Deine Kunst ist wichtig….

Rose211…und deine Musik ist wichtig und deine Skulpturen sind wichtig und dein Schauspiel ist wichtig und deine Aquarelle sind wichtig und deine Gedichte sind wichtig und deine Zeichnungen sind wichtig………….

Wir lassen das Kunst machen oft sein, weil wir glauben, es ist gleichgültig, ob wir es tun oder nicht und wer braucht das und das ist doch nicht wichtig und blablabla. Ja, es stimmt, es fühlt sich oft genau so an und ja, wir bekommen nicht immer die Unterstützung, die wir brauchen würden und selten macht uns jemand Mut. Wir vergessen aber auch oft, dass wir unsere Kunst nicht für uns selbst machen, wir machen sie nicht, damit wir gut dastehen oder jemand unsere Fähigkeiten supertoll findet.

Wir machen Kunst, weil sie gebraucht wird. Durch Kunst kommunizieren die menschlichen Seelen miteinander, sie teilen sich das mit, was nicht anders zum Ausdruck gebracht werden kann, weil es keine oder keine anderen Worte dafür gibt. Jedes Kunstwerk wird von jemandem dringend benötigt. Gib deinen Kunstwerken die Chance, für die Welt da zu sein.

 

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unvermeidliche Fortschritte

orang utan - kleinDas mit dem unbedingt Fortschritte machen wollen im Zeichnen, ist so eine Sache. Wenn man beim Zeichnen dran bleibt, kann man gar nicht verhindern Fortschritte zu machen, das heißt, das eigene Zeichnen verändert sich beständig, manchmal sichtbarer, manchmal weniger sichtbar. Wenn man schon unbedingt den Ehrgeiz haben will, irgendwie voran kommen zu wollen, dann investiere man seine Anstrengung ganz allein ins weiter zeichnen, ins Weitermachen. Allein dadurch verändert sich der Zeichner, die Zeichnerin so sehr, dass dem zeichnerischen Fortschritt nichts mehr im Weg steht.

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Lerne zu zeichnen wie DU zeichnest

FüßeJemand fragte, wie kann ich lernen, wie diese und wie jene Zeichner zu zeichnen?

Ich sage, gar nicht. Du wirst nie lernen so zu zeichnen wie diese Zeichner. Zum Glück, denn du kannst nur so zeichnen, wie DU zeichnest. Die Welt braucht DEINE Zeichnungen, die, der anderen Zeichner gibt es ja schon.

Deshalb: beginne mit deinem Zeichnen. Während du mit deinem Zeichnen Zeichenerfahrungen sammelst, wird sich dein eigenes Zeichnen immer deutlicher zeigen.

Allerdings: betrachte die Zeichnungen von Zeichnern, die du bewunderst und liebst. Studiere sie genau, verzehre sie mit deiner Seele, trinke sie mit deinen Augen, nicht, um diese Zeichnungen nachzumachen, sondern um ihre Energie in dir aufzunehmen. Alles, was dir gefällt und was dich ruft, alles, was deine Seele unmittelbar anspricht, vermittelt dir die Kraft, der Zeichner zu werden, der zu sein du bestimmt bist.

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Hauptsache MACHEN

MülleimerGut machen oder schlecht machen sind beim Kunst machen keine relevanten Kriterien, sondern nur DAS überhaupt MACHEN. Indem man seine Arbeit macht, gibt man der Kunst, die erschaffen werden will, die Möglichkeit in die Welt zu kommen. Dieses Gut/Schlecht wird von Menschen aufrechterhalten, die nur in Schwarzweiß denken und glauben, das Leben und die Kunst sei ein großer Wettbewerb, und weil sie auf diese Weise so tun können, als seien sie vorne dran. Manche brauchen das. Viele Künstler glauben, dass sie eine Art Verpflichtung haben, sich selbst am strengsten zu bewerten, damit keiner ihnen nachsagen kann, sie bemühten sich nicht genug oder ihre Arbeit sei zu flach, wenn sie sich nicht mindestens dafür seelisch zerfleischen. Das ist so ein großer und tragischer Mist.
Ich bitte dich, zeichne, male, gestalte soviel du kannst und wie NUR DU es kannst und sorge dafür, dass es dir dabei gut geht.

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Perfekt sein wollen….

Kohlrabi2Perfekt sein wollen ist eine gewisse Art von Feigheit. Diesen sogenannten “Anspruch” zu haben, bedeutet nichts anderes, als dass man sich nicht traut, zu seinem einzigartigen Ausdruck zu stehen. Man will sich lieber vor 99 Menschen nicht lächerlich machen, als einen einzigen Menschen tatsächlich tief zu beeindrucken. Das hat zur Folge, dass man 99 Menschen, denen man im Grunde völlig gleichgültig ist, hohle Phrasen der Anerkennung entlockt, während man den einen Mensch, dessen Leben man hätte verändern können, nie erreicht. Und wäre es dieser eine nicht Wert gewesen, sich von den anderen 99 auslachen zu lassen? Diese 99, die sich selbst nicht mehr zutrauen, als ebenfalls perfekt zu sein, und damit auf Nummer Sicher gehen, um wiederum selbst nicht ausgelacht werden usw. usw.

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Wie unmittelbares Sehen gelingt

Baby Bleistift - kleinBeim Zeichnen nach der Natur gibt es ein grundlegendes Problem:

wir nehmen die Dinge um uns herum nicht in ihrer ganzen Wahrheit wahr. Wir sehen sie immer nur flüchtig und ungenau. Wir bemerken sie quasi nur im Vorübergehen.

Warum ist das so?

Weil wir meistens nicht UNMITTELBAR SEHEN. Es steht immer etwas zwischen uns und dem Motiv, das wir zeichnen wollen, das uns den Blick verstellt.

Es sind wir selbst und unsere Gedanken, die uns beim Zeichnen im Weg stehen.
Alles, was wir um uns herum sehen, wird von unseren Gedanken gefiltert.
Wir sehen nicht alles WIE es ist, wir sehen alles wie wir denken, dass es ist.
Man kann sich diesen Filter auch wie einen halb transparenten Schleier vorstellen, der sich auf alles legt, was wir sehen und was wir erleben.
Dieser Schleier ist gewebt aus unseren Bewertungen, Vermutungen und Vorurteilen.
Bei allem, was wir anschauen, sehen wir immer noch etwas, nämlich das, was wir darüber denken oder was wir denken, was andere darüber denken oder was wir denken, was wir denken sollten.

Es ist genau dieser Schleier, der uns oft glauben macht, zeichnen sei schwierig.
Auch wenn dieser Gedankenschleier zu unserer menschlichen Natur gehört und wir ihn nie ganz los werden, kann man ihn zur Seite schieben, und sei es auch nur für kurze Momente.

In diesen Momenten können wir UNMITTELBAR sehen.

Wir können dieses klare und unverstellte Sehen erleben, wenn wir HIN-sehen.
Das HIN-sehen gelingt uns dann, wenn wir von uns ab-sehen.
Dieses HIN-sehen ist zu vergleichen mit einem direkten auf etwas zugehen.

HIN-sehen ist Hingehen mit den Augen.

In diesem Moment des HIN-sehens geht es (endlich mal) nicht mehr um uns.
Es geht nicht mehr darum, was wir gerade wollen (gut zeichnen), was wir erwarten (eine umwerfende Zeichnung) oder was wir denken (ich kann das nicht).

Beim HIN-sehen gehe ich aus mir heraus, ich verlasse mich selbst, als den Mittelpunkt meines Interesses.

Wenn ich von mir selbst absehe, SCHENKE ich dem Motiv meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit.
Es ist jene Aufmerksamkeit, die üblicherweise meiner eigenen Person gilt.

Für dieses Geschenk der uneingeschränkten Aufmerksamkeit werden wir vom Motiv großzügig belohnt.
Plötzlich ist es möglich, das Motiv als das zu sehen, was es ist.
Ich erkenne dessen einzigartige Existenz in diesem einzigartigen Augenblick.

In solchen Momenten können wir dem Motiv, dem, was es uns sagt, leicht und losgelöst mit dem Stift auf dem Papier antworten.

Das Motiv hat sich uns offenbart.

Man kann diese besonderen Momente des gelüfteten Schleiers nicht erzwingen, aber man kann ungezwungen darauf zugehen und die Wahrscheinlichkeit, sie zu erleben, aktiv erhöhen.

Es bedarf dafür gar nicht viel.

Hier einige gut wirksame „Tricks“:

1. Viel zeichnen.

2. Trotzdem zeichnen (jeder hat da sein eigenes „trotzdem“).

3. Seine eigenen Zeichnungen nie und niemals runter machen, nicht nur nicht vor anderen, sondern auch vor sich selbst nicht.

4. Für jede einzelne Zeichnung dankbar sein, unabhängig davon, was man gerade darüber denkt.

5. Jedem Motiv, sei es ein tatsächliches Wunder der Natur oder irgendwas Profanes, mit Staunen begegnen (Wow, so sieht das also aus).

Das Zeichnen selbst ist nämlich gar nicht schwierig, nur diese festgefahrenen Gedanken darüber loszuwerden, wie z. B. den Gedanken, Zeichnen sei schwierig, ist nicht immer ganz leicht.

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Chrashkurs „Rose zeichnen“

Rose255Wenn du eine Rose zeichnest, halte Ausschau nach dem, was nicht nach Rose aussieht.

Was fällt dir an deiner Rose auf, unabhängig davon, dass es eine Rose ist?

Suche nach dem, von dem du nicht wusstest, dass du es sehen würdest.

Was ist an dieser Rose für dich völlig neu?

Vergiss, dass es eine Rose ist.

Zeichne!

 

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25 Tipps, wie man richtig gut zeichnet.

rose1 – Zeichnen ist ein Verb. Man muss tatsächlich zeichnen um zu zeichnen.

2 – So oft es nur geht, betrachte die Zeichnungen von anderen Zeichnern, im Museum, in Büchern, im Internet….Dadurch wird viel gute Zeichen-Energie übertragen.

3 – Zeichne nicht, um jemandem eine Zeichnung zu schenken. Zeichne, um Dir selbst das Zeichnen und eine Zeichnung zu schenken. Erst dann kannst Du Dir überlegen, eine Zeichnung weiter zu verschenken. (Aber auf keinen Fall an Tante Annegret und schon gar nicht zu ihrem Neunzigsten. Die sagt dann, ach wie schön mein Kind, und genauso fühlst Du Dich dann: wie ein Kind.)

4 – Zeichne viel unterwegs. Das geht auch ohne Zeichenblock: auf einer Serviette, auf einem Kassenzettel, auf einer Eintrittskarte….Und es geht sogar ohne Stift: mit einem Stöckchen in den Kies, mit dem Finger auf dem Oberschenkel….Auch zuhause kann man ohne Stift und Papier zeichnen: in den Staub auf dem CD-Player, im Bad auf den angelaufenen Spiegel…..

5 – Wenn Du noch nicht so viele Zeichen-Erfahrungen gemacht hast, zeige Deine Zeichnungen nicht einfach so her, nur weil Dich jemand danach fragt. Und schon gar nicht nach der ersten Anfrage, und schon überhaupt nicht irgend jemandem, der Dir ungefragt über die Schulter schaut. („Zeig´mal, was machst´n da?“)

Wenn jemand Dich wiederholt darum bittet, so ungefähr tausend Mal,  und dadurch ehrliches Interesse bekundet, kannst Du es in Erwägung ziehen, Deine Zeichnungen anschauen zu lassen.

6 – Zeichne mindestens 1 x am Tag für mindestens 30 Sekunden, aber je länger je lieber.

Wichtig ist, den Kontakt zum Zeichnen nicht abbrechen zu lassen. Wenn man etwas sehr mag, kümmert man sich darum, es nicht zu verlieren, oder?

7 – Freue Dich über jede einzelne Zeichnung, die Du gemacht hast.

8 – Beim Zeichnen ist alles erlaubt, u.a. wischen, kratzen, schmieren und alles, was Dir sonst noch so einfällt und was Du ausprobieren willst. „Das DARF man nicht“ gibt es nicht. Okay? Ist das jetzt wirklich verstanden? Es gibt keine Regeln oder Gesetze beim Zeichnen, deshalb kann man auch nicht gegen Gesetze verstoßen!!!!

9 – Zum Zeichnen braucht man keinen Radiergummi.

10 – Wenn Du 25 Zeichenlehrbücher im Regal stehen hast und bisher aus keinem etwas gelernt hast, bedeutet das nicht, dass Du nicht zeichnen kannst. (Es bedeutet, dass Du kein gutes Händchen beim Bücherkauf hast.)

11 – Vergleiche Deine Zeichnungen nicht mit den Zeichnungen anderer. Deine Zeichnungen sind einzigartig. Deine Zeichnungen sind unvergleichlich!!!

12 – Niemand kann Dir sagen, wie „man“ eine Rose zeichnet. Du musst selbst herausfinden, wie DU eine Rose zeichnest.

13 – Wenn Du einen Tisch gezeichnet hast, ist die Zeichnung von einem Tisch kein Tisch. Deshalb wundere Dich nicht, dass Deine Zeichnung nicht aussieht wie ein Tisch, sondern wie eine Zeichnung.

14 – Du wirst vielleicht enttäuscht werden, wenn Du schon vor dem Zeichnen glaubst wissen zu müssen, wie die Zeichnung auszusehen hat. Zeichnungen sehen immer anders aus, als man sie sich vorgestellt hat.

Zeichnungen sind unvorstellbar.

Lass Dich von Deinen Zeichnungen überraschen. Jede Zeichnung ist ein einzigartiges, nicht wiederholbares Werk.

15 – Wenn Du jemandem Deine Zeichnung zeigst, sage ihm nicht als erstes, was Dir selbst daran nicht gefällt oder was Du glaubst, anders hättest zeichnen sollen. Wer Deine Zeichnung anschauen will, der will das Gute daran sehen, deshalb verdirb ihm nicht die Freude.

16 – Sprich über Deine Zeichnungen nie abfällig, auch nicht im Stillen zu Dir selbst.

17 – Zeichnen können heißt nicht, zeichnen können wie jemand anderes (z.B. wie Leonardo). Zeichnen können heißt, einen Stift in der Hand zu halten und auf einem Stück Papier Linien zu ziehen.

18 – Du kannst das Zeichnen einer Zeichnung nicht auf Später verschieben. Wenn Du sie nicht jetzt zeichnest, wirst Du sie nie zeichnen. Die Zeichnung, die Du später zeichnest, wird eine völlig andere sein.

19 – Wem das Talent zum Zeichnen „fehlt“, wer es vermisst, weil er glaubt, dass er es nicht hat, der besitzt dieses Talent ganz gewiss. Wir vermissen stets nur dann etwas, wenn es zu uns gehört, sonst würden wir es ja nicht vermissen.

20 – Wirf niemals eine Zeichnung weg, gleich nachdem Du sie gezeichnet hast. Oft kann man so schnell gar nicht beurteilen, wie eine Zeichnung tatsächlich aussieht, weil man noch so viele (Vor-)Urteile im Kopf hat.

Wenn Du sie aus irgendeinem Grund nicht magst, lege sie unter den Schrank oder auf den Schrank, damit Du sie eine Weile nicht siehst und Abstand gewinnst zu Deinem gegenwärtigen Gefühl. Beim nächsten Umzug oder Frühjahrsputz kannst Du dann immer noch entscheiden, was Du damit machen willst: behalten oder tatsächlich wegwerfen.

21 – Warte nicht mit dem Zeichnen bis Du Lust hast zu zeichnen, Du könntest womöglich für immer warten. Oft ist es nur das „Gesetz der Trägheit“, das mit einem kleinen inneren Ruck überwunden werden muss, und schon ist man mittendrin im Zeichnen. Die Lust aufs Zeichnen steigt mit der Häufigkeit mit der gezeichnet wird.

22 – Es gibt jedoch Zeiten, da hat man tatsächlich einfach keine Lust zu zeichnen. Basta. Da geht gar nichts und das macht auch gar nichts, solange man darin keinen göttlichen Hinweis zu erkennen glaubt, fürs Zeichnen doch nicht geschaffen zu sein.

Zeichne morgen wieder. Das ist alles. Nur keine Aufregung.

23 – Schon mal so müde gewesen, dass Dir der Bleistift in der Hand zu schwer war und Dir sämtliche Zeichentipps und Tricks den Buckel runterrutschen konnten? Da habe ich was für Dich:

Zeichentipp Nr. 3486: einfach mal mit den Augen zeichnen. Dasitzen, den Baum anschauen, die Kaffeetasse oder den linken Fuß, und den Linien, die man mit einem Stift zeichnen würde, nur mit den Augen folgen.

Oder man beherzigt Zeichen-Tipp Nr. 5734: Schlafen gehen.

24 – Hast Du Dir während des Zeichnens schon mal selbst zugehört? Es ist gut möglich, dass Du ganz schön unfreundlich zu Dir bist. Hört sich das vielleicht so an: „Mann, das ist ja völlig falsch, das sieht ja bescheuert aus. Das wird doch nie was. Das kann man ja niemandem zeigen, blablabla.“?

Würdest Du so mit Deinem besten Freund sprechen? Selbstverständlich nicht. Also, achte darauf, was Du zu Dir selbst sagst. Worte können verletzen.

25 – Allein schon die Tatsache, dass Du es in Erwägung ziehst zu zeichnen, muss Dir als Motivation ausreichen, um tatsächlich damit anzufangen. Mehr als das wird es nie geben, keine Engelschöre, keine Cheerleader, nichts. Hintern hoch und los. Das geht allen so, auch denjenigen, die das schon Jahrzehnte machen. Jeden Tag!

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Herzlichen Dank! 🙂

Elefantenklammer

BüroklammerVor einiger Zeit bekam ich ein Tütchen voll mit Büroklammern in der Form von Elefanten geschenkt. Anstatt sie aufzuheben, weil sie so besonders sind und was ich normalerweise getan hätte, habe ich sie sofort in meinen Büro-Alltag integriert. Jetzt taucht immer mal wieder eines auf meinem Schreibtisch auf wie ein unerwarteter freundlicher Besuch. Hätte ich das Tütchen verschlossen gehalten und es in eine Schublade gegeben, um sie (für was?) aufzubewahren, wüsste ich vielleicht inzwischen gar nicht mehr, dass ich sie habe. Und ich mag diese kleinen Dinger sehr.

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Brillenetui oder die roten Dinge in meinem Leben, Teil 21

Brille und EtuiZu meiner rotgestreiften Brille gab es ein rotgestreiftes Etui gleich mit dazu.

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Rose Nr. 151

Rose 151 (2)Das ist die einhunderteinundfünfzigste Rose auf meinem Rosenblog

„999 Rosenzeichnungen“. Dort gibt es die Nummer eins bis fünfzig zu sehen, und die meisten der ersten einhundert hier. 🙂

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999 Rosen-Zeichnungen

Rose 132Heute möchte ich mal wieder meinen neuen Blog verlinken:

„999 Rosen-Zeichnungen“.

Mein Ziel ist es, 999 Rosen zu zeichnen. Die ersten Einhundert sind fertig und dieser Blog hat angefangen mit der EinhundertundEinsten.  Aber ich will nicht nur meine eigenen Zeichnungen zeigen, sondern auch Gastkünstler mit ihren Rosenzeichnungen vorstellen.

Wer Lust hat, mit einer gezeichneten Rose an diesem Projekt teilzunehmen, der klicke bitte hier  für weitere Informationen. Jede neue Rose ist herzlich willkommen!

Zum Rosen-Blog geht´s hier lang.IMG_0405 - Kopie

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Zu den Rosen

Rose 2Bis mein neuer Rosen-Blog „999 Rosen-Zeichnungen“ etwas größer geworden ist und er auf eigenen Füßen stehen kann, möchte ich ihn hier immer mal wieder verlinken, um ihn bekannt zu machen.

Außer meinen eigenen Zeichnungen sind dort auch Rosen-Zeichnungen von Gast-Künstlern zu sehen.

Ab heute ist die Malerin und Zeichnerin Gabi Stark zu Gast. Viele kennen sie vielleicht schon von ihrem monatlich erscheinenden Newsletter für Aquarellmaler.

AvenueBitte auf den Link klicken:

 

Rosenzeichnungen.wordpress.com

Rose Nr. 100

Rose Nr. 100Diese Rose hat mich ganz schön gepiesackt. Zum einen hat sie ungewöhnlich viele Dornen, und nicht alle sind groß und sichtbar. Greift man dazwischen, um ihnen auszuweichen, piekst man sich unweigerlich an den winzig kleinen.

Zum anderen ist es eben die einhundertste Rose. Die Zeichnung MUSS einfach toll werden. Selbstverständlich ist es ja Quark zu denken, sie müsste jetzt etwas Besonderes werden. Aber so funktioniert halt das kleine armselige Zeichnerhirn: Sobald man sich etwas Bestimmtes vornimmt, ist alles, was man macht nicht gut genug. Ich gestehe: die erste Zeichnung von Nummer 100 habe ich weggeworfen. War mir einfach nicht gut genug. (Ich glaube, ich muss mich mal bei mir selbst zum  Zeichencoaching anmelden, da werde ich mir solche Flausen schon wieder austreiben).

Genau genommen ist diese Rosa also Nr. 100 a.

Und mit dieser Nummer 100 a verabschiede ich mich in ein kleines Sommerpäuschen.

Bis bald,

Seid alle herzlich gegrüßt,

genießt den Sommer und die Sonne (es soll sich ja keiner beschweren, es sei ihm zu heiß. Das hören dann die Wettergötter und bescheren uns einen saukalten Winter zum Ausgleich und dann ist es allen wieder zu kalt.)

Martina

P.S.: Der Newsletter kann trotz Sommerpause jederzeit abonniert werden.

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Rose Nr. 99

Rose Nr. 99

Fast 100 Rosen. (!!!!!)  Die meisten davon sind auf meinem Pinterest-Board 100 Roses zu sehen.

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Ist meine Zeichnung jetzt eigentlich fertig oder nicht?

Beim Zeichnen geht es ja immer auch ums Nicht-zeichnen.

Oder anders ausgedrückt:

Eine Zeichnung entsteht nicht nur durch die Linien, die gezeichnet werden, sondern auch durch die, die nicht gezeichnet werden.

Oder anders ausgedrückt:

Zeichnen bedeutet auch, rechtzeitig mit dem Zeichnen aufzuhören.

Daran dachte vielleicht auch der Dichter Yves Bonnefoy, als er schrieb:

„So schmal ist des Zeichners Strich, so umgeben noch von den großen Stränden der Leere.“

Zu merken, wann es Zeit ist aufzuhören mit dem Zeichnen, ist Erfahrungssache.

Es gibt aber ein ganz sicheres Zeichen, durch das man erkennen kann, wann es so weit ist. Blöderweise wird dieses Zeichen oft missverstanden und, im Gegenteil, eher zum Anlass genommen erst recht weiterzuzeichnen.

Ja, wann ist denn nun meine Zeichnung fertig?

Die Antwort lautet:

Immer, wenn du dir während des Zeichnens genau diese Frage stellst, ist deine Zeichnung fertig.

Immer.

Punkt.

An dieser Stelle ist der Artikel fertig geschrieben. Da soll noch mal einer sagen, ich könnte mich nicht kurzfassen.

Falls dir das aber dann doch etwas zu knapp ist, will ich diese Antwort im Folgenden etwas ausführlicher erklären.

Wenn du jetzt weiter liest, musst du mir aber versprechen, ganz genau zuzuhören, denn es wird etwas kompliziert.

Diese Frage, ob die Zeichnung nun fertig ist oder nicht, ist eigentlich keine Frage, die beantwortet werden sollte.

Vielmehr ist diese Frage ein sicheres Zeichen.

Sobald diese Frage in deinem Kopf auftaucht, ist sie ein sicheres Zeichen, dass du dich verwandelt hast. (Nein, nicht in einen Werwolf).

In diesem Moment hast du dich von einem Zeichner, der eine Zeichnung zeichnet, verwandelt in einen Betrachter, der eine Zeichnung betrachtet.

Der Betrachter einer Zeichnung hat mit dem Zeichnen einer Zeichnung nichts zu tun, und somit hast du, als Betrachter, gar nicht die Kompetenz diese Frage zu beantworten.

Theoretisch könnte sich diese Frage, ob die Zeichnung nun fertig ist oder nicht, nur der Zeichner, der zeichnet stellen.

Der kommt aber gar nicht auf die Idee, sich auch nur irgendwas zu fragen.

Ein Zeichner versteht weder eine Sprache aus Wörtern noch spricht er sie.

Ein Zeichner versteht nur Gefühle und handelt intuitiv.

Ein Zeichner zeichnet sprachlos.

Er weiß immer, ob seine Zeichnung fertig ist oder nicht und bringt dies zum Ausdruck, indem er zeichnet oder eben nicht.

Es ist immer nur der Betrachter einer Zeichnung der zweifelt, der hin und her überlegt und der glaubt, es bedürfe rational begründeter Argumente, um beurteilen zu können, ob eine Zeichnung fertig ist oder nicht.

Wenn dich also mitten im Zeichnen plötzlich diese Frage zwickt, weißt du, dass die Entscheidung in diesem Moment gefallen ist:

Die Zeichnung ist fertig.

Falls sich später herausstellen sollte, dass sie doch nicht fertig war, was immer seltener vorkommen wird, wenn du dich daran gewöhnst, diese Frage als ein Zeichen zu verstehen, kannst du auf jeden Fall sicher sein, dass du in diesem Moment fertig warst mit dem Zeichnen.

Nichts, was du vom Standpunkt des Betrachters aus der Zeichnung hinzufügst, wird der Zeichnung guttun, denn der Betrachter kann nicht zeichnen.(!)

Du hast die Verantwortung gegenüber der Zeichnung, das zu akzeptieren und die Zeichnung in diesem Moment loszulassen.

Es ist wichtig, das Auftauchen dieser Frage nicht zum Anlass zu nehmen, jetzt erst recht weiterzuzeichnen, auch wenn es dir als Betrachter völlig normal erscheint zu glauben, dass du beurteilen kannst, ob die Zeichnung noch zu verbessern oder gar zu retten ist.

Spätestens bei solchen Gedanken müssen bei dir sämtliche Alarmglocken läuten. Versuche diesen Einflüsterungen zu widerstehen und lege den Stift aus der Hand.

Du kannst nichts mehr tun und der Zeichner hat schon längst den Raum verlassen.

Zitat aus: Yves Bonnefoy, Wandernde Wege, 1997

 

Rose Nr. 97

Rose 97

Die meisten der inzwischen fast 100 Rosen sind auf dem Pinterest-Board 100 Roses zu sehen.

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