9 Gedanken zu „Eierkarton

  1. Meines bitte wachsweich gekocht! 🙂
    Darf ich fragen: wie lange hast Du für diese Zeichnung gebraucht? Diese Frage, um mir die Dynamik beim Zeichnen ein wenig vorstellen zu können.

  2. Dynamik ist hier das richtige Wort. So eine Zeichnung geht relativ schnell. Wie lange genau, kann ich nicht sagen, aber ich schätze, auf keinen Fall länger als zwei Minuten, sehr wahrscheinlich aber weniger.
    Beim Zeichnen übt man es, schnelle Entscheidungen zu treffen, eigentlich übt man überhaupt Entscheidungen zu treffen. Man sieht etwas, trifft eine Entscheidung (wie verläuft diese Linie) und setzt diese Entscheidung auf dem Papier um.
    Entscheidungen treffen ist gut, weil sie einen voran bringen. Auch wenn mal eine Entscheidung bzw, deren Umsetzung nicht optimal war (was eigentlich immer der Fall ist !!!!), befinde ich mich aber in einer neuen Position und habe neue Möglickeiten für weitere, neue Entscheidungen, die ich zuvor nicht hatte. Und so kommt man „voran“ bzw. hat eine weitere Zeichnung gefertigt, die wiederum zu einer weiteren Zeichnung führt usw.

  3. Hallo liebe Martina,
    bin immer noch dran – am Zeichnen. Oft leider nur gedanklich, was ja erfahrungsgemäß nix bringt, aber immer häufiger krickel ich auch mal so vor mich hin. Die Eierschachtel hat mich begeistert, und Deine Ausführung zur Dynamik auch!
    Bis irgendwann,
    Charlotte

    • Hallo, liebe Charlotte,
      wie schön von Dir zu hören. 🙂
      Mach Dir nicht so viele Gedanken übers Zeichnen, sondern zeichne (und dann denk nicht mehr drüber nach 🙂 ). Zeichnen ist nicht denken, zeichnen ist zeichnen !!!!

  4. Hallo Martina,
    wir müssen zur Zeit in der Schule Eierschachteln zeichnen. Leider bin ich eine totale Niete in Kunst, aber deine Zeichnung hat mich schon etwas weiter gebracht… jetzt weiß ich welche Linien wichtig sind, und welche nur Zeitverschwendung. Danke!!!

    • Hallo liebe Samantha.
      das Geniale an Kunst ist: Niemand, wirklich niemand kann in Kunst eine Niete sein. Denn Kunst ist allumfassend und in Tausendmillionen unterschiedlichen Herangehensweisen machbar und gültig. Das heißt, wenn Du die eine Art Kunst zu machen nicht magst (und deshalb glaubst, nicht gut darin zu sein oder umgekehrt: du glaubst nicht gut darin zu sein und magst sie deshalb nicht), machst Du Kunst eben auf eine andere Art.
      In der Schule kann man leicht auf die Idee kommen, man sei nicht gut in Kunst, weil in der Schule Kunst mit Noten „bewertet“ wird. Diese Noten sagen aber immer nur etwas über den Bewerter, sprich: Kunstlehrer selbst aus, über dessen Vorlieben und Ansichten über Kunst, und nichts über die bewertete Kunst selbst.
      Kunst in Noten zu bewerten ist schlicht nicht möglich. Da das derzeitige Schulsystem jedoch mit Benotungen funktioniert, bleibt dem Lehrer nichts anderes übrig, als zu benoten, also zu bewerten. Nimm das nicht persönlich und dem Lehrer nicht übel. Der steckt, wie Du, in diesem System.
      Zu dem Eierkarton: versuche einen Trick. Tu so, als hättest Du noch nie zuvor einen Eierkarton gesehen. Betrachte ihn dir jetzt ganz genau. Wie sieht dieses merkwürdige, unbekannte Ding aus, was macht man damit, wofür ist es gut?
      Stell dir vor, du machst die Zeichnung für einen Freund, damit der sich diesen Gegenstand, den du gefunden hast, vorstellen kann. (ok, stell dir außerdem noch vor, Fotografie wurde noch nicht erfunden 🙂
      Viele Grüße,
      Martina

      • Danke, danke, danke!! Ich habe gleich ausprobiert, ein paar Eierkartons zu betrachten und zu zeichnen. Langsam erkennt man auch, was ich zeichnen wollte 🙂 Der Lehrer wird davon hoffentlich begeistert sein, sonst muss ich dieses Schuljahr wiederholen 😦
        LG, Samantha

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