Zeichenworkshop in München am Samstag, 11. Mai 2019

Workshop in München

„Mit Freude und Leichtigkeit zeichnen“

im Museum Fünf Kontinente

am Samstag, den 11. Mai 2019

von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Zeichnen ist etwas Wunder-volles ( voll der Wunder), denn durch das Zeichnen erkennen wir in allem, was uns umgibt das Wundervolle.
Leider ist vielen von uns das „Wundern“ beim Zeichnen schon sehr früh ausgetrieben worden. Stattdessen sollten wir „richtig“ zeichnen und „genau“ zeichnen und nur das, was alle sehen und nicht das, was nur wir sehen.

Es ist aber unser ganz eigener Blick, unsere eigene Auffassung, unser eigener Eindruck, der unsere Zeichnungen ausdrucksstark und eindrucksvoll macht, sofern wir es uns erlauben.

Wenn du Lust hast, endlich DEIN eigenes Zeichnen zu entdecken, deine eigenen Linien zu finden, deine eigene Sichtweise zu Papier zu bringen, dann würde ich mich sehr freuen, dich am Samstag, 11. Mai im Museum Fünf Kontinente begrüßen zu dürfen.

HIER findest du das Informationsblatt zur Anmeldung

So haben Teilnehmer frühere Workshops erlebt:

„Es waren drei wundervolle Tage in Bad Heilbrunn. Ich habe etwas wiedergefunden, was ich seit vielen Jahren gesucht und sehr vermisst habe.“
Anne 
„Es war für mich ein Meilenstein auf meinem Zeichenweg. Es gibt für mich ein davor und danach.
Du hast mir so eine innere Freiheit geschenkt, dass ich fast nach Hause geflogen bin.“
Johannes
 „Der Tag hat riesigen Spaß gemacht. Die Atmosphäre, die Struktur des Ablaufs und auch die Gruppe fand ich perfekt.“
Manuela 
„Es war ein wunderbarer Workshop. Erledigt, aber überglücklich und voll mit neuen Eindrücken habe ich meine Heimreise angetreten.“

Beate

“ Es ist ein völlig anderer Zugang, als in den Workshops in der Volkshochschule. Ich bin und war begeistert.“
Susanne 

„Mit Freude und Leichtigkeit zeichnen“

Dieser Workshop wird dich dazu inspirieren mit deinem eigenen Zeichnen und mit deiner eigenen Art des zeichnerischen Ausdrucks wieder intensiven Kontakt aufzunehmen.

Wenn du nicht so oft zeichnest, wie du es dir wünschst oder wenn du lange nicht mehr gezeichnet hast, findest du hier Anregungen und Inspirationen, um dich mühelos und mit Freude wieder regelmäßig dem Zeichnen zuzuwenden.

Wenn du dir deines eigenen unvergleichlichen Ausdrucks „selbst bewusst“ wirst, fällt es dir leicht, den inneren Kritiker zu überhören und wieder „selbstbewusst“ und mit Begeisterung zu zeichnen.

So kannst du deine Zeichnungen mühelos entstehen lassen, ohne den Entstehungsprozess ständig kritisch zu kontrollieren und zu bewerten.

Ich zeige dir, wie du unmittelbar sehen kannst und wie dir ausdrucksstarke und authentische Zeichnungen gelingen, die keinen Vergleich scheuen müssen, weil sie einzigartig und unvergleichlich sind.

Wie läuft so ein Workshop eigentlich ab?

Bevor ich diese Frage beantworte, will ich zunächst einmal erklären, wie meine Workshops NICHT ablaufen.

– Es werden KEINE konventionellen Zeichentechniken vermittelt, wie man sie als Lektionen in manchen Lehrbüchern findet, wie z.B. Schraffieren, Graustufenfelder anlegen oder ein Ei unter einer gedachten Lichtquelle von links oben zeichnen.

– Ich gehe NICHT während des Zeichnens herum, um den Zeichnern über die Schulter zu schauen und sie auf sogenannte Fehler aufmerksam zu machen.

– Es geht NICHT um ‚falsch oder richtig‘ oder um ‚besser oder schlechter‘ zeichnen als….

Wenn du jetzt noch Lust hast weiterzulesen, ist ein Workshop, so wie ich ihn anbiete, sehr wahrscheinlich etwas für dich.

Beim ersten Zusammentreffen der Gruppe nennen wir nur unsere Vornamen und es gibt keine dieser üblichen Vorstellungsrunden.
Das ‚Woher‘ und ‚Wohin‘ und ‚Was mache ich sonst noch‘ bleiben draußen vor der Tür.

Ich stelle mir die Runde der Zeichner immer gerne als eine zufällig zusammengewürfelte Gruppe Reisender vor, die für eine gewisse Zeit gemeinsam auf Entdeckungstour gehen.

Im Laufe des Tages bitte ich die Teilnehmer, sich auf verschiedene Zeichenexperimente einzulassen.
Ich erkläre das jeweilige Experiment und los geht´s mit dem Zeichnen – jeder für sich.

Nach einer vorgegebenen Zeit kommen wir wieder zusammen, und wer mag (!), erzählt von seinen Erfahrungen, die er während des jeweiligen Reiseabschnittes sammeln konnte.
Es kommt dann immer zu einem regen Austausch, weil natürlich jeder durch die Erfahrungen der anderen auch Erkenntnisse für sich selbst gewinnen kann.

Auf diese Weise bewegen wir uns zeichnend und miteinander sprechend durch die Säle des Museums.

Die Zeichen-Experimente sind dazu gedacht, die Zeichner herauszufordern, den Prozess des Zeichnens zu hinterfragen und neu zu erleben.

Das unmittelbare Sehen und Erleben stehen im Mittelpunkt so eines Zeichenworkshops, denn nur, was den Zeichner innerlich beeindruckt, kann er auf seine einzigartige und unvergleichliche Weise auf dem Papier adäquat zum Ausdruck bringen.

Welche Experimente das sind, verrate ich natürlich nicht. Dann wäre ja die Überraschung weg.

Aber am Ende des Tages wird sich für jeden Zeichner etwas verändert haben und für jeden wird es etwas anderes sein.

HIER findest du das Informationsblatt zur Anmeldung

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Unten am Fluß 4

Heute habe ich den Kopf gehoben und zum anderen Ufer geschaut. Die Vögel auf dem Wasser waren nicht alle auf einmal da und das Schiff hat sich schneller ins Bild geschoben, als mir lieb war. Ich hörte schon von weitem den Motor tuckern. Zuerst wollte ich es unterschlagen und es einfach durchfahren lassen. Aber es war so mächtig, so unübersehbar. Es war viel höher, als auf der Zeichnung. In Wirklichkeit hat es die gesamte Uferlandschaft hinter sich verborgen.

Unten am Fluß 3

Kurz nachdem ich mich auf meinem inzwischen angestammten Platz auf der Bank niedergelassen hatte, kam ein Schwan angeschwommen. Er glitt einige Male vor mir hin und her. Als er schließlich einsah, dass es bei mir nichts zu holen gab, verschwand er wieder.

Inzwischen war eine Ente aufgewacht, die in meiner Nähe, den Kopf unter dem Flügel, geschlafen hatte. Als sie mich bemerkte, richtete sie sich auf, schaute eine Weile zu mir rüber, als überlegte sie, ob Gefahr von mir ausgehen könnte und kam offenbar zu dem Schluss, dass ich harmlos bin. Sie zog ihren Hals ein, machte es sich auf dem Grasflecken bequem und kurz darauf verschwand ihr Kopf samt Schnabel wieder in den Tiefen ihres Federkleides.

 

 

Unten am Fluß 2

Heute war ich wieder an der alten Anlegestelle, an der schon lange kein Schiff mehr hält.

Leute verbringen dort in der Sonne sitzend ihre Mittagspause und keinen hat es interessiert, was ich da mache. Im Freien zeichnen ist viel ungefährlicher, als man glaubt. Man wird meistens in Ruhe gelassen.

Unten am Fluß

Zum ersten Mal in diesem Jahr in der Sonne sitzend ein paar Minuten draußen gezeichnet. Wenn ich unbedingt zeichnen will/muss und ich die Aufschieberitis bekomme, schreibe ich stattdessen.

Wenn ich unbedingt schreiben will/muss, zeichne ich.

Egal wie, es kommt immer etwas dabei heraus.

Hoffentlich klappt das noch, jetzt, nachdem ich mir auf die Schliche gekommen bin.

unten am Fluß