Zeichensafari in Frankfurt am Main

“Zeichensafari im Zoo”

in Frankfurt/M

Samstag, 6. Juni 2015

von 10.30 Uhr bis 15.30Uhr

(bzw. bis 16.00 Uhr bei Bedarf)

– nur noch 2 Plätze frei –

Die Anmeldeinformationen sind HIER zu finden.
Kurz nach einem der letzten Zeichenworkshops in München, schrieb mir eine der Teilnehmerinnen folgendes (ich zitiere –  selbstverständlich mit ihrer Erlaubnis):
“Es war für mich wirklich ein sehr inspirierender und wohltuender Tag – und ich kann nun anders ans Zeichnen herangehen, viel freier und voller Freude.”
Und ich dachte: GENAU!
Vielleicht habe ich es sogar laut gesagt, denn:Genau das ist es, worum es mir geht in diesen Workshops:
Die Teilnehmer sollen spüren, wie es sich anfühlt, FREI zeichnen zu können, wie es sich anfühlt, gelöst und mit Freude zu zeichnen.
Eine andere Teilnehmerin eines Workshops in Köln schrieb mir einmal:
“Dieses temporeiche Zeichnen, welches du uns im Workshop ‘abverlangst’, macht eine Riesenfreude! Schnell zeichnen, direkt von den Augen in die Hand zeichnen, so wie einen Satz aufzuschreiben. Ich glaube, ich hab´s kapiert.”
 Das stimmt auch: Den Zugang zum mühelosen Zeichnen zu finden, ist nicht immer un-anstrengend. Sich zu verändern, seine Grenzen zu erweitern, erfordert eine gewisse Durchsetzungskraft gegen alte Gewohnheiten und Glaubenssätze.
Hat man aber erstmal da “drüben” diese gute Luft geschnuppert und man merkt, wie gut es tut, das Zeichnen nicht mehr so “schwer” zu nehmen, ….
Ahhhh, dann endlich spürt man, was es beim Zeichnen alles Wundervolles zu erleben gibt.
Wenn du Lust hast bei der Zeichen-Safari im Zoo mit dabei zu sein, wirst du erleben, wie spannend und abwechslungsreich es ist, Tieren mit dem Zeichenstift zu begegnen.
Einem Tier mit Zeichenstift und Zeichenblock gegenüberzutreten und es zeichnend kennenzulernen, kann ein intensives Erlebnis sein, das man nicht so schnell vergisst.
Wir werden die Tiere nicht einfach nur “abzeichnen”.
Wir werden uns von ihrer Energie und Lebenskraft beeindrucken lassen und sie kraftvoll und ausdrucksstark auf dem Papier nachempfinden.
Die Anmeldeinformation findest du HIER.

orang utan7

 

Rose Nr. 232 bis 250

Ursprünglich veröffentlicht auf 999 Rosenzeichnungen:

Hier war es in letzter Zeit etwas still. Um wieder Bewegung in die Sache zu bringen, habe ich mal einen ganzen Schwung Rosen hintereinander gezeichnet. Deshalb hier 19 Zeichnungen auf einmal. Wenn man auf eines der kleinen Bilder klickt, öffnet sich eine Diashow. Indem man dann auf das winzige Kreuz oben links (glaube ich, ist das) klickt, kommt man wieder zurück auf Normal-Ansicht.

Original ansehen

doodle-di-dum doodle-di-da

Richtig gute Zeichenübung Nr. 3

madamewalroc39fDas englische Wort für “kritzeln” heißt “doodle”. Auch ohne zu wissen wie “doodle” übersetzt wird, könnte man schon allein durch den Klang des Wortes erraten, was es  bedeutet. Für mein Gefühl klingt es wie “schwanken, spielen, harmlosen Blödsinn machen, herumalbern”.

Es klingt wie etwas, das man nicht ernst nehmen muss und das Spaß macht. Auf jeden Fall klingt “doodle-n” wie etwas, das man definitiv öfter tun sollte, und zwar nicht nur beim Telefonieren oder um bei einer langweiligen Vorlesung nicht einzuschlafen, sondern ganz bewußt um zu zeichnen.

Nimm irgendein Stück Papier und einen Stift, der in greifbarer Nähe liegt. Man kann auf Büttenpapier oder auf Schreibpapier doodle-n, mit Füller, Filzer oder Bleistift. Ich doodle gerne mit meinem Kugelschreiber auf dem sehr glatten Papier meines Schreibblocks.

Fülle das ganze Blatt von oben nach unten, von unten nach oben, in alle Richtungen, mit schwungvollen Linien und Kreisen. Stell Dir vor, du fährst Schlittschuh auf dem Papier und du hast die gesamte Eisfläche ganz für dich alleine. Es ist niemand da, der dich anrempelt. Du hast freie Fahrt. Du genießt die ruhige Bewegung deiner Hand und den Anblick der dabei entstehenden Formen.

Früher oder später wirst du anfangen, in diesen Linien Formen oder Gegenstände zu erkennen. Laß dir Zeit. Sobald sich eine Form für dich deutlich genug abzeichnet (!), folge ihr mit dem Stift. Lasse dich leiten von dem Bild, das du beginnst zu erkennen. Wie will dieses Bild gezeichnet werden? Ziehe weiter deine Linien und Kreise und lass dich führen. Was ist es, was auf deinem Blatt entstehen will? Hilf ihm. Bring es an die Oberfläche.

Hier noch ein weiteres Entstehungs-Beispiel:

Der Sinn der Übung?

– Du lernst, der Bewegung deiner Hand und deinen Linien zu vertrauen.

– Du lässt sichtbar werden, was dich gerade berührt oder amüsiert oder interessiert.

– Du erfindest mühelos, ohne auf das berühmt berüchtigte weiße Blatt starren zu müssen.

– Du hörst auf, dich selbst zu beobachten und zu kontrollieren, ob du richtig oder gut zeichnest. Du zeichnest ganz entspannt. Du gibst die Kontrolle auf und LÄSST zeichnen.

Dumbo

Madame Wall Ross

Madame Schier-Raff

Madame Präschtig

Worum es beim Zeichnen wirklich geht

Rose200Es geschieht immer wie von selbst.

Es funktioniert wie irgendein verdammter Mechanismus, der ausgelöst wird, sobald man mit der Absicht zu zeichnen, einen Stift in die Hand nimmt.

Von “ich möchte zeichnen” wechselt der innere Modus auf “jetzt muss ich zeichnen”.

Ruckzuck hat sich der Wunsch zu zeichnen verwandelt in eine Forderung.

Eine Forderung, die uns völlig überfordert, weil wir gar nicht wissen, was genau wir von uns da verlangen. Was sollen wir denn jetzt eigentlich tun und wofür soll das gut sein?

Dass wir uns vor noch gar nicht so langer Zeit, so vor ungefähr zwanzig Sekunden, auf das bevorstehende Zeichnen gefreut hatten, kurz bevor der Zeichenblock aufgeschlagen wurde und bevor wir den Stift in der Hand hielten, haben wir völlig vergessen.

Was? Zeichnen soll ich? Kann ich nicht.

Das schlichte Wort “zeichnen” hat es in sich. Kaum ein Wort ist so belastet mit Vorurteilen, Schamgefühlen und der Angst zu versagen. Wahrscheinlich ist das Wort “zeichnen” dasjenige, das am häufigsten gemeinsam mit “ich kann nicht” ausgesprochen wird.

Während dieser vielen Jahre, in denen ich mich intensiv mit dem Zeichnen beschäftige und mit vielen Menschen über das Zeichnen gesprochen habe, hörte ich kaum einem den Satz “ich kann zeichnen”.

Von sich selbst zu sagen, man könne zeichnen, wird als ungeheure Anmaßung empfunden, eine Behauptung, der man glaubt, nicht standhalten zu können.

“Zeichnen können” wird gleichgesetzt mit “jederzeit alles perfekt zeichnen können”.

Wenn Zeichnen also so etwas unvorstellbar Schwieriges ist, das, wenn überhaupt, nur in höchster Vollendung getan werden sollte, um sich nicht der Lächerlichkeit preiszugeben, warum sind wir dann überhaupt jemals auf die Idee gekommen, zeichnen könnte uns Freude machen?

Ganz einfach? Wir haben uns auf´s Zeichnen gefreut, solange wir noch nicht daran dachten, dass wir, um zu zeichnen, tatsächlich zeichnen müssen.

Wir hatten uns nicht auf die Tätigkeit des Zeichnens gefreut, sondern auf das, was wir damit verbinden.

Wir hatten uns darauf gefreut, was wir erleben werden beim Zeichnen und auf die Erfahrungen, die uns das Zeichnen ermöglicht.

Wir haben uns so lange auf das Zeichnen gefreut, bis uns klar geworden ist, von einer Sekunde auf die andere, dass wir uns in eine Unternehmung hinein manövriert haben, aus der es nur zwei Auswege gibt:

Entweder wir machen das jetzt hier richtig genial oder wir versagen völlig.

Es scheint nur diese zwei Möglichkeiten zu geben: Es gibt grandios gewinnen oder peinlich scheitern.

Sobald es darum geht, echte und sichtbare Linien auf dem Papier zu ziehen, wird in unserem Kopf dieser Schalter umgelegt und wir denken nicht mehr an das Er-lebnis, sondern nur noch an das Er-gebnis.

Zeichnen hat dann nichts mehr mit Freude zu tun, sondern mit Mühe und Erfolgsdruck.

Diese, meistens von Erfahrungen in der Vergangenheit gespeisten Gedanken, die behaupten, man solle das Zeichnen lieber gleich lassen, weil nichts Gutes dabei herauskommt, kann man aber austricksen.

Wenn diese Gedanken uns das Zeichnen ausreden wollen, bitte sehr, sollen sie doch.

Denn in Wirklichkeit geht es uns gar nicht ums Zeichnen. Uns geht es um etwas ganz anderes, wichtigeres.

Zu sagen, “ich möchte gerne zeichnen”, ist doch nur eine sehr ungenaue Formulierung für etwas, das über das Zeichnen, wie es allgemein verstanden wird, weit hinaus geht.

Statt “ich möchte gerne zeichnen” kann man sagen:

“Ich möchte gerne beobachten” und “ich möchte gerne entdecken” und “ich möchte gerne erleben, erfahren, erkunden, erkennen, betrachten, durchschauen, erforschen, herausfinden.”

Man kann sagen “ich möchte mich überraschen lassen, ich möchte mich einer bestimmten Sache zuwenden, ich möchte das Papier unter der Hand fühlen, ich möchte das Geräusch des Stiftes hören, ich möchte spüren, wie sich der Druck meiner Hand verändert und mit ihm der Ausdruck meiner Linien.”

Statt ” ich möchte zeichnen” kann man auch sagen, “ich möchte mich über ein randvolles Skizzenbuch freuen, ich möchte mich verbinden, mit dem, was mich umgibt, ich möchte etwas Unvorhersehbares entstehen lassen, ich möchte genießen, ich möchte staunen, ich möchte mich wundern, mich verlieben.”

All diese Gefühle und Erlebnisse sind es, die uns das Zeichnen wertvoll machen. Wenn wir uns aufs Zeichnen freuen, freuen wir uns in Wirklichkeit auf diese Fülle von Möglichkeiten und neuen Erfahrungen, die uns das Zeichnen bietet.

Wenn wir uns darüber im Klaren sind, lassen wir uns, sobald wir den Stift in die Hand nehmen, das Zeichnen nicht mehr vermiesen.

Ach ja, stimmt, beim Zeichnen entstehen Zeichnungen.

Wenn wir uns dafür entscheiden, das Zeichnen in dieser ganzen Fülle erleben zu wollen, werden unsere Zeichnungen immer Zeugnisse von all diesen Erlebnissen sein.

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Zeichenworkshop im Frankfurter Zoo am Samstag, 6. Juni 2015

KameleWorkshop

“Zeichensafari im Zoo”

Samstag, 6. Juni 2015

von 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr (plus eine halbe Stunde länger bei Bedarf)

Einem Tier mit Zeichenstift und Zeichenblock gegenüberzutreten und es zeichnend kennenzulernen, kann ein intensives Erlebnis sein, das man nicht so schnell vergisst.
Wir werden uns die Zeit nehmen, die Tiere sehr genau zu beobachten und uns zeichnend mit ihrem Erscheinungsbild und ihren Bewegungen vertraut machen, um sie dann mit ihrer ganzen Lebendigkeit auf´s Papier zu bringen.
Vom abbildhaften Zeichnen werden wir übergehen zu freieren Darstellungen und nicht nur zeichnen, was wir sehen, sondern was wir erleben und fühlen.
Um beim Zeichnen von Tieren authentische und lebendig wirkende Zeichnungen zu machen, ist es wichtig, sich auf sein Gefühl zu verlassen und sich seiner eigenen Lebendigkeit bewusst zu werden.
Wir werden die Tiere nicht einfach nur “abzeichnen”, sondern ihre Energie und Lebendigkeit darstellen.
Wenn du Lust hast, an dieser Safari teilzunehmen und so manche neue Freundschaft zu schließen (nicht nur mit Menschen :-) ), dann klicke bitte HIER, um zur Anmeldeinformation zu gelangen.
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Das sagen Teilnehmer früherer Workshops:
“Es war für mich ein wirklich sehr inspirierender und wohltuender Tag – und ich kann nun anders ans Zeichnen herangehen, viel freier und voller Freude!”
Barbara
“Du hast uns einfach zum Zeichnen gebracht, man könnte fast sagen ‘verführt’ und dabei jeden so genommen, wie er ist, ohne zu vergleichen und zu beurteilen. Ich bin fast nach hause getanzt, weil ich so beschwingt war.”
Alex”Du hast wirklich eine wundervolle Art zu motivieren, so ganz unkompliziert an das Zeichnen heranzugehen.”
Marko
“Von ‘Ich kann nicht zeichnen’ zu ‘Beim Zeichnen fühle ich mich glücklich’ – das ist der Quantensprung, den mir dein Kurs geschenkt hat.”
Petra
“Vielen Dank für die viele Mühe, die du dir gemacht hast, um diesen Workshop zu einer Erfahrung zu machen, die mir sehr lange im Gedächtnis bleiben und meine Sichtweise des Zeichnens ganz bestimmt nachhaltig beeinflussen wird.”
Anja
“Ein sehr reicher Tag mit vielen wertvollen Anregungen und Ermutigungen.”
Martin
“Was ich alles an Perspektiven, an geöffneten Türen mitgenommen habe…ich wüsste gar nicht, wo ich anfangen sollte.”
Hartmut
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“Wie macht man lebendige Zeichnungen von lebenden Tieren”

Artikel von Martina Wald

HIER klicken.

orang utan7

Buddha von allen Seiten

BuddhafigurEs freut mich, dass der Buddhismus in der westlichen Welt immer mehr Zuspruch und Aufmerksamkeit erhält. Vor ca. 35 Jahren war es noch ungewöhnlich, wenn man in der Schule darüber etwas erfahren hat. Zum Glück hatte ich eine sehr fortschrittliche Religionslehrerin. Sie hat uns auch das Meditieren nahe gebracht, zu einer Zeit, als es noch als dubioses Esoterikzeug galt. Ein Junge in meiner Klasse machte damit sofort so ungewöhnliche Erfahrungen, dass er dann als Erwachsener tatsächlich einer östlichen Religionsgemeinschaft beitrat und soweit ich weiß, hat das sein Leben sehr positiv beeinflußt. Einmal erzählte er mir – damals waren wir noch Jugendliche und er begann gerade sich in östliche Texte einzulesen, dass er davon überzeugt sei, dass alles, was man anderen Menschen schenke, auf irgendeinem Wege zu einem selbst wieder zurückkommen würde. Für mich damals ein ganz neues Konzept. Ich habe das nie vergessen und heute ist es für mich selbstverständlich, davon auszugehen, dass ich alles, was ich anderen gebe oder anderen vorenthalte, am Ende immer nur mir selbst gebe oder mir selbst vorenthalte.

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