von dort hat man einen fantastischen Blick hinunter auf die Stadt, direkt auf die goldenen Kuppel des Invalidendoms.

Wer plant, demnächst nach Paris zu fahren, muss sich dieses Restaurant unbedingt vormerken. Viele Restaurants und Straßen um Sacre Coeur herum erinnern ja sehr an die Drosselgasse, aber dort ging es ganz ruhig und gelassen zu.

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