21 Dinge, die du über das Zeichnen wissen musst, die dir aber noch nie jemand gesagt hat.

IZiffer 21 bch wünschte, jemand hätte mir diese Dinge verraten, als ich noch keine Ahnung hatte, was es mit diesem Zeichnen, das mich schon immer so sehr faszinierte, eigentlich wirklich auf sich hat.

Als ich vor etlichen Jahren selbst  Zeichenkurse besuchte, hat man während des Unterrichts über nichts anderes gesprochen, als über Material und Technik und in den Pausen gab es kaum etwas anderes zu hören, als die tiefen Seufzer der Zeichner und Zeichnerinnen über ihre, so schmerzhaft empfundenen Unzulänglichkeiten.

Ich hatte damals schon das Gefühl, dass da was nicht stimmt, dass das nicht alles sein kann, was es über das Zeichnen zu wissen gibt.

Zum Glück habe ich mir damals das Zeichnen trotz allem nicht vermiesen lassen. Im Laufe der Jahre konnte ich vieles für mich selbst entdecken und verstehen und viele wertvolle Erfahrungen sammeln.

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1. Je öfter man zeichnet, um so häufiger verspürt man den Wunsch zu zeichnen.

2. Zeichnen findet nicht auf dem Papier statt, sondern auf dem Weg vom Auge übers Herz zur Hand.

3. Die Hand folgt immer den Augen. Immer. Das ist wie beim Auto fahren oder Radfahren.

4. Wenn man eine Zeit lang immer denselben Zeichenstift benutzt, fühlt es sich nach einer Weile so an, als zeichne dieser Zeichenstift ganz von alleine und man selbst schaue nur zu.

5. Die Energie, die man ins Zeichnen steckt, kommt als neue Zeichen-Energie zu einem zurück.

6. Sobald der erste Strich auf´s Papier gesetzt ist, verwandelt sich die Fläche des Papiers in einen Raum.

7. Nur was den Zeichner be-eindruckt, kann die Hand des Zeichners zum Aus-druck bringen.

8. Wer glaubt, nicht zeichnen zu können und deshalb nicht zeichnet, der kann nicht zeichnen. Wer glaubt, nicht zeichnen zu können und trotzdem zeichnet, der kann zeichnen.

9. Beim Zeichnen erkennen wir, was wir sehen

10. Eine Zeichnung ist das, was nach dem Zeichnen übrig bleibt.

11. Zeichnen lernt man nicht, indem man zeichnen lernt, sondern indem man sich daran gewöhnt zu zeichnen.

12. Richtig gut zeichnen kann man nur, wenn man bereit ist, bei jeder Gelegenheit richtig schlecht zu zeichnen.

13. Wer einen gedruckten Text in seiner eigenen Handschrift abschreiben kann, der kann auch zeichnen.

14. Besser, man lernt seine eigene Art des Zeichnens zu schätzen, denn anders als man selbst, wird man nie zeichnen.

15. Wenn man nicht sehr oft zeichnet, hört man nicht auf zeichnen zu können, aber man vergisst, dass man es kann.

16. Zeichnen ist nichts anderes, als die Welt in seiner eigenen Schrift aufzuschreiben.

17. Beim Zeichnen soll kein natur-getreues Bild entstehen, sondern ein der Natur nach-empfundenes.

18. Niemand kann einem sagen, wie “man” eine Rose zeichnet. Jeder muss für sich selbst herausfinden, wie er eine Rose zeichnet.

19. “Schön” zeichnen ist genauso langweilig und ausdruckslos wie schön schreiben.

20. Allein die Absicht, ” gut” zeichnen zu wollen, hält davon ab, “gut” zeichnen zu können.

21. Beim Zeichnen ist nicht das Können die Kunst, sondern die Kunst ist es, immer weiter zeichnen zu können.

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Menschen

Manchmal schaue ich im Internet Reportagen auf arte-TV. Dort werden immer wieder die interessantesten Menschen vorgestellt und manchmal muss ich sie zeichnen.

Die Gewürzriecherin

Die Gewürzriecherin

Der traurige Bäcker

Der traurige Bäcker

 

Die Teepflückerin

Die Teepflückerin

Der Orchideenhändler

Der Orchideenhändler

aufgeräumte Garderobe

Garderobe

Jetzt im Spätsommer habe ich es geschafft, endlich mal die Garderobe frei zu räumen und die Winterjacken wegzupacken, aber für die Herbstmäntel lohnt sich das ja fast nicht mehr, die dürfen hängen bleiben.

Zeichen-Workshop in Köln am Samstag, den 6. September 2014

Köln Museum“Endlich mühelos zeichnen”

Zeichen-Workshop am Samstag, den 6. September

in Köln im Römisch-Germanischen-Museum

von 10 Uhr bis 15.00 Uhr/15.30 Uhr

AUSGEBUCHT!

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