Zeichenworkshop in Köln am Samstag, 11. Februar 2017

Köln Museum„Mit Freude und Leichtigkeit zeichnen“

Workshop in Köln

im Römisch-Germanischen Museum

am Samstag, 11. Februar 2017

– nur nach 2 Plätze frei –

von 10.30 Uhr bis 15.30/16.00 Uhr

HIER geht es zu den Informationen für die Anmeldung.

Dieser Zeichentag wird dich dazu inspirieren mit deiner eigenen Art des zeichnerischen Ausdrucks wieder intensiven Kontakt aufzunehmen.

Wenn du dir deines eigenen unvergleichlichen Ausdrucks „selbst bewusst“ wirst, fällt es dir leicht, den inneren Kritiker zu überhören und wieder „selbstbewusst“ und mit Begeisterung zu zeichnen.

Du kannst deine Zeichnungen mühelos entstehen lassen, ohne den Entstehungsprozess ständig kritisch zu kontrollieren und zu hinterfragen.

Ich zeige dir, wie du unmittelbar sehen kannst und wie dir ausdrucksstarke und authentische Zeichnungen gelingen, die keinen Vergleich scheuen müssen, weil sie einzigartig und unvergleichlich sind.


„Der Tag hat einen riesigen Spaß gemacht. Die Atmosphäre, die Struktur des Ablaufs und auch die Gruppe fand ich perfekt.“ Manuela
„War alles sehr spannend und lehrreich.“ Bettina
„Es ist ein völlig anderer Zugang, als in den Workshops in der Volkshochschule. Ich bin und war begeistert.“ Susanne
“Ich fand den Kurs für mich persönlich bereichernd. Ich schätze deine ruhige, wertschätzende Leitung, die immer wieder wichtige Impulse beim Zeichnen gibt.” Waltraud

Wenn du am Workshop „Mit Freude und Leichtigkeit zeichnen“ am Samstag, 11. Februar teilnehmen möchtest, findest du HIER die Informationen für die Anmeldung.

frankfurt-24-sept-2016-blog

Das ist die fröhliche Gruppe, die sich im September in Frankfurt getroffen hatte.

Wie läuft so ein Workshop eigentlich ab?

Zunächst will ich erklären, wie meine Workshops NICHT ablaufen:

– Es werden KEINE konventionellen Zeichentechniken vermittelt, wie man sie als Lektionen in manchen Lehrbüchern findet, wie z. B. Schraffieren, Graustufenfelder anlegen oder ein Ei unter einer gedachten Lichtquelle von links oben zeichnen.

– Ich gehe NICHT während des Zeichnens herum, um den Zeichnern über die Schulter zu schauen und sie auf sogenannte Fehler aufmerksam zu machen.

– Es geht NICHT um „falsch oder richtig“ oder um „besser oder schlechter“ zeichnen als….wer auch immer.

Wenn du jetzt noch Lust hast weiterzulesen, ist ein Workshop, so wie ich ihn anbiete, vielleicht tatsächlich etwas für dich.

Die Zeichenworkshops finden jeweils in einem Museum in Frankfurt, München, Köln oder Wien statt, in Frankfurt auch im Zoo.

Beim ersten Zusammentreffen der Gruppe nennen wir nur unsere Vornamen und es gibt keine dieser üblichen Selbstvorstellungsrunden.
Ich möchte, dass das ‚Woher‘ und ‚Wohin‘ und das ‚Was mach´ ich sonst noch‘ draußen vor der Tür bleiben.

Ich stelle mir die Runde der Zeichner immer gerne als eine zufällig zusammengewürfelte Gruppe Reisender vor, die sich vorgenommen haben, für eine gewisse Zeit gemeinsam Entdeckungen zu machen.

Im Laufe des Tages bitte ich die Teilnehmer, sich auf verschiedene Zeichenexperimente einzulassen.
Ich erkläre das jeweilige Experiment und los geht’s mit dem Zeichnen, jeder für sich.

Nach einer vorgegebenen Zeit kommen wir wieder zusammen, und wer mag(!), erzählt von seinen Erfahrungen, die er während des jeweiligen Reiseabschnittes sammeln konnte.

Es kommt dann immer zu einem regen Austausch, weil natürlich jeder durch die Erfahrungen der anderen auch Erkenntnisse für sich selbst gewinnen kann.

Auf diese Weise bewegen wir uns zeichnend und miteinander redend durch die Säle des Museums.

Die Zeichen-Experimente sind dazu gedacht, die Zeichner herauszufordern, den Prozess des Zeichnens zu hinterfragen und neu zu erleben.

Das unmittelbare Sehen und Erleben stehen im Mittelpunkt so eines Zeichenworkshops, denn nur, was den Zeichner innerlich beeindruckt, kann er auf seine einzigartige und unvergleichliche Weise auf dem Papier auch adäquat zum Ausdruck bringen.

Welche Experimente das sind, verrate ich natürlich nicht. Dann wäre ja die Überraschung weg.

Aber am Ende des Tages wird sich für jeden Zeichner etwas verändert haben und für jeden wird es etwa anderes sein.

HIER findest du die Informationen für die Anmeldung

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„Ein Workshop bei Martina ist eine Reise zum eigenen, ganz persönlichen zeichnerischen und authentischen Ausdruck und ein echter Befreiungsschlag für angstfreies Zeichnen.“ Alex 

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Wie haben Sie Ihren eigenen Stil gefunden?- Interview mit Martina Wald, Jazz Colours, Mensile di musica jazz, Aprile 2015

trumpet57Wann hatten Sie sich dazu entschieden, Künstlerin zu werden?

Ich glaube nicht, dass es jemals eine bewusste Entscheidung war. Allerdings kann ich mich an einen ganz bestimmten Moment erinnern, als ich meine Zeichnungen betrachtete – ich war dabei, eine Ausstellung in einem Jazzclub vorzubereiten – dass mir meine Jazz-Zeichnungen sehr gut gefielen. Für diesen kurzen Augenblick war es mir möglich, neben mir zu stehen und sie wie eine Fremde zu sehen, und diese Fremde dachte, wow, die sind wirklich gut.
Mir gelang es, wertzuschätzen was ich tue und seitdem denke ich von mir selbst als eine Künstlerin. Es ist nicht mehr länger eine Bezeichnung, die ich mir von außen anhefte.
Wissen Sie, andere Leute können einem immer wieder erzählen, dass sie deine Arbeiten mögen. Man wird es ihnen niemals glauben oder sie sogar ignorieren, solange man nicht selbst wertzuschätzen weiß, was man tut.

Wie haben Sie sich Ihre künstlerischen Fähigkeiten angeeignet, in einer Schule oder eigenständig?

Wie viele, wenn nicht gar wie alle, wurde ich als Künstlerin geboren, aber ich wurde nicht gefördert und man hat es mir sogar ausgeredet. Das geht vielen so.
Allerdings hat mich die Kunst nie ganz losgelassen und so habe ich Kunstgeschichte studiert, um mit der Kunst wenigstens auf intellektueller Ebene verbunden zu sein. Und wissen Sie was? Ich wurde sehr unglücklich. Eines Tages habe ich mich endlich für eine Zeichenklasse in einer privaten Kunstakademie angemeldet. Von diesem Tag an, begann ich innerlich gesund zu werden. Endlich erlaubte ich mir, das zu tun, wofür ich geschaffen wurde.

Fühlten Sie sich von einem speziellen Künstler inspiriert oder von einer bestimmten Kunstepoche?

Schon immer fühlte ich mich zu der Einfachheit und Ausdruckskraft der Zen-Kunst hingezogen. Ich bewundere, wie viel ein einzelner Strich eines Tuschepinsels aussagen kann. Ich stelle fest, dass ich im Laufe der Zeit bei meinen Zeichnungen immer weniger Linien setze. Ich strebe das nicht bewusst an. Es geschieht einfach.

Warum haben Sie sich für das Zeichnen entschieden und nicht, zum Beispiel, für das Malen oder Bildhauern?

Als ich die Kunstschule besuchte, habe ich eine Weile gebraucht, um zu begreifen, dass ich keine Malerin werden wollte wie alle anderen. Ich musste lernen, dass Farben nicht mein Arbeitsmaterial sind.

Im Allgemeinen wird das Zeichnen der eigentlichen Kunst als untergeordnet angesehen. Ausschließlich zu zeichnen ist eher ungewöhnlich. Ich werde oft gefragt, was ich denn mit meinen Zeichnungen mache. Die Leute glauben, ich müsste noch etwas mit ihnen anfangen, wie richtige Bilder danach malen. Nicht viele können die Ausdruckskraft einer einzelnen Linie wertschätzen, weil wir in unserer Kultur zugeschüttet werden mit farbigen Bildern. Verstehen Sie mich richtig, ich liebe Farben, aber sie sind einfach nicht das Material meines künstlerischen Ausdrucks.
Wie haben Sie Ihren eigenen Stil entwickelt?

Um seinen künstlerischen Stil zu entwickeln, muss man einfach nur tun, was man eben tun muss. Man muss ein starkes Gefühl dafür entwickeln, was man als Künstler wirklich benötigt, damit es einem gut geht. Man muss es tun, ohne sich von den Meinungen anderer Leute ablenken zu lassen. Zum Beispiel musste ich immer wieder darauf beharren, keine Farben zu benutzen, obwohl das die meisten Mitstudenten nicht verstehen konnten. Ich hatte darauf zu bestehen, nicht auf großen Leinwänden zu arbeiten, was ungewöhnlich war, und stattdessen an meinem kleinen Zeichenblock festzuhalten.

Wenn man bereit ist, anderer Leute Erwartungen zu enttäuschen, entwickelt man sehr schnell einen eigenen Stil.

Warum ist bei manchen Zeichnungen eher das Porträt des Musikers ausgearbeitet, bei anderen wiederum eher das Instrument?

Mein Zeichnen begann mit dem Portraitzeichnen und ich liebe es immer noch. Manchmal, während ich einen Musiker zeichne, lasse ich mich von seinem Gesichtsausdruck fesseln und der individuelle Mensch kommt zum Vorschein. Aber grundsätzlich geht es mir bei meinen Zeichnungen um die Musik und nicht um den individuellen Musiker.
Wie haben Sie den Jazz entdeckt und was war daran für Sie anziehend?

Rückblickend ist mein Mann an allem schuld. Er hat mir den Jazz geschenkt. Ich wuchs ohne Musik auf und hatte auch überhaupt kein Gefühl für Musik. Als ich meinen Mann kennenlernte und ich mit ihm Jazzkonzerte besuchte, habe ich zuerst gar nichts verstanden. Dann aber langsam, sehr langsam, begann ich etwas zu hören. Ich lernte zuzuhören und das, was ich hörte zu mögen. Als wir das erste Mal in New York waren, 1989, ist dann der Funke endgültig übergesprungen. Ich weiß gar nicht, was genau passierte, aber seitdem bin ich dem Jazz verfallen. Wenn ich Jazz höre, ist es für mich, als würden die Möbel in meinem Kopf immer wieder umgestellt. Ich kann dann völlig neue Gedanken denken und ich fühle mich erfrischt und energiegeladen.

Wie haben Sie sich entschieden mit dieser Musik zu arbeiten?

Ich muss zugeben, ich langweile mich sehr schnell. Wenn sich etwas nicht bewegt, verliere ich das Interesse. Stillleben zeichnen in der Akademie war die Hölle. Ich wollte schon immer Menschen zeichnen, echte Menschen, keine Fotos oder so. Ich habe nicht viele Leute gefunden, die gewillt waren, mir als Modell zu dienen, also habe ich begonnen, in öffentlichen Räumen zu zeichnen, wie im Zug, bei Vorträgen oder in Cafés. Ich hatte mich daran gewöhnt, immer einen Zeichenblock bei mir zu haben. Der nächste logische Schritt war, auch während der Jazzkonzerte zu zeichnen. Ich habe festgestellt, dass das Zeichnen meine Wahrnehmung für die Musik noch steigert.
Zeichnen Sie auch, wenn Sie zuhause Musik hören oder zeichnen Sie nur bei Konzerten?

Ich zeichne die Musik nur, wenn ich sie in Konzerten live höre, sehe und erlebe. Neulich hat jemand vorgeschlagen, ich könnte doch nach Youtube-Videos zeichnen. Es gibt so viele Videos von Konzerten, da könnte ich doch zeichnen, wann immer ich wollte. Aber das wird nicht geschehen. Ich brauche einfach die lebendige Atmosphäre eines Live Konzertes.

Was ist es genau, was Sie während dieser Konzerte einfangen und abbilden wollen?

Während der Konzerte improvisiere ich mit meinem Zeichenstift. Ich werfe Linien aufs Papier, um die Essenz der Musik und der Musiker einzufangen. Ab einem bestimmten Punkt zeichne ich wie in Trance. Ich halte meinen Blick fest auf den Musiker gerichtet und gleichzeitig mache ich eine schnelle Zeichnung nach der anderen. Während des Musikmachens wird die Verbindung zwischen dem Musiker und seinem Instrument so eng, dass sie miteinander zu verschmelzen scheinen und dadurch ein völlig neues Wesen entsteht. Das ist dann der Moment, in dem Jazz sichtbar wird und auf diese Weise kommt der Jazz in die Zeichnung hinein.

Ich will keine „Fan-Art“ produzieren, durch die Zeichner ihre Bewunderung für einen bestimmten Künstler zum Ausdruck bringen, indem sie deren Porträts zeichnen. Das ist auch eines der Dinge, gegen die ich mich durchsetzen musste, um meinen eigenen Stil zu entwickeln, weil die Leute von jemandem, der Jazzmusiker zeichnet, erwarten, dass dann Musiker mit bekannten Namen zu erkennen sind. Ich werde oft darum gebeten, einen bestimmten Jazzmusiker zu zeichnen und dann erkläre ich, einmal mehr, dass mich das nicht interessiert. Vielmehr interessiert mich der einzigartige Moment der Musik, der durch beide, den Musiker und das Instrument, lebendig wird.

Sie titeln Ihre Zeichnungen nach den dargestellten Instrumenten und einer laufenden Nummer. Das ist ungewöhnlich. Warum das?

Auch hier wieder wurde ich konfrontiert mit der Erwartungshaltung der Leute. Wenn ich sie schon nicht nach den abgebildeten Musikern benenne – und es wären tatsächlich berühmte Namen darunter – könnte ich ihnen dann nicht wenigstens einen phantasievollen Titel geben, anstatt dieser langweiligen Nummern? Einmal hätte ich fast nachgegeben. Das war kurz vor einer Ausstellungseröffnung und ich begann, die Zeichnungen nach den Titeln der Stücke, die während des Zeichnens gespielt worden waren, zu benennen. Aber dann habe ich gemerkt, dass diese Titel von der Zeichnung selbst ablenken. Sie würden sich wie eine zusätzliche Schicht auf die Zeichnung legen. Ich will sie aber so einfach und zugänglich wie möglich haben. Und was ist einfacher, als sie durchzunummerieren. Außerdem habe ich dadurch ein sehr gutes Ablagesystem und ich kann jede Zeichnung jederzeit auffinden.

Allerdings bekommt der größte Teil der Zeichnungen überhaupt keine Nummer. Wenn dem so wäre, wären die Nummern schon vierstellig. Alle paar Monate schaue ich die Zeichnungen durch und wenn mir eine zurück spielt, was ich während des Zeichnens gehört habe, dann wird sie mit einer Nummer sozusagen geadelt. Dann hat sie auch eine gute Chance, öffentlich gezeigt zu werden.

Welche sind Ihre Lieblingsmusiker?

Die Jazzszene ist so reichhaltig, ich könnte mich niemals für einen Lieblingsmusiker entscheiden. Meine Liste der Lieblingsmusiker wird nach jedem Konzert länger.
Spielen Sie ein Instrument?

Ich spiele kein Instrument. Aber manchmal denke ich, dass meine Art des Zeichnens sehr der Improvisation im Jazz ähnelt. Ich antworte diesem einzigartigen Augenblick in diesem Moment auf dem Papier und um das zu tun, benutze ich ebenfalls ein Instrument, meinen Zeichenstift.

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?

Manchmal, wenn ich einen Schritt zurücktrete, kann ich erkennen, dass meine Zeichnungen immer schlichter werden. Ich mag das, aber ich kann es nicht erzwingen. Ich muss einfach weitermachen, immer eine Zeichnung nach der anderen.

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Inspirierende Vorbilder suchen

FueßeManchmal sieht man die Arbeiten anderer Zeichner und denkt, oh ja, soooo möchte ich zeichnen können, genau so!

Aber Vorsicht! Man sollte sich fragen, WARUM man sich das wünscht. Fühlt man sich im Vergleich zu diesen bewunderten Arbeiten klein und ungenügend (oh, das schaffe ich niemals) und man traut sich kaum mehr den Stift in die Hand zu nehmen ODER fühlt man sich vom Anblick einer bewunderten Zeichnung inspiriert, sofort selbst zum Stift zu greifen – nicht um diese Zeichnung zu kopieren, sondern einfach um zu zeichnen, wie man eben zeichnet?

Man glaubt oft, nur weil man eine Arbeit toll, großartig, umwerfend findet, dass sie das eigene zeichnerische Ziel verkörpert und dass man unbedingt genauso zeichnen können „muss“, wenn man „gut“ zeichnen will. Das ist aber nicht so.

Die Zeichnungen anderer Künstler, die zu sehen tatsächlich für die eigene Entwicklung wichtig sind, lösen immer eine innere Freude, eine Art Wiedererkennen aus. Im ersten Fall, vergleicht man sich und fühlt sich mies. Im zweiten Fall, denkt man gar nicht daran, sich zu vergleichen, weil man viel zu ungeduldig ist herauszufinden, wie es mit dem eigenen Zeichnen weitergeht.

Diese anderen Zeichnungen kann man ruhig weiterhin großartig finden und bewundern, aber man muss sich davon nicht niederdrücken lassen. Wichtig für das eigene Zeichnen sind die Zeichnungen, die einem diese positive Ja!-Ja!-Ja!-genau-das-ist-es! – Energie vermitteln. Es fühlt sich an, wie nach hause kommen. Alles was dich auf diese Art ruft, alles, was deine Seele so unmittelbar anspricht, vermittelt dir die Kraft, die Zeichnerin zu werden, die zu sein du bestimmt bist.

 

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zeichnen ohne Bezeichnung

Rose265Einen Gegenstand zu sehen und zu benennen (Stuhl, Rose, Tisch) ist etwas anderes, als einen Gegenstand zu sehen und zu zeichnen.

Wenn ich einen Gegenstand benenne, trenne ich mich von diesem. Es entsteht ein Abstand zwischen mir und der Rose. Hier bin ich, dort ist die Rose.
Durch das Wort “Rose” muss ich diese Rose nicht mehr anschauen, um zu wissen, wie eine Rose aussieht. Ich kenne Rosen. Ich habe schon viele Rosen gesehen. Das Wort ersetzt den Gegenstand. Das Wort ist die Bezeichnung.
Wenn ich jedoch einen Gegenstand zeichne, verbinde ich mich mit diesem – ich und diese Rose sind gemeinsam hier.
Erst wenn ich das Wort, die Bezeichnung, zur Seite schiebe, kann ich zeichnen, was ich tatsächlich sehe.
Wenn es das Wort nicht mehr gibt, weiß ich plötzlich nichts mehr. Jetzt muss ich genau hin-sehen, um zu erfahren, was „da“ ist.“.

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Herzliche Grüße und bis bald :-),

Wie unmittelbares Sehen gelingen kann

piano no. 70

piano no. 70

Beim Zeichnen nach der Natur gibt es ein grundlegendes Problem:

wir nehmen die Dinge um uns herum nicht in ihrer ganzen Wahrheit wahr. Wir sehen sie immer nur flüchtig und ungenau. Wir bemerken sie quasi nur im Vorübergehen.

Warum ist das so?

Weil wir meistens nicht UNMITTELBAR SEHEN. Es steht immer etwas zwischen uns und dem Motiv, das wir zeichnen wollen, das uns den Blick verstellt.

Es sind wir selbst und unsere Gedanken, die uns beim Zeichnen im Weg stehen.
Alles, was wir um uns herum sehen, wird von unseren Gedanken gefiltert.
Wir sehen nicht alles WIE es ist, wir sehen alles wie wir denken, dass es ist.
Man kann sich diesen Filter auch wie einen halb transparenten Schleier vorstellen, der sich auf alles legt, was wir sehen und was wir erleben.
Dieser Schleier ist gewebt aus unseren Bewertungen, Vermutungen und Vorurteilen.
Bei allem, was wir anschauen, sehen wir immer noch etwas, nämlich das, was wir darüber denken oder was wir denken, was andere darüber denken oder was wir denken, was wir denken sollten.

Es ist genau dieser Schleier, der uns oft glauben macht, zeichnen sei schwierig.
Auch wenn dieser Gedankenschleier zu unserer menschlichen Natur gehört und wir ihn nie ganz los werden, kann man ihn zur Seite schieben, und sei es auch nur für kurze Momente.

In diesen Momenten können wir UNMITTELBAR sehen.

Wir können dieses klare und unverstellte Sehen erleben, wenn wir HIN-sehen.
Das HIN-sehen gelingt uns dann, wenn wir von uns ab-sehen.
Dieses HIN-sehen ist zu vergleichen mit einem direkten auf etwas zugehen.

HIN-sehen ist hingehen mit den Augen.

In diesem Moment des HIN-sehens geht es (endlich mal) nicht mehr um uns.
Es geht nicht mehr darum, was wir gerade wollen (gut zeichnen), was wir erwarten (eine umwerfende Zeichnung) oder was wir denken (ich kann das nicht).

Beim HIN-sehen gehe ich aus mir heraus, ich verlasse mich selbst, als den Mittelpunkt meines Interesses.

Wenn ich von mir selbst absehe, SCHENKE ich dem Motiv meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit.
Es ist jene Aufmerksamkeit, die üblicherweise meiner eigenen Person gilt.

Für dieses Geschenk der uneingeschränkten Aufmerksamkeit werden wir vom Motiv großzügig belohnt.
Plötzlich ist es möglich, das Motiv als das zu sehen, was es ist.
Ich erkenne dessen einzigartige Existenz in diesem einzigartigen Augenblick.

In solchen Momenten können wir dem Motiv, dem, was es uns sagt, leicht und losgelöst mit dem Stift auf dem Papier antworten.

Das Motiv hat sich uns offenbart.

Man kann diese besonderen Momente des gelüfteten Schleiers nicht erzwingen, aber man kann ungezwungen darauf zugehen und die Wahrscheinlichkeit, sie zu erleben, aktiv erhöhen.

Es bedarf dafür gar nicht viel.

Hier einige gut wirksame “Tricks”:

1. Viel zeichnen.

2. Trotzdem zeichnen (jeder hat da sein eigenes “trotzdem”).

3. Seine eigenen Zeichnungen nie und niemals runter machen, nicht nur nicht vor anderen, sondern auch vor sich selbst nicht.

4. Für jede einzelne Zeichnung dankbar sein, unabhängig davon, was man gerade darüber denkt.

5. Jedem Motiv, sei es ein tatsächliches Wunder der Natur oder irgendwas Profanes, mit Staunen begegnen (Wow, so sieht das also aus).

Das Zeichnen selbst ist nämlich gar nicht schwierig, nur diese festgefahrenen Gedanken darüber loszuwerden, wie z. B. den Gedanken, Zeichnen sei schwierig, ist nicht immer ganz leicht.

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Warum die Bilder im Kopf nicht aufs Papier gehören.

Landschaft 3Neulich eine Email mit einer Frage:

„Bilder im Kopf…immer wieder…aber ich schaffe es nicht sie umzusetzen und auf´s Papier zu bringen…Rat? S.“

Meine Antwort:

Liebe S., ja, ich weiß, es wird immer wieder behauptet, es sei Kunst, wenn man das, was man sich (im Kopf) vorstellt, ganz genau zu Papier bringen kann. Diese Annahme ist so weit verbreitet, weil sehr viele einfach nicht mehr als das können wollen.

Mein Rat? Lass deine Bilder im Kopf – denn sie gehören dort hin, wo sie entstanden sind, nämlich im Kopf.

Es sind sicher wunderbare Bilder und dein Verstand denkt sie sich aus, weil er dadurch deine, dir innewohnende Kreativität zum Ausdruck bringt. Das ist auch gut so.

ABER: diese Bilder in deinem Kopf haben nichts mit den Bildern zu tun, die du in deinem Herzen hast. Zu diesen Bildern hast du vom Verstand her, also über den Kopf, keinen Zugang.

Deshalb weißt du sehr wahrscheinlich gar nicht, dass es diese Bilder gibt. Diese Bilder kannst du dir sichtbar machen, aber NUR und ausschließlich auf dem Papier. Wenn sie auf dem Papier erscheinen, lernst du sie selbst erst kennen.

Diese, DEINE Bilder, die unsichtbar in dir sind, musst du erlauben auf dem Papier zu entstehen. Sie trauen sich aber nur hervor, wenn sie sich bei dir sicher aufgehoben fühlen. Wenn du es dir angewöhnt haben solltest, das meiste, was du zeichnest, erst mal überkritisch zu beurteilen bzw. zu verurteilen, dann ist es deinen wahren inneren Bildern viel zu gefährlich, sich auf dem Papier zu zeigen.

Ich rate dir, schaff dir ein dickes Skizzenbuch an und zeichne nach der Natur.

Blätter die Seiten um und schaue dir deine Zeichnungen erst wieder an, wenn du das ganze Skizzenbuch voll gezeichnet hast. Ja, das ist schwierig durchzuhalten – nicht das Zeichnen, sondern das nicht Nachschauen, denn man hat sich ja so daran gewöhnt, sofort zu kontrollieren, wie es geworden ist. Du musst dich aber darin üben (wieder: nicht im Zeichnen, das geht von alleine) – du brauchst Übung darin, nicht automatisch auf deine Zeichnungen bewertend zu reagieren. Lass deine Zeichnungen eine nach der anderen entstehen, so selbstverständlich wie Äpfel vom Baum fallen. Wenn du das tatsächlich machst und 2 oder 3 Skizzenbücher lang durchhältst, verspreche ich dir, wirst du zu deinen Zeichnungen und zu dem, was du durch Kunst (malen oder zeichnen) ausdrücken willst, eine ganz neue Beziehung haben.

Du wirst dann nicht mehr vom Kopf ausgehend arbeiten wollen, weil inzwischen dein Herz die Gelegenheit hatte, sich dir auf dem Papier zu offenbaren. Deine Themen, deine Motive werden sich dir aufdrängen, weil sie wissen, dass sie bei dir in guten Händen sind.

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Gutes Zeichenpapier – weil du es dir wert bist

Der amerikanische Künstler Steve Martin ist vielseitig.
Er ist nicht nur als Schauspieler bekannt, sondern auch als Autor, Musiker und Kunstsammler.
Während einer Diskussionsveranstaltung über zeitgenössische Kunst im Getty Museum in Los Angeles, zu der er als Kunstkenner eingeladen war, fragte ihn jemand aus dem Publikum, ob er sich denn auch in der bildenden Kunst aktiv betätige.
Steve Martin antwortete, er sei ein so schlechter Zeichner, dass das Blatt Papier, auf dem er zeichnen würde, danach weniger wert wäre, als vorher.
Es wurde gelacht. Selbstverständlich weiß jeder, dass ein jegliches, von Steve Martin auch nur irgendwie bekritzelte Stück Papier sofort erheblich an Wert gewinnen würde.
Mir allerdings war gar nicht zum Lachen. Ich musste nämlich daran denken, dass viele, die gerne zeichnen, es oft nicht tun, weil sie tatsächlich davon überzeugt sind, dass ihre Zeichnungen nicht das Papier wert sind, auf dem sie sie anfertigen. Und das ist überhaupt nicht lustig.

Wir sind es gewohnt, den Preis einer Sache mit dessen Wert zu verwechseln. Weil wir an unsere Kunst nicht so einfach ein Preisschild heften können, glauben wir manchmal, sie sei es auch nicht wert mit Materialien gemacht zu werden, für die ein Preis bezahlt werden muss.
Der Geldwert eines Kunstwerks ist aber kein Wert an sich. Es ist nur ein behaupteter Wert. Ein Wert, auf den sich bestimmte Gruppen einigen, der anerkannt wird oder eben nicht.
Aber der Wert eines Menschen ist unantastbar und nicht verhandelbar. So auch alles, was ein künstlerisch tätiger Mensch erschafft und gestaltet.

Jeder, der sich künstlerisch ausdrückt, schafft einen Mehrwert. Man kann nicht ins Minus arbeiten.

Der eigentliche Wert des Papiers entsteht erst, indem man es zum Zeichnen benutzt und das gilt für jede einzelne Zeichnung von jedem einzelnen Künstler, egal ob dieser nun Steve Martin heißt oder Ernst Hugo Frohsinn.
Es macht keinen Unterschied, ob ich einer Eingebung folgend im Vorübergehen etwas auf´s Papier werfe oder mich drei Stunden konzentriert an den Zeichentisch setze. Das Ergebnis ist es in jedem Fall wert, wertgeschätzt zu werden.

Wir müssen nicht alle unsere Werke und jede Kritzelei im Tresor aufbewahren. Es ist völlig ausreichend, sie respektvoll zu behandeln.

Auch wenn man eine Zeichnung weglegt oder gar wegwirft, sollte man dies wertschätzend tun und nicht mit Verachtung.

Nur weil man glaubt, eine Zeichnung nicht mehr zu brauchen, heißt das nicht, dass das Zeichnen dieser Zeichnung nicht gebraucht wurde.

So wie ein Schritt dem anderen folgen muss, wenn man sich auf den Weg macht, um an einen bestimmten Ort zu gelangen und so wie jeder Gedanke zum nächsten führt, folgt jede Zeichnung der vorhergehenden.
Du kannst es dir nicht leisten, auch nur ein einzelnes Blatt Papier einzusparen, weil jede Zeichnung, so wie sie entstanden ist, nur entstehen konnte, weil es eine Zeichnung davor gab.

Mit jeder Zeichnung, gleichgültig was du über sie denkst, investierst du in den Wert deiner Arbeit.

Deine Wertschätzung muss sich auf dein gesamtes Schaffen beziehen und nicht nur auf die Arbeiten, die du für sehenswert erachtest.

Diese, des Sehens werten Zeichnungen konnten nur entstehen, weil du dich selbst, deine Arbeit und alle – wirklich alle – deine Zeichnungen wertgeschätzt hast.

Selbstverständlich kann man auf preiswertem Papier zeichnen, aber man muss wissen, warum man es tut.
Es ist ein Unterschied, ob ich es benutze, weil ich mir den reichlichen Gebrauch von Papier nur zu einem bestimmten Preis leisten kann oder ob ich absichtlich weniger Geld ausgebe, als ich müsste, weil ich vom Wert meiner Arbeit nicht überzeugt bin und mir teureres Papier nicht zugestehe.

Noch mal: Es ist nicht verkehrt, kostengünstiges Papier zu benutzen, wenn es nicht anders geht oder eine bestimmte Qualität bevorzugt wird, die nur zufällig nicht viel kostet.
Wenn man sich aber nur dafür entscheidet, weil man es sich nicht wert ist, macht man genau dadurch am Ende seine eigene Arbeit tatsächlich wertlos.

Du kannst dir das Zeichnen und den Gebrauch von Papier nicht so lange verkneifen, bis du eines Morgens aufwachst und du dich plötzlich „wertvoll“ genug fühlst, das Papier wert zu sein, auf dem du zeichnest.

Du erschaffst erst den Wert. Es ist dein Zeichnen, das dem Papier seinen Wert gibt. Du machst es wertvoll.

eine Million Dollar______________________________________________________

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