Zeichenkurs in der Schweiz in Wetzikon am Mittwoch, 7. November 2018

Am 7. und 8. November 2018 bin ich in der Schweiz in der Akademie artteams.

Der Kurs am 8. November in Niederlenz ist ausgebucht, aber für den Kurs in Wetzikon am Mittwoch, den 7. November sind noch Plätze frei.

HIER ist der Link zur Webseite der Akademie. Dort gibt es weitere Informationen und dort kann man sich auch anmelden.

Dieser Kurs wird dich dazu inspirieren, mit deinem eigenen Zeichnen und mit deiner eigenen Art des zeichnerischen Ausdrucks intensiven Kontakt aufzunehmen.

Hier findest du die Motivation, oft und mit Freude zu zeichnen. Wenn du dir deines eigenen Ausdrucks „selbst bewusst“ wirst, fällt es dir leicht, den inneren Kritiker zu überhören und wieder „selbstbewusst“ und mit Begeisterung zu zeichnen.

Ich zeige dir, wie du unmittelbar sehen und zeichnen kannst. So werden dir ausdrucksstarke Zeichnungen gelingen, die keinen Vergleich scheuen müssen, weil sie einzigartig und unvergleichlich sind.

Die Teilnahme an diesem Kurs ist der Beginn einer wundervollen Freundschaft – mit Zeichenstift und Papier.

Voraussetzungen: Keine Voraussetzungen.
Anzahl Teilnehmer: 6 bis 12 Personen
Zeitbedarf: 09.30 – 12.30 Uhr und 13.30 – 17.00 Uhr

Lois Dodd, Malerin

Lois Dodd, US-amerikanische Malerin, geboren 1927. Ihre Bilder geben das reine Sehen in Farbe wieder. Wer Inspiration für seine Malerei braucht und sich nach Farbe sehnt, unbedingt googeln. Ihre Bilder zu betrachten, sorgt für einen klaren Blick.

Mühelos zeichnen

Vor einigen Jahren zeichnete ich ein Mal in der Woche in einem großen Gemeinschaftsatelier, das von mehreren Künstlern gleichzeitig genutzt wurde.
Ich zeichnete dort Still-Leben nach mitgebrachten Gefäßen und Zweigen.
An einem Tag hatte ich keine Lust mich mit der Vase, die vor mir stand, zu beschäftigen. Ich wusste nicht, was ich sonst zeichnen wollte und so begann ich auf dem Bogen Papier, den ich mit zwei Klammern an einem Zeichenbrett auf einer Staffelei befestigt hatte, mit einem Stück Kohle Linien zu ziehen.

Ich zeichnete also nicht, um zu zeichnen, sondern ich zeichnete, um nicht nicht zu zeichnen.

Zunächst fand ich es langweilig und es war mir vor mir selbst ein bisschen peinlich, dass mir nichts Aufregenderes einfiel, als einfach nur Linien zu ziehen. Aber solange ich keine andere Idee hatte, wollte ich damit fortfahren.

Die Kohle in meiner Hand machte ein leises Geräusch, als ich sie mit einer langen Armbewegung über die gesamte Breite des Papieres zog. Es klang so, als hörte man durch ein geöffnetes Fenster, unten auf der Straße, ein Auto über nassen Asphalt fahren.
Ich zeichnete eine Linie nach der anderen. Sie sahen alle unterschiedlich aus, und ich begann genauer hinzuschauen.
Je nachdem, welche Haltung ich einnahm, wie ich die Kohle in der Hand hielt, ob ich sie schnell oder langsam führte und welchen Druck ich auf die Kohle ausübte, veränderte sich die Spur, die sie auf dem Papier hinterließ.
Die Regel, die ich zu Beginn aufgestellt hatte, lautete, die am linken äußeren Rand aufgesetzte Kohle erst wieder vom Papier zu heben, wenn der rechte äußere Rand erreicht war.

Vor meinen Augen entstanden abwechslungsreiche Gebilde. Manchmal brach ein Stück der Kohle ab, und der breite samtige Strich aus Kohlestaub veränderte sich abrupt in eine zarte nervöse Linie, die jedes Zittern meiner Hand aufzeichnete.

Auf dem Weg zum Waschbecken, wo sie ihre Pinsel auswaschen wollte, blieb eine der Atelier-Künstlerinnen hinter mir stehen und schaute auf mein Blatt.
„Was machst du da?“ fragte sie.
Ich hatte keine Ahnung, was ich ihr antworten sollte. Dann hörte ich mich selbst sagen:
“Ich übe mich darin, eins nach dem anderen geschehen zu lassen.“
Plötzlich war mir klar geworden, was ich da machte.

Und ich fügte hinzu:“Ich lasse die Zeichnung geschehen.“

„Ah ja“, entgegnete sie, „ich verstehe“, dabei sah sie mich von der Seite an, als wolle sie prüfen, ob es mir auch wirklich gut geht.
Sie hob das Glas mit den verkrusteten Pinseln in die Höhe, um mir anzudeuten, dass sie noch zu tun habe und ging weiter.

Wieder allein vor meiner Staffelei stehend, dachte ich darüber nach, was ich soeben gesagt hatte.
„Ich übe mich darin, eins nach dem anderen geschehen zu lassen“ und

„Ich lasse diese Zeichnung geschehen.“

Jede Zeichnung, so wurde mir bewusst, zeichnet sich im Grunde selbst.
Sobald der Zeichner es schafft, sich, abgesehen von wenigen Vorgaben, wie Material und Motiv, den eigentlichen Zeichenprozess nicht kontrollieren zu wollen, „geschieht“ eine eigenständige Zeichnung.

Die durchgehenden und sich doch stets verändernden Linien vor mir auf dem Blatt Papier brachten das ganz deutlich zum Ausdruck.

Beim Zeichnen bringe ich meine Lebenszeit mit der Zeit der Zeichnung in Übereinstimmung.
Für die Dauer des Zeichnens wird mein Atmen, mein Herzschlag und alles, was ich in dieser Zeit verkörpere, durch den Stift auf das Papier übertragen.
Und mehr braucht es nicht.
Eine Zeichnung wird dann ganz von selbst zum Ausdruck meines, in der Zeit des Zeichnens gelebten Lebens und somit eine durchs Leben gefühlte mit Leben gefüllte Zeichnung.

Wenn ich eine Zeichnung beginne, bin ich manchmal ungeduldig und es geht mir nicht schnell genug. Ich will die fertige Zeichnung endlich vor mir sehen und ich fange an, über die Zeichnung zu bestimmen.
So soll sie aussehen, und so und so und so, und jedem Gedanken lasse ich einen Strich folgen und mit jedem Gedanken will ich die Zeichnung kontrollieren.
Schließlich bin ich ja diejenige, die wissen muss – so empfinde ich es dann in solchen Momenten – wie die fertige Zeichnung auszusehen hat.
Ich reiße den Zeichenprozess an mich.
Bei dieser Art von Zeichnen, „denke“ ich die Zeichnung aufs Papier.

Eine solche Zeichnung ist dann aber keine authentische Zeichnung, sondern nur ein Abbild, wenn nicht gar eine Fälschung ihrer selbst, denn es gab sie schon zuvor, nämlich im Kopf des Zeichners.

Eine authentische Zeichnung kann ich in meiner Vorstellung aber nicht vorwegnehmen, kann sie nicht wie einen Schnappschuss mit der Kamera zuerst in meinem Kopf entstehen lassen, um sie, quasi nachträglich, nur noch mit dem Stift auf´s Papier zu übertragen.

Eine authentische Zeichnung entsteht immer erst während der vergehenden Zeit, denn eine Zeichnung ist immer Aufzeichnen von Lebenszeit.

Eine Zeichnung „geschieht“, so wie im Moment des Zeichnens das Leben des Zeichners „geschieht“.

Das ist auch der Grund, warum uns manche Zeichnungen, z.B. von Schiele oder Rembrandt, auch nach vielen Jahrzehnten oder nach Jahrhunderten so lebendig erscheinen, so spürbar gegenwärtig, als seien sie eben erst entstanden.

Solche Zeichnungen sind authentische Spuren gegenwärtig gelebten Lebens und sie existieren immer in der Gegenwart.
Sie sind ewig lebend und können niemals Vergangenheit werden.

Was diese Linien darstellen und verkörpern, existiert stets im Jetzt.

Der Zeichner, wenn er es schafft sich von seinen Projektionen in die Zukunft und seinen Vor-Urteilen aus der Vergangenheit zu lösen, also keine vorgefasste Vorstellung im Kopf hat, der er glaubt zeichnend entsprechen zu müssen, erlaubt der Zeichnung, während der gemeinsam erlebten Zeit, in einem natürlichen Prozess zu entstehen. Die Zeichnung geschieht.

An jenem Vormittag in diesem Gemeinschaftsatelier, habe ich viel über das Zeichnen gelernt.
Ursprünglich hatte ich ja diese Linien nur gezeichnet, um nicht
nicht zu zeichnen. Dadurch war ich, ohne es beabsichtigt zu haben, plötzlich völlig losgelöst von irgendwelchen vorgefassten Erwartungen an eine fertige Zeichnung. Ich befand mich meinem eigenen Zeichnen gegenüber in einer Beobachtungsposition und ich konnte das Zeichnen quasi von außen sehen.

Ich erkannte, dass ich die meiste Zeit meinem eigenen Zeichnen im Weg stand, weil ich glaubte, ich müsste etwas Bestimmtes tun, müsste alles Mögliche beachten und mich selbst und den Stift auf eine bestimmte Weise kontrollieren.

Fast immer empfand ich das Zeichnen als mehr oder weniger anstrengend. Das war auch der Grund, warum ich an diesem Tag keine Lust hatte diese Vase zu zeichnen. Ich wollte zwar zeichnen und ich war auch mit der Absicht zu zeichnen ins Atelier gekommen, aber dort angekommen, empfand ich das Zeichnen, wie schon so oft zuvor, als lästig und anstrengend und ich spürte einen starken inneren Widerstand.

Aber in diesem, in dem von mir bis dahin bekannten Zeichnen losgelösten Moment, wurde mir klar, dass ich mir selbst, dem Zeichnen und der Zeichnung nur im Weg stand, wenn ich mich bemühte, eine bestimmte Zeichnungs-Erwartung entsprechen zu wollen und das mich das viel Energie kostete.

Ich verstand, dass Zeichnen nichts ist, bei dem man mit Mühe und Anstrengung weiterkommt.

Seit damals habe ich das Zeichnen niemals mehr als schwierig empfunden.

Wenn ich es erlaube – und das ist wichtig hier, ich muss mich dazu entschließen, es zuzulassen – wenn ich es also mir und der Zeichnung erlaube, gleichzeitig zu sein und zu geschehen, dann ist Zeichnen mühelos.

Es stimmt, es ist manchmal schwierig, DASS man zeichnet, eben weil man so viele vorgefassten Meinungen übers Zeichnen im Kopf hat und auch immer wieder von allen Seiten in den Kopf gesetzt bekommt, wie z. B. dass das Zeichnen eben mühevoll und anstrengend sei.

Aber wenn man es dann tut, wenn man zeichnet, verlangt das Zeichnen von einem überhaupt nicht viel.
Man muss nur in diesem Moment, im Hier und im Jetzt, seinen Stift, sein momentanes So-Sein und seine ungeteilte Aufmerksamkeit zur Verfügung stellen und die Zeichnung kann geschehen – mühelos.

Eine Zeichnung sieht immer aus wie eine Zeichnung….

Rose200…und nicht wie eine Blume oder eine Landschaft.
Eine Zeichnung sieht auch dann immer aus wie eine Zeichnung, wenn wir glauben, darauf eine Blume oder eine Landschaft zu erkennen.

Oft erlebe ich, dass Zeichner anstreben genau und richtig zu zeichnen, weil sie glauben, nur dann würden sie gut zeichnen.
Genau und richtig bedeutet dann, es soll so aussehen wie…..
eben –  genau wie diese Blume oder genau wie diese Landschaft.

Nur: wie genau das Genaue genau sein soll, bleibt unklar. Deshalb wird jede Zeichnung, die nicht exakt dem Gegenstand gleicht, als ungenügend empfunden.
Mit nichts ist man zufrieden, weil man irgendwo im Hinterkopf glaubt, zeichnen sei so etwas wie „nach-machen“, und wenn man glaubt, man soll etwas nachmachen, ist die Aufgabe eben erst erfüllt, wenn das Nachgemachte genau der Vorlage entspricht.

Vor einigen Jahren wollte ich einem Freund für seine neue Wohnung eine Zeichnung schenken. Damals hatte ich noch nicht viel Erfahrung im Zeichnen.
Ich wollte Zitronen zeichnen und arrangierte eine ganze und zwei halbe Zitronen auf einem Teller, legte noch ein Kräuterzweiglein dazu und das sollte die Vorlage zu meinem Bild sein.
Ich zeichnete und zeichnete, aber es wollte nichts werden.
Es wollte einfach nicht so aussehen wie diese Zitronen und das Kräuterzweiglein.
Was ich auch zeichnete, am Ende sah es nie „echt“ aus, es sah immer nur so aus wie gezeichnete Zitronen.

Da ich kaum Erfahrungen hatte mit meinen eigenen Zeichnungen und ich nicht so genau wusste wie Zeichnungen, die von mir gezeichnet waren, aussehen, hielt ich automatisch jede Zeichnung für ungenügend.
Ich war enttäuscht, dass ich nicht in der Lage war, diese Zitronen exakt wiederzugeben.
Wahrscheinlich wäre ich erst zufrieden gewesen, wenn sich zwei echte Zitronen vor meinen Augen auf dem Tisch materialisiert hätten, denn nur diese hätten dem Vergleich mit der Vorlage stand gehalten.

Oft werden die eigenen Zeichnungen nicht geschätzt, weil sie genau so aussehen: wie Zeichnungen.
Sie sehen so aus, als seien sie eben „nur“ gezeichnet, und dann womöglich auch nur so, als ob man es selbst gezeichnet hat und nicht irgendwie….irgendwie…ja, wie denn? Halt anders eben.

Wer zeichnet sollte sich von dem Gedanken frei machen, etwas re-produzieren zu wollen oder zu sollen.
Wer nur reproduzieren möchte, sollte lieber einen 3-tägigen Zauberkurs für Anfänger besuchen.

Beim Zeichnen wird nicht nach-gemacht, beim Zeichnen wird nach-empfunden.

Auch die fotorealistischste, nach allen „Regeln“ der Zeichenkunst gefertigte Zeichnung wird am Ende niemand mit dem Gegenstand selbst verwechseln, denn sie ist und bleibt eben nicht mehr als eine Zeichnung.
Was nicht heißen soll, dass eine Zeichnung  weniger wert ist als der gezeichnete Gegenstand.
Im Gegenteil:
Eine Zeichnung sollte gegenüber dem gezeichneten Gegenstand immer einen Mehr-Wert haben.
Der Mehr-Wert deiner Zeichnung ist dein ganz besonderer Blick und dein ganz besonderes Gespür für den Bildgegenstand.
Dieser besondere Blick und dieses besondere Gespür machen deine Zeichnung unverwechselbar und wertvoll.

Selbstverständlich können auch sehr realistisch anmutende Zeichnungen, die tatsächlich „fast so aussehen wie…“, wertvoll sein, solange sie nicht gefertigt wurden, um ausschließlich „richtig“ zu sein.
Zeichnungen, die gemacht wurden, um ‚richtig‘ zu sein, sieht man das immer an.
Entweder können sie die hineingelegte Anstrengung nicht verbergen und der Betrachter sieht, dass an ihnen irgendetwas nicht stimmt, weil das unmögliche Ziel „Perfektion“ verfehlt wurde oder sie sind so sehr annähernd perfekt, dass der Betrachter zwar verblüfft sein mag über die nahezu perfekte Zeichnung und die vermeintliche Perfektion bewundert, nicht aber die Zeichnung selbst.

Sobald ein Betrachter sagt: „Mensch toll, das ist ja täuschend echt, wie hast du das nur gemacht“, weißt du, dass es ihm nicht möglich war, mehr in der Zeichnung zu sehen, als eben das Abgebildete. Er bewundert nur die, für ihn verblüffende Zeichentechnik, nicht aber den Inhalt und den eigenständigen Wert deiner Zeichnung.

Zeichner, deren einziges Ziel ist fotorealistisch zu zeichnen, merken vielleicht gar nicht, dass sie da an einem langweiligen Wettbewerb teilnehmen, nämlich wer kann am besten kopieren. Abgesehen davon ist dieser Wettbewerb absurd, denn mit Zeichnen kann man auch mit der größten Mühe nichts kopieren.

Nichts kann so gezeichnet werden, dass es mit einem originalen Gegenstand verwechselt werden könnte.

Mit Zeichnen kann man „leider “ nur Neues erschaffen, aber merkwürdigerweise ist das vielen nicht genug.

Wer zeichnet, nur um „wie in echt“ zu zeichnen, hat sich ein kleines Ziel gesteckt und wird es vielleicht trotzdem vor lauter Frustration und Langeweile nicht erreichen.

Wer aber bereit ist, sich schon von Anfang an mit Offenheit und Experimentierfreude auf den Weg zu machen, der wird nicht aufhören Neues zu entdecken und vor allem zu erleben.

Eine Zeichnung ist immer etwas völlig Neues, eine neue Kreation, keine Wiederholung, keine Kopie.
Deine Zeichnung ist immer deine Zeichnung und genau das soll man sehen.

Zeichenworkshop in Köln am Samstag, 04. August 2018 nur noch 2 Plätze frei

Köln Museum„Mit Freude und Leichtigkeit zeichnen“

Workshop in Köln

im Römisch-Germanischen Museum
nur noch 2 Plätze frei
am Samstag, 04. August 2018
von 10.30 Uhr bis 16.00/16.15 Uhr

HIER geht es zu den Informationen für die Anmeldung.

Dieser Zeichentag wird dich dazu inspirieren mit deiner eigenen Art des zeichnerischen Ausdrucks wieder intensiven Kontakt aufzunehmen.

Wenn du dir deines eigenen unvergleichlichen Ausdrucks „selbst bewusst“ wirst, fällt es dir leicht, den inneren Kritiker zu überhören und wieder „selbstbewusst“ und mit Begeisterung zu zeichnen.

Du kannst deine Zeichnungen mühelos entstehen lassen, ohne den Entstehungsprozess ständig kritisch zu kontrollieren und zu hinterfragen.

Ich zeige dir, wie du unmittelbar sehen kannst und wie dir ausdrucksstarke und authentische Zeichnungen gelingen, die keinen Vergleich scheuen müssen, weil sie einzigartig und unvergleichlich sind.

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So haben Teilnehmer frühere Workshops erlebt: 

„Ich hatte ja nicht wirklich große Erfahrung was das Zeichnen angeht – aber eben schon lange den Wunsch in mir gespürt es zu tun. Ich bin mit der Erkenntnis nach Haus gefahren: ich darf meiner Linie trauen!!! Was für ein Geschenk. Auch deine Art von Vermittlung hat mir sehr zugesagt, professionell und sehr authentisch.“ Verena

„Es waren drei wundervolle Tage in Bad Heilbrunn. Ich habe etwas wiedergefunden, was ich seit vielen Jahren gesucht und sehr vermisst habe.“ Anne

„Der Workshop war wirklich toll, ich versuche jetzt beim Zeichnen viel weniger zimperlich zu sein.“ Helga
 
„Vielen Dank für die zahlreichen Anregungen, die offene Art zu unterrichten, die klaren und positiven Rückmeldungen.“ Edith

Wie läuft so ein Workshop eigentlich ab?

Zunächst allerdings will ich erst mal erklären, wie meine Workshops NICHT ablaufen:

– Es werden KEINE konventionellen Zeichentechniken vermittelt, wie man sie als Lektionen in manchen Lehrbüchern findet, wie z. B. Schraffieren, Graustufenfelder anlegen oder ein Ei unter einer gedachten Lichtquelle von links oben zeichnen.

– Ich gehe NICHT während des Zeichnens herum, um den Zeichnern über die Schulter zu schauen und sie auf sogenannte Fehler aufmerksam zu machen.

– Es geht NICHT um ‚falsch oder richtig‘ oder um ‚besser oder schlechter‘ zeichnen als….

Wenn du jetzt noch Lust hast weiterzulesen, ist ein Workshop, so wie ich ihn anbiete, vielleicht tatsächlich etwas für dich.

Die Zeichenworkshops finden jeweils in einem Museum in Frankfurt, München, Köln oder in Wien statt.

Beim ersten Zusammentreffen der Gruppe nennen wir nur unsere Vornamen und es gibt keine dieser üblichen Selbstvorstellungsrunden.
Ich möchte, dass das ‚Woher‘ und ‚Wohin‘ und das ‚Was mach ich sonst noch‘ draußen vor der Tür bleibt.

Ich stelle mir die Runde der Zeichner immer gerne als eine zufällig zusammengewürfelte Gruppe Reisender vor, die sich vorgenommen haben, für eine gewisse Zeit gemeinsam Entdeckungen zu machen.

Im Laufe des Tages bitte ich die Teilnehmer, sich auf verschiedene Zeichenexperimente einzulassen.
Ich erkläre das jeweilige Experiment und los geht’s mit dem Zeichnen, jeder für sich.

Nach einer vorgegebenen Zeit kommen wir wieder zusammen, und wer mag(!), erzählt von seinen Erfahrungen, die er während des jeweiligen Reiseabschnittes sammeln konnte.

Es kommt dann immer zu einem regen Austausch, weil natürlich jeder durch die Erfahrungen der anderen auch Erkenntnisse für sich selbst gewinnen kann.

Auf diese Weise bewegen wir uns zeichnend und miteinander redend durch die Säle des Museums.

Die Zeichen-Experimente sind dazu gedacht, die Zeichner herauszufordern, den Prozess des Zeichnens zu hinterfragen und neu zu erleben.

Das unmittelbare Sehen und Erleben stehen im Mittelpunkt so eines Zeichenworkshops, denn nur, was den Zeichner innerlich beeindruckt, kann er auf seine einzigartige und unvergleichliche Weise auf dem Papier auch adäquat zum Ausdruck bringen.

Welche Experimente das sind, verrate ich natürlich nicht. Dann wäre ja die Überraschung weg.

Aber am Ende des Tages wird sich für jeden Zeichner etwas verändert haben und für jeden wird es etwa anderes sein.

HIER findest du die Informationen für die Anmeldung

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„Ein Workshop bei Martina ist eine Reise zum eigenen, ganz persönlichen zeichnerischen und authentischen Ausdruck und ein echter Befreiungsschlag für angstfreies Zeichnen.“ Alex 

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