Wie unmittelbares Sehen gelingen kann

piano no. 70

piano no. 70

Beim Zeichnen nach der Natur gibt es ein grundlegendes Problem:

wir nehmen die Dinge um uns herum nicht in ihrer ganzen Wahrheit wahr. Wir sehen sie immer nur flüchtig und ungenau. Wir bemerken sie quasi nur im Vorübergehen.

Warum ist das so?

Weil wir meistens nicht UNMITTELBAR SEHEN. Es steht immer etwas zwischen uns und dem Motiv, das wir zeichnen wollen, das uns den Blick verstellt.

Es sind wir selbst und unsere Gedanken, die uns beim Zeichnen im Weg stehen.
Alles, was wir um uns herum sehen, wird von unseren Gedanken gefiltert.
Wir sehen nicht alles WIE es ist, wir sehen alles wie wir denken, dass es ist.
Man kann sich diesen Filter auch wie einen halb transparenten Schleier vorstellen, der sich auf alles legt, was wir sehen und was wir erleben.
Dieser Schleier ist gewebt aus unseren Bewertungen, Vermutungen und Vorurteilen.
Bei allem, was wir anschauen, sehen wir immer noch etwas, nämlich das, was wir darüber denken oder was wir denken, was andere darüber denken oder was wir denken, was wir denken sollten.

Es ist genau dieser Schleier, der uns oft glauben macht, zeichnen sei schwierig.
Auch wenn dieser Gedankenschleier zu unserer menschlichen Natur gehört und wir ihn nie ganz los werden, kann man ihn zur Seite schieben, und sei es auch nur für kurze Momente.

In diesen Momenten können wir UNMITTELBAR sehen.

Wir können dieses klare und unverstellte Sehen erleben, wenn wir HIN-sehen.
Das HIN-sehen gelingt uns dann, wenn wir von uns ab-sehen.
Dieses HIN-sehen ist zu vergleichen mit einem direkten auf etwas zugehen.

HIN-sehen ist hingehen mit den Augen.

In diesem Moment des HIN-sehens geht es (endlich mal) nicht mehr um uns.
Es geht nicht mehr darum, was wir gerade wollen (gut zeichnen), was wir erwarten (eine umwerfende Zeichnung) oder was wir denken (ich kann das nicht).

Beim HIN-sehen gehe ich aus mir heraus, ich verlasse mich selbst, als den Mittelpunkt meines Interesses.

Wenn ich von mir selbst absehe, SCHENKE ich dem Motiv meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit.
Es ist jene Aufmerksamkeit, die üblicherweise meiner eigenen Person gilt.

Für dieses Geschenk der uneingeschränkten Aufmerksamkeit werden wir vom Motiv großzügig belohnt.
Plötzlich ist es möglich, das Motiv als das zu sehen, was es ist.
Ich erkenne dessen einzigartige Existenz in diesem einzigartigen Augenblick.

In solchen Momenten können wir dem Motiv, dem, was es uns sagt, leicht und losgelöst mit dem Stift auf dem Papier antworten.

Das Motiv hat sich uns offenbart.

Man kann diese besonderen Momente des gelüfteten Schleiers nicht erzwingen, aber man kann ungezwungen darauf zugehen und die Wahrscheinlichkeit, sie zu erleben, aktiv erhöhen.

Es bedarf dafür gar nicht viel.

Hier einige gut wirksame “Tricks”:

1. Viel zeichnen.

2. Trotzdem zeichnen (jeder hat da sein eigenes “trotzdem”).

3. Seine eigenen Zeichnungen nie und niemals runter machen, nicht nur nicht vor anderen, sondern auch vor sich selbst nicht.

4. Für jede einzelne Zeichnung dankbar sein, unabhängig davon, was man gerade darüber denkt.

5. Jedem Motiv, sei es ein tatsächliches Wunder der Natur oder irgendwas Profanes, mit Staunen begegnen (Wow, so sieht das also aus).

Das Zeichnen selbst ist nämlich gar nicht schwierig, nur diese festgefahrenen Gedanken darüber loszuwerden, wie z. B. den Gedanken, Zeichnen sei schwierig, ist nicht immer ganz leicht.

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Antworten aus über 4 Jahren “25 Tipps wie man richtig gut zeichnet”, Folge 4

Im Herbst 2011 habe ich die “25 Tipps wie man richtig gut zeichnet” veröffentlicht und dieser Artikel ist seither der meist gelesene und kommentierte Text dieser Webseite. Inklusive meiner Antworten haben sich inzwischen 149 Kommentare dort zusammengefunden. Manchmal sind es Fragen, manchmal Erfahrungsberichte, manchmal schreiben erfahrene Zeichner, manchmal sogenannte “Anfänger” und manchmal auch Kinder. Ich glaube, vieles davon, könnte auch für andere Zeichner von großem Interesse sein.

Da sie aber unterhalb der “25 Tipps wie man richtig gut zeichnet” stehen und in dieser langen Abfolge von Kommentaren versteckt sind, vermute ich, werden sie von anderen Besuchern dieser Webseite gar nicht so oft gefunden und gelesen.

Gabi schrieb: ” Die 25 Tipps helfen mir ein wenig mehr Selbstvertrauen in mein Tun zu haben. Ich zeichne oft, überall und mit allem was ich erwische. Mindestens ein paar Striche muss ich machen. Mir hilft das Zeichnen gegen die Depression. Solange ich mich nicht selbst unter Druck setze oder mich selbst beleidige – ich kann es mir selber nicht gut genug machen. ”

Meine Antwort:

“Ich bin froh, dass du erkannt hast, dass du selbst es bist, die es sich schwer macht, wenn du nicht freundlich mit dir umgehst. Gut machen oder schlecht machen sind in der Kunst keine relevanten Kriterien, sondern nur DAS überhaupt MACHEN. Indem man seine Arbeit macht, gibt man der Kunst, die erschaffen werden will, die Möglichkeit in die Welt zu kommen. Dieses Gut/Schlecht wird von Menschen aufrechterhalten, die nur in Schwarzweiß denken und glauben, das Leben und die Kunst sei ein großer Wettbewerb, und weil sie auf diese Weise so tun können, als seien sie vorne dran. Manche brauchen das. Viele Künstler glauben, dass sie eine Art Verpflichtung haben, sich selbst am strengsten zu bewerten, damit keiner ihn nachsagen kann, sie bemühten sich nicht genug oder ihre Arbeit sei zu flach, wenn sie sich nicht mindestens dafür seelisch zerfleischen. Das ist so ein großer und tragischer Mist.
Ich bitte dich, zeichne soviel du willst und kannst und freue dich über jeden einzelnen deiner Striche und über jede deiner Zeichnungen.

 

 

Zeichnen lernen mit Raster und Schablonen???????????

Oh Mann, bin ich wütend – oder entstetzt – ich weiß gar nicht was genau. Vielleicht eher alarmiert.

Ich fühle mich wie eine Ernährungsberaterin, die ihren Kunden hilft, von Fastfood, Cola und Nutella wegzukommen und dann liest sie in einem populären Magazin einen Artikel, der die Vorzüge von Zuckerkonsum herausstellt. Nein, schreit sie, nein – meine Leutchen lesen das und sie beginnen wieder zu zweifeln, weil dieser ganze Mainstream-Mist so unreflektiert konsumiert wird und danach dann auch wieder der Zucker.

Wovon ich überhaupt spreche? Von Zeichenbüchern. Für Kinder!

Ich blättere ein Buchprospekt durch – war gerade am Briefkasten und habe die Post hoch geholt – mit einem Kaffee am Schreibtisch wollte ich es mir gemütlich machen und diesen Prospekt durchblättern. Ich habe Nichten und Neffen (ähem: Großnichten und Großneffen), denen ich gerne Bücher mitbringe, also interessiere ich mich für Kinderbuchprospekte und was muss ich auf Seite 23 sehen: (ich heule gerade auf) “So lernst du zeichnen – Schritt für Schritt.” und “Mein großes Schablonen-Malbuch”.

Auf dem Titelbild des ersten Buches sind Raster abgebildet (Raster!) in die Strichfigurenkinder eingepasst sind und der Begleittext sagt: “…vermittelt der Band kleinen Kreativkünstlern (hä? – was ist das denn für ein Wort?)…..im Handumdrehen……..entstehen….aus einfachsten Formen wunderschöne Zeichnungen.”

Das andere Buch wird im Begleittext folgendermaßen beworben: “Die lustigen Schablonen mit bunten Stiften nachzeichnen (!) und ausmalen.” Nichts gegen Ausmalbücher, aber mit Schablonen?????? Ja, geht´s noch?

Raster und Schablonen? Wirklich?

Ihr gebt euren Kindern Cola und Nutella? Wirklich?

Nachtrag zwei Stunden später: Inzwischen habe ich einige zustimmende Reaktionen von Lesern erhalten, auch auf facebook. Ich will nur noch mal kurz festhalten, dass sich meine Wut nicht auf diese, im Moment so aktuellen Malbücher für Erwachsene bezieht. Ich bin mir noch nicht sicher, was sich davon halten soll, glaube aber, dass sie eine sehr, sehr entspannende Wirkung haben können. Einfach so Stifte übers Papier zu ziehen, ohne zu glauben, einer Erwartungshaltung entsprechen zu müssen, stelle ich mir sehr angenehm vor und ich glaube auch nicht, dass das irgendjemand mit kreativ sein verwechselt.

Was mich wütend macht, ist diese durch Zeichenanleitungsbücher für Kinder verbreitete Meinung, man müsse Kindern “beibringen”, wie sie zu zeichnen hätten, um “richtig” und “gut” und “allgemein anerkannt” zeichnen zu können. Kinder wissen selbst sehr gut, wie sie etwas auf dem Papier darstellen wollen, man muss sie nur lassen und nicht glauben, sie müssten in irgendeiner Weise dazu angeleitet werden – unterstützt und ermutigt, das ja, aber nicht mit einer Kochrezeptartigen Vorgabe.

 

 

 

Antworten aus über 4 Jahren “25 Tipps wie man richtig gut zeichnet”, Folge 3

Im Herbst 2011 habe ich die “25 Tipps wie man richtig gut zeichnet” veröffentlicht und dieser Artikel ist seither der meist gelesene und kommentierte Text dieser Webseite. Inklusive meiner Antworten haben sich inzwischen 149 Kommentare dort zusammengefunden. Manchmal sind es Fragen, manchmal Erfahrungsberichte, manchmal schreiben erfahrene Zeichner, manchmal sogenannte “Anfänger” und manchmal auch Kinder. Ich glaube, vieler dieser Texte können auch für andere Zeichner von großem Interesse sein.

Da sie aber unterhalb der “25 Tipps wie man richtig gut zeichnet” stehen und in dieser langen Abfolge von Kommentaren versteckt sind, vermute ich, werden sie von anderen Besuchern dieser Webseite gar nicht so oft gefunden und gelesen.

Violetta schrieb: “ich will ja immer zeichnen aber wenn ich anfangen will ist mein kopf wie leergefegt und ich habe keine idee was ich zeichen soll.”

Meine Antwort:

“Das Gute ist: um zu zeichnen braucht man keine Idee. Man beginnt einfach mit dem, was direkt vor einem ist, wo immer du auch gerade zeichnen willst. Alles ist des Zeichnens wert, ob es die Computermaus auf dem Schreibtisch ist oder der Kaffeebecher oder der Blick aus dem Fenster. Beginne mit irgendetwas und wenn du erst einmal tatsächlich angefangen hast, willst du gar nicht mehr aufhören, denn du wirst plötzlich so viel entdecken, was du alles zeichnen willst. Versprochen. :-)

 

 

verwelkte Rose – Thema verfehlt?

In irgendeinem Forum wurde vor einiger Zeit mein Rosenblog (999 Rosenzeichnungen) verlinkt. Eine Frau, Mitglied dieses Forums, meldete sich zu Wort und gab mir mal so richtig Bescheid. Ich hätte ja wohl nicht verstanden, worum es bei Rosen ginge. Rosen seien bunt und lebensfroh (nicht wörtlich zitiert, sie schrieb etwas in diese Richtung) usw. Ich hatte, ihrer Meinung nach, schlicht und einfach das Thema verfehlt.

Tja, was hätte ich ihr antworten sollen? Meine Rosenzeichnungen sind eben meine Rosenzeichnungen, entschuldigen Sie bitte, dass sie nicht Ihren Vorstellungen von Rosendarstellungen entsprechen?

Ich hatte mich damals sehr darüber geärgert. Weniger darüber, dass die Dame nicht mochte, was ich zeichnete, sondern über die Vermessenheit, von einem Künstler zu fordern, dessen Kunst müsse ins eigene Weltbild passen, andernfalls könne man diese Kunst nicht gelten lassen.

Oh mein Gott!

Ich bin drüber weg, aber inzwischen frage ich mich, ob ich nicht genau das auch immer wieder mache: erwarten, dass Künstler gefälligst Kunst machen sollen, mit der ICH etwas anfangen kann. Kunst soll mir entsprechen, damit ich mir nicht die Mühe machen muss, der Kunst zu entsprechen und ihren Forderungen und Herausforderungen, die sie an mich stellt mit offenem Blick und Geist zu begegnen. Wie oft schüttle ich Kunst einfach ab mit “mag ich nicht, gefällt mir nicht, versteh´ ich nicht.” Was ist mir durch diese arrogante Haltung wohl schon alles entgangen, weil ich zu feige oder zu faul war, mich auf eine andere “Ansicht” einzulassen?

Kunst ist immer Kunst des anderen Blicks, und nicht das, was ich durch meinem Blick darauf, dazu erkläre.

Mit meiner “Verwelkten Rose” habe ich für manche sicher das “Thema verfehlt”, aber diese Rose ist eine Rose ist eine Rose.

Rose281

 

 

 

 

Zeichenworkshop in Köln am Samstag, 13. Februar 2016 – ausgebucht

Köln Museum“Mit Freude und Leichtigkeit zeichnen”

Workshop in Köln

im Römisch-Germanischen Museum

am Samstag, 13.Februar 2016
von 10.30 Uhr bis 15.30/16.00 Uhr
Hocker - Smiley– nur noch 1 Platz frei –

ausgebucht

HIER geht es zu den Informationen für die Anmeldung.

Dieser Zeichentag wird dich dazu inspirieren mit deiner eigenen Art des zeichnerischen Ausdrucks wieder intensiven Kontakt aufzunehmen.

Wenn du dir deines eigenen unvergleichlichen Ausdrucks “selbst bewusst” wirst, fällt es dir leicht, den inneren Kritiker zu überhören und wieder “selbstbewusst” und mit Begeisterung zu zeichnen.

Du kannst deine Zeichnungen mühelos entstehen lassen, ohne den Entstehungsprozess ständig kritisch zu kontrollieren und zu hinterfragen.

Ich zeige dir, wie du unmittelbar sehen kannst und wie dir ausdrucksstarke und authentische Zeichnungen gelingen, die keinen Vergleich scheuen müssen, weil sie einzigartig und unvergleichlich sind.

Wenn du am Workshop “Mit Freude und Leichtigkeit zeichnen” am Samstag, 13. Februar teilnehmen möchtest, findest du HIER die Anmeldeinformation.

Glyptothek 4- 22.August 2015

von links: Rolf, Gabi, Leopold, Martina, Silke, Ute, Susanne

Das ist (fast) die  ganze fröhliche Truppe, die sich im August in der Glyptothek in München zusammengefunden hat. (Lars fotografiert und Brigitte musste pünktlich gehen)

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 “Ich war einfach sprachlos. Ich bin mit wenigen Erwartungen gekommen und wollte einfach ´mal ausprobieren, ob ich nicht einige neue Impulse sammeln kann. Das Ergebnis war überwältigend! Du hast mir im großen Haus der Kunst eine Tür zu einem weiten Raum gezeigt und geöffnet.”

Klaus

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Wie läuft so ein Workshop eigentlich ab?

Das ist eine berechtigte Frage und ich will sie hier gerne beantworten.

Zunächst allerdings will ich erst mal erklären, wie meine Workshops NICHT ablaufen:

– Es werden KEINE konventionellen Zeichentechniken vermittelt, wie man sie als Lektionen in manchen Lehrbüchern findet, wie z. B. Schraffieren, Graustufenfelder anlegen oder ein Ei unter einer gedachten Lichtquelle von links oben zeichnen.

– Ich gehe NICHT während des Zeichnens herum, um den Zeichnern über die Schulter zu schauen und sie auf sogenannte Fehler aufmerksam zu machen.

– Es geht NICHT um ‘falsch oder richtig’ oder um ‘besser oder schlechter’ zeichnen als….

Wenn du jetzt noch Lust hast weiterzulesen, ist ein Workshop, so wie ich ihn anbiete, vielleicht tatsächlich etwas für dich.

Die Zeichenworkshops finden jeweils in einem Museum in Frankfurt, München, Köln oder Wien statt, in Frankfurt auch im Zoo.

Beim ersten Zusammentreffen der Gruppe nennen wir nur unsere Vornamen und es gibt keine dieser üblichen Selbstvorstellungsrunden.
Ich möchte, dass das ‘Woher’ und ‘Wohin’ und das ‘Was mach ich sonst noch’ draußen vor der Tür bleibt.

Ich stelle mir die Runde der Zeichner immer gerne als eine zufällig zusammengewürfelte Gruppe Reisender vor, die sich vorgenommen haben, für eine gewisse Zeit gemeinsam Entdeckungen zu machen.

Im Laufe des Tages bitte ich die Teilnehmer, sich auf verschiedene Zeichenexperimente einzulassen.
Ich erkläre das jeweilige Experiment und los geht’s mit dem Zeichnen, jeder für sich.

Nach einer vorgegebenen Zeit kommen wir wieder zusammen, und wer mag(!), erzählt von seinen Erfahrungen, die er während des jeweiligen Reiseabschnittes sammeln konnte.

Es kommt dann immer zu einem regen Austausch, weil natürlich jeder durch die Erfahrungen der anderen auch Erkenntnisse für sich selbst gewinnen kann.

Auf diese Weise bewegen wir uns zeichnend und miteinander redend durch die Säle des Museums.

Die Zeichen-Experimente sind dazu gedacht, die Zeichner herauszufordern, den Prozess des Zeichnens zu hinterfragen und neu zu erleben.

Das unmittelbare Sehen und Erleben stehen im Mittelpunkt so eines Zeichenworkshops, denn nur, was den Zeichner innerlich beeindruckt, kann er auf seine einzigartige und unvergleichliche Weise auf dem Papier auch adäquat zum Ausdruck bringen.

Welche Experimente das sind, verrate ich natürlich nicht. Dann wäre ja die Überraschung weg.

Aber am Ende des Tages wird sich für jeden Zeichner etwas verändert haben und für jeden wird es etwa anderes sein.

HIER findest du die Anmeldeinformationen

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Das sagen Teilnehmer früherer Workshops:

“Es war für mich wirklich ein sehr inspirierender und wohltuender Tag – und ich kann nun anders ans Zeichnen herangehen, viel freier und voller Freude.” Barbara

“Du hast uns einfach zum Zeichnen gebracht, man könnte fast sagen ‘verführt’ und dabei jeden so genommen, wie er ist, ohne zu vergleichen und zu beurteilen. Ich bin fast nach hause getanzt, weil ich so beschwingt war.” Alex

“Ein sehr reicher Tag mit vielen wertvollen Anregungen und Ermutigungen.” Martin

“Du hast wirklich eine wundervolle Art zu motivieren, so ganz unkompliziert an das Zeichnen heranzugehen.” Marko

“Von ‘Ich kann nicht zeichnen’ zu ‘Beim Zeichnen fühle ich mich glücklich’ – das ist der Quantensprung, den mir dein Kurs geschenkt hat.” Petra

“Was ich alles an Perspektiven, an geöffneten Türen mitgenommen habe…ich wüßte gar nicht, wo ich anfangen sollte.” Hartmut

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“Ein Workshop bei Martina ist eine Reise zum eigenen, ganz persönlichen zeichnerischen und authentischen Ausdruck und ein echter Befreiungsschlag für angstfreies Zeichnen.” Alex 

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